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Hypo-Verkauf an BaynerLB: IV-Chef Veit Sorger war beteiligt

15.12.2009 | 10:18 |   (DiePresse.com)

Der Präsident der österreichischen Industriellenvereinigung, Veit Sorger, war als Investor am Verkauf der Hypo Alpe Adria an die Bayerische Landesbank beteiligt. Seinen Ertrag aus dem Geschäft legt er nun auf ein Treuhandkonto.

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Der Präsident der Industriellenvereinigung, Veit Sorger, hat den auf ihn entfallenden Ertrag aus dem Verkauf der Hypo Alpe Adria an die BayernLB auf ein Treuhandkonto hinterlegt. Das Geld solle dort bis zum Vorliegen eines Ergebnisses der Untersuchungen zur Hypo, die auch den Verkauf betreffen, liegen.

Sorger hatte nach eigenen Angaben mit einem Anteil von 0,25 Prozent einer großen Investorengruppe angehört, die sich im Jahr 2006 an der Hypo Alpe Adria beteiligt hatte. Sein mittelbarer Gesamtanteil an der Hypo Alpe Adria betrug demnach 0,06 Prozent. Auf Anfrage zur genauen Höhe seines Verkaufsertrags waren keine Angaben zu erhalten.

"Begrüße Untersuchungen"

"Ich begrüße ausdrücklich die eingeleiteten Untersuchungen, die auch den Verkauf der Hypo Alpe Adria an die BayernLB betreffen. Bis zum Vorliegen eines Ergebnisses, wird der Mehrertrag aus meinem damals getätigten geringfügigen Investment als Teilhaber einer Investorengruppe, die Anteile an der Hypo Alpe Adria gehalten hat, bei einem Treuhandkonto hinterlegt", erklärt Sorger.

Industriellenvereinigungspräsident Veit Sorger war einer der Investoren, die gemeinsam mit dem früheren Chef der Hypo Alpe Adria, Tilo Berlin, Ende 2006 in die Hypo Alpe Adria eingestiegen sind. Die Hypo ging 2007 mehrheitlich an die BayernLB. Im Dezember 2006 war die Berlin & Co. Capital S.a.r.l eingestiegen. Bis zum Frühjahr 2007 erreichte Berlin nach weiteren Zukäufen die Sperrminorität in der Bank. Die Gruppe hat in drei Stufen gekauft (zum 1. Juni 2007 auch 16 Prozent der Hypo-Anteile der Grawe; ein Teil des Kaufpreises dafür wurde günstig von der BayernLB kreditiert) und beim Weiterverkauf an die Bayern brutto rund 160 Millionen Euro verdient. Federführend beim Verkauf waren damals neben Landeshauptmann Jörg Haider (BZÖ), Landesholding-Präsident Josef Martinz (ÖVP) und Berlin auch der Chef des Hypo-Aufsichtsrats, Ex-Bankchef Wolfgang Kulterer.

(APA)

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4 Kommentare
Gast: ASVG-Sklave
16.12.2009 13:14
0 0

jatzt wird es diesem "Leistungsträger" zu heiß

...und was ist mit seinem Haberer dem Möbelhaus-Paten, der auch mit von der Partie war?

Gast: ET
15.12.2009 12:44
0 0

Insiderwissen sicher vorhanden!

Er rechnet also damit, dass sich die Staatsanwaltschaft München diese Gelder schnappen wird, weil es eben ein schmutziges Geschäft war.

Es wäre auch zu überprüfen ob der Hr. Sorger den Gewinn auch ordentlich versteuert hat, oder doch illegal in Lichtenstein, oder Nutzung anderer Möglichkeiten, deklariert hatte.

Die Superbonzen können serh froh sein, dass das Kabinett Schüssel die Kontrolle über den Rechtsstaat perfektionieren konnte. Sonst würden Österreich noch Riesenkosten mit Riesengefängnissen enstehen.

So reicht es eben eine Selbstanzeige bei der Finanz und die Hinterlegung der Gelder welche nachweislich schmutzig besorgt wurden auf einem Treuhandkonto. Wie treuherzig.

Gast: Cashkuh
15.12.2009 11:43
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also 400.000

also wenn sein Anteil an der Investorenguppe eh nur 1/4% war, dann hat er ja eh "nur" 400.000 € eingestreift.... wie genügsam

Gast: Bald Eagle
15.12.2009 10:46
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Sofortiger Rücktritt Herr Sorger !

Will die IV einen immer ärger werdenden Imageschaden weiter in Kauf nehmen?

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