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EZB pumpt 97 Milliarden Euro in den Markt

16.12.2009 | 13:06 |   (DiePresse.com)

Die EZB borgt den Banken die Summe von 96,937 Milliarden Euro für einen Zeitraum von einem Jahr. Die Refinanzierungsgeschäfte der EZB haben normalerweise eine deutlich kürzere Laufzeit.

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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Banken des Euroraums zum dritten und vorerst letzten Mal liquide Mittel für ein Jahr zur Verfügung gestellt. Insgesamt seien 96,937 Milliarden Euro zugeteilt worden, teilte die EZB am Mittwoch in Frankfurt mit. Damit liegt das Volumen etwas über dem zweiten aber deutlich unter dem ersten Jahrestender vom Juni als noch rund 442 Milliarden Euro zugeteilt wurden. Im September war das Volumen auf gut 75 Milliarden Euro gesunken.

Beim ersten Ein-Jahres-Geschäft der EZB im Juni war noch die Rekordsumme von 442 Milliarden Euro an mehr als 1100 Banken vergeben worden. Die EZB will die in der Finanzkrise ergriffenen massiven Sondermaßnahmen langsam auslaufen lassen.

Normalerweise kürzere Laufzeit

Die Refinanzierungsgeschäfte der EZB haben normalerweise eine deutlich kürzere Laufzeit. Mit der Ausweitung will die Notenbank den Banken ausreichend Kapital bereitstellen, um die Kreditversorgung in den 16 Euro-Ländern zu sichern.

Anders als bei den ersten Ein-Jahres-Geschäften wird das Geld nicht fix zum derzeit historisch niedrigen Leitzins von einem Prozent verliehen. Der Zinssatz orientiert sich stattdessen am durchschnittlichen Leitzins der kommenden zwölf Monate. Experten erwarten, dass die EZB den Leitzins in der zweiten Jahreshälfte 2010 anheben wird.

(APA)

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7 Kommentare
Gast: xyc
16.12.2009 22:10
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Auffangbecken für Schund

Zur Rettung der EU Banken muss die EZB viel Geld ins System pumpen. Mehr als die Fed für US Banken.
Rund 60% ihrer faulen Wertpapiere konnten die Amerikaner exportieren. Fast alles in die EU.

Nicht nur hat Europa einen großen Teil der US subprime Kredite geschluckt, jetzt kommen noch die hausgemachten faulen Eier dazu. Es stinkt zum Himmel.

Ratio
16.12.2009 17:01
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Wessen Geld kann die EZB in den Markt pumpen?

Das der Nettozahler. Also auch wir.
Da müssen wir dann schon sehr dankbar sein, wenn 5% oder 10% oder was auch immer, wir zurückbekommen, während Nettoempfänger ein Vielfaches bekommen ...
Tja, wir sollten auch öfter mal Siesta halten und nicht von Früh bis Spät einer Arbeit nachgehen. Dann käme das Geld aus Brüssel oder Frankfurt und unsere Bürger könnten auch ein laissez faire haben.

Antworten Gast: Oskar
16.12.2009 22:55
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Re: Wessen Geld kann die EZB in den Markt pumpen?

Das Geld kommt aus der Luft per Fingerschnipp. Funktioniert so lange, bis wir den Glauben an den Euro verlieren. Ich habe ihn schon verloren setze nicht mehr auf bunte Bildchen.

Gast: Santa
16.12.2009 16:10
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Das ist doch viel zu wenig !

Laut Finanzminister Pröll ist das Krisenpaket
für Österreich 100 Milliarden Euro wert. Was soll man denn da ausrichten, wenn das 8 Millionen Völkchen der Östrreicher diese Summen benötigt ? Geld in den Markt zu schütten verzögert nur eine Megainflation.

Gast: ASVG-Sklave
16.12.2009 15:20
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aber geh¿

Die Talsohle wäre doch schon durchschritten, die Wirtschaft erhole sich, und "nur" die Arbeitslosenzahlen hinken noch etwas hinterher. Erzählte man uns. -- Eine solche Entwicklung störte doch sonst nie jemanden. Es werden doch nicht die 97 Milliarden für Arbeitslose und andere Sklaven flüssig gemacht? Eine liabe Weihnachtsgeschichte eben.........

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Wer braucht denn da unbedingt Inflation?


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96,937 Milliarden Euro VS 18 Milliarden Haftungen!

Da erwarte ich mir nun aber "Kritische" Berichterstattungen über jede einzelne Milliarde, die wie, wo und von wem und warum, vernwendet wird!

Bestimmt gibt es da nun reiheweise Rücktritte!