Gewinn von Apple-Zulieferer Foxconn bricht ein

Apple-Zulieferer Foxconn hat im dritten Quartal nur 590 Millionen Eujro verdient.

Apple-Zulieferer Foxconn hat wegen Produktionsverzögerungen beim Jubiläums-Handy iPhone X im dritten Quartal den größten Gewinneinbruch seit mindestens 2009 verbucht. Damit schnitt der taiwanische Elektronikhersteller deutlich schlechter ab als erwartet. Neben den Lieferengpässen nannte Foxconn am Mittwoch zudem einen schwachen Verkaufsstart des iPhone 8 im September. Die Kunden hätten lieber auf das iPhone X gewartet, das das mit über 1000 Euro bislang teuerste Smartphone von Apple ist.

Das Nettoergebnis rauschte bei stagnierenden Erlösen um 39 Prozent auf umgerechnet 593,6 Millionen Euro nach unten, wie der Branchenprimus mitteilte. Damit verfehlte Foxconn die Analystenschätzungen deutlich, der Gewinn lag um 42 Prozent unter dem, was die Fachleute vorhergesagt hatten. Experten rechnen allerdings mit Besserung. "Ich denke, im vierten Quartal wird es einen Aufwind geben, wenn Apple seine iPhone-Produktion hochfährt", kommentierte Kylie Huang von Daiwa.

Zehn Jahre nach dem ersten iPhone hatte Apple das Jubiläums-Smartphone Anfang November auf den Markt gebracht. Der Vorstand erwartet ein glänzendes Weihnachtsgeschäft. Rund um den Globus standen Kunden Schlange, um das iPhone X zu ergattern. Im Vorfeld hatten Analysten befürchtet, Apple könnte wegen Engpässen bei seinen Zulieferern der Nachfrage nicht nachkommen. Foxconn gilt als der einzige Produzent des iPhone X. (

(Reuters)

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