Schäuble warnt vor einer neuen Finanzkrise

Für Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble gibt es die Gefahr "neuer Blasen", ausgelöst durch die Billionen der Zentralbanken.

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Schäuble sieht die Gefahr "neuer Blasen" – (c) APA/AFP/GEORGES GOBET (GEORGES GOBET)

Anfangs kam er selbst als Defizitsünder, wurde in der Finanzkrise aber schnell Europas oberster Sparkommissar. Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) nimmt am Montag und Dienstag in Luxemburg nach acht Jahren Abschied von seinen Kollegen aus EU und Eurozone. Auch wenn der 75-jährige in der Runde großen Respekt genießt, dürfte ihm nicht jeder eine Träne nachweinen.

Eine offizielle Abschiedsfeier für den deutschen Finanzminister ist in Luxemburg nicht geplant. Er sei aber "ziemlich sicher, dass viele ihm Anerkennung zollen werden", sagt der langjährige Chef der Euro-Arbeitsgruppe, Thomas Wieser, der die Treffen vorbereitet.

Sein großes Abschiedsinterview gab Schäuble der "Financial Times". Dort  erklärte Schäuble, dass Schulden- und Liquiditätsspiralen ein Risiko für die Weltwirtschaft darstellten. Es gebe die Gefahr „neuer Blasen“, ausgelöst durch die Billionen der Zentralbanken. (APA/AFP/red)

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