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Kritik an Verbot: "Leerverkauf ist ein gutes Instrument"

20.05.2010 | 10:44 |   (DiePresse.com)

Der deutsche Finanzminister Schäuble verteidigt das deutsche Verbot ungedeckter Leerverkäufe. Kritiker widersprechen: "Spekulation macht Probleme sichtbar, sie ist nicht die Ursache".

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Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat das deutsche Verbot ungedeckter Leerverkäufe verteidigt. Die Märkte seien "außer Kontrolle", sagte er der "Financial Times" vom Donnerstag. Eine "effektive Regulierung" müsse daher dafür sorgen, dass die Märkte richtig funktionierten. Die deutsche Finanzaufsicht BaFin hatte unter anderem ungedeckte Leerverkäufe von Finanzaktien und Schuldtiteln der Euro-Zone verboten.

Leerverkäufe (short selling)
Leerverkäufe funktionieren vereinfacht so: Angenommen, eine Aktie kostet heute 100 Euro. Ein Spekulant sichert sich mit einem Derivat das Recht, die Aktie in drei Monaten um 70 Euro zu verkaufen. Angenommen, die Aktie ist in drei Monaten am Markt zum 40 Euro zu haben. Nun kauft er die Aktie am Markt um 40 und verkauft sie sofort um die vereinbarten 70 --> und schon hat er 30 gewonnen.

Man spricht von "Leerverkauf", weil der Spekulant zum Zeitpunkt der Spekulation (im Bsp: Heute) gar keine Aktie hat, die er in drei Monaten verkaufen könnte. Er "borgt" sich die Aktie von jemandem anderen aus und retourniert sie zum Verkaufszeitpunkt, wenn er die gleiche Aktie am Markt kauft.

Der Minister sprach sich zudem für eine internationale Finanztransaktionsteuer aus. Beim Gipfel der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G 20) im Juni in Kanada sollte dieses Instrument "ohne Vorurteile" diskutiert werden, sagte er dem Blatt.

Sollten die G-20-Staaten sich nicht auf diese Steuer einigen können - und dies sei "wahrscheinlich" - werde die Diskussion erneut beginnen, ob die Europäische Union eine solche Abgabe im Alleingang einführen solle.

"Rendite von 25 Prozent ist nicht gesund"

Ein Markt funktioniere nicht richtig, wenn Risiken und Gewinne vollkommen aus dem Gleichgewicht seien, sagte Schäuble der "Financial Times". "Wir brauchen Transparenz." Angesichts der komplexen modernen Technologie brauche der Mensch eine Chance zu beurteilen, was er eigentlich tue. Daher sei auch eine Standardisierung von Finanzprodukten notwendig. Neue Finanzprodukte seien zwar nötig, dürften aber den Bezug zur Realwirtschaft nicht verlieren, sagte Schäuble der Zeitung weiter. Eine Rendite von mindestens 25 Prozent sei in der Realwirtschaft "einfach nicht vorstellbar. Das ist nicht gesund."

Schäubles Ankündigung schockierte am Mittwoch die internationalen Finanzplätze. Der Alleingang wirke wie ein hilfloses Um-Sich-Schlagen, sagte der Währungsexperte Marc Chandler von der New Yorker Investment-Firma Brown Brothers. "Es erscheint unausgegoren und nicht wirklich durchdacht und bestärkt Marktzweifel an der Glaubwürdigkeit der europäischen Politik", zitiert ihn  "Financial Times Deutschland".

Deutsche Privatbanken: Verbot ist wirkungslos

Die deutschen Privatbanken lehnen den deutschen Alleingang beim Verbot ungedeckter Leerverkäufe ab. Die Politik habe erst monatelang zugesehen, wie das Kind in den Brunnen gefallen sei und habe nun überstürzt gehandelt, kritisierte der Präsident des Bundesverbands deutscher Banken, Andreas Schmitz, am Donnerstag im ZDF. Der Markt werde sich ein anderes Ventil suchen und auf ein nationales Verbot reagieren, indem die entsprechenden Geschäfte an anderen Orten getätigt würden.

Wirksam bekämpfen lasse sich die Spekulation gegen hochverschuldete Staaten nur durch deren Haushaltssanierung. "Die Spekulation macht ein Problem sichtbar, sie ist nicht die Ursache", sagte Schmitz. Was die Regulierung der Finanzmärkte angeht, müssten lediglich Exzesse eingeschränkt werden. "Der Leerverkauf ist an sich ist ein gutes Instrument." Selbst die beste Idee könne aber pervertiert werden, wenn sie exzessiv ausgeübt werde. Nötig sei Transparenz, indem die Spekulationsgeschäfte auf geregelte Märkte gebracht würden.

Franzosen kritisieren Leerverkaufs-Verbot

Die französische Regierung sieht den Euro nicht bedroht. "Ich glaube absolut nicht, dass der Euro in Gefahr ist", sagte Frankreichs Finanzministerin Christine Lagarde am Donnerstag dem französischen Sender RTL. Der Euro sei eine "glaubwürdige" Währung und sorge seit mehr als zehn Jahren für Stabilität in der Euro-Zone.

Lagarde kritisierte gleichzeitig den Alleingang Deutschlands bei der Einführung eines Verbots von bestimmten Spekulationsgeschäften. Bei dem Verbot von Leerverkäufen habe es keine Abstimmung mit den europäischen Partnern gegeben, sagte Lagarde. Frankreich werde Deutschland dabei nicht folgen.

"Die Märkte sind nicht in Panik"

Am Donnerstag hat auch ein Vertreter der tschechischen Zentralbank Deutschlands Leerverkaufsverbot als sinnlos kritisiert. Die Geschäfte würden einfach in anderen Ländern getätigt, sagte Vize-Gouverneur Miroslav Singer in der Zeitung "Hospodarske Noviny".

Eine solche Maßnahme habe nur Sinn, um den Märkten die Präsenz der Aufsichtsbehörden zu demonstrieren, oder in Zeiten der Panik. "Aber das ist nicht der Fall, die Märkte sind nicht in Panik", sagte Singer. Sie reagierten einfach nur auf die schlechte Finanzlage in vielen Ländern der Euro-Zone und der Europäischen Union (EU).

(Ag.)

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34 Kommentare
 
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Gast: hbm
21.05.2010 00:00
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ich würd ja eine saftige leihgebühr verlangen

und dann noch 50 % steuer auf erträge aus geliehenem papier.

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Re: ich würd ja eine saftige leihgebühr verlangen

Bei naked shorting bazahlen Sie keine Leihgebühr, weil sie die Papiere in der Realität ja gar nicht ausleihen!

D.h. hier gibt es keine Limits, da sie ja niemanden suchen müssen, der ihnen die Papiere leiht. Das ist das Problem dabei.

Antworten Antworten Gast: hbm
21.05.2010 15:19
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Re: Re: ich würd ja eine saftige leihgebühr verlangen

egal.
es gibt ja jemanden, mit dem du die wette abschließt und der soll die vom wetteinsatz abhängige wettgebühr kassieren.
und derjenige, der dir die 70 zahlen muß, soll von der differenz zum marktpreis 50 % abziehen und diese 15 direkt an den fiskus abliefern.

die frage ist, ob derjenige, der dir das papier am ende um 70 abkaufen muß, obwohl er es auch um 40 bekommen könnte, gefragt wird, ob er um 40 oder um 70 kaufen will.
konkret: wer ist der depp dem die 30 gestohlen werden?
es ist ja nicht derselbe, der dir das wettderivat verkauft hat.

eine amüsante zusatzvariante wäre, papier nur mit eindeutiger identifikationsnummer zu handeln. dann entsteht nämlich beim termingerechten ankauf des geliehenen papiers eine hochinteressante und ausgesprochen vorteilhafte preisdynamik ;-)


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Man sollte einmal KLAR unterscheiden

zwischen normalen Leerverkäufen und ungedeckten Leerverkäufen. WO bleibt die Objektivität?

Normale Leerverkäufe wirken im Markt stabilisierend und erhöhen die Liquidität.
Ungedeckte Leerverkäufe (naked-shorts), sind auch in USA großteils verboten.

Re: Man sollte einmal KLAR unterscheiden


Auch Naked-Shorts erhöhen die Liquidität. Damit kommen niedrigere Spreads, kleinere Blasen und dadurch auch geringere Entladungen nach unten. Unsinnige Überbewertungen (wie etwa typisch bei Immobilien) werden von Short-Einschränkungen mitverursacht, da wichtige pessimistische Signale fehlen und jene Spekulanten die Oberhand haben, die auf steigende Kurse wetten (sic!), schlichtweg nicht wissen wo sie das billige Geld von der Fed unterbringen sollen oder auch nur Quartalszahlen bringen müssen (Stw.: window dressing). Sondererbarerweise kommen jene Spekulaten, die auf den Höhenflug setzen und damit erst überbewertete Assets herbeiführen, nicht ins Kreuzfeuer der Propaganda.

Wenn (Naked-)Short-Seller sich irren, so kostet sie das oft weit mehr, als der gegenläufige Irrtum - umso mehr überlegen sie dreimal was sie tun. Apropos: Warum soll einem Menschen verboten werden, etwas zu kaufen, was ein anderer erst morgen liefert? Hat der Käufer keine Rechte mehr?

Verfolgt man die öffentliche Debatte, so treten just jene am heftigsten für Regularien ein, die sich (a) nicht auskennen und (b) ihre Unkenntnis damit begründen, garkeine Wertpapiere zu besitzen.

Die Konsequenz: Die Mechanismen zum Schuldenaufbau werden verstärkt (EZB-Politik + Billionenhaftung) und die Warnmechanismen (naked shorts, naked CDS) gehemmt. So, als würde man einen Alkoholiker an den Gin-Tropf hängen und ihm zugleich die Hosen mit Beton stärken, denn solange er steht und nicht zittert ist alles im Lot.

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Re: Re: Man sollte einmal KLAR unterscheiden

naked shorts werden insofern gerne missbräuchlich verwendet, wenn es z.B. darum geht ein kleines neues Unternehmen zu übernehmen. Vorher kann über naked shorts der Kurs dieser micro-cap Aktien extrem niedergeprügelt werden, dann droht diesem Unternehmen oft die Pleite, weil sie sich nicht mehr über die Börse refinanzieren können. Dann kommen die Shorter und kaufen billigst.
Passierte z.B. bei kanadischen Explorer Minen Aktien in der Finanzkrise.
In Vancouver sind z.B. naked shorts nicht verboten.
Seriösere Investoren, die nicht sehr gute Nerven haben, werden jedenfalls so auch betrogen.

Gast: Denker
20.05.2010 14:03
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"Leerverkauf"

Ein "Leerverkauf" ist das seit 100 Jahren an den Börsen bekannte "Baisse-Geschäft".
Was daran auf einmal so ungewöhnlich und gefährlich sein soll?
Bekämpfung von Börsegeschäften ist Sympton-Therapie. Wie jede Symptom-Therapie vestellt sie den Blick auf die Ursache der Krankheit, die Wirtschaftskrise. Und verstärkt diese nur.

Antworten Gast: yin
20.05.2010 21:31
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Re:

Genau, laßt die "Baissiers" doch leben.

Das sind doch arme Hunde, die meistens verlieren.
Lange, lange müssen sie warten u. ihr Nervenkostüm stark strapazieren, bis sie dran kommen.
Wenn sie dann an der Reihe sind, können sie schöne Gewinne einfahren, die sich keiner so sehr verdient, wie diese armen Shorties.

Verluste von Leerverkäufern können dagegen unbegrenzt sein. Merckle hat damit nicht nur sein Lebenswerk (Rathiofarm), sondern dazu noch sein Leben verloren.

Deshalb trennt nicht die Gegensätze, die seit Ewigkeit zusammengehören u. sich benötigen, wie Yin und Yang, Mann u. Frau, Haussier u. Baissier, usw.


Gast: Hamburg
20.05.2010 13:01
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Experten

Experten sind immer gegen etwas. Wo bleiben von den Experten die Lösungen?

Gast: Aha
20.05.2010 12:01
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Hr. Schäuble muß es wissen

er kommt genau aus der ecke, die solche art von betrügereien noch decken.

Gast: Mag. Roland Wieser
20.05.2010 11:36
1 3

Leerverkäufe sind Existenztbedrohend!

Mittels Leerkäufen wird der Kurswert von Wertpapieren manipulativ-künstlich nach unten gedrückt.
Dies hat fatale Auswirkungen auf die Kreditwürdigkeit der so angegriffenen Institutionen.
Betriebe werden so ruiniert,Arbeitsplätze vernichtet, Menschen ihrer Existenzgrundlage beraubt und ganze
Staaten an den Rand des Bankrott gebracht. Bravo Deutschland für den Mut gewisse Leerkäufe zu unterbinden.
Und dass bevor die neoliberalen Lobbisten eine Chance haben wichtige EU-Politiker zu beeinflussen.
Doch dieser Schritt ist noch nicht weitreichend genug, denn allein zu verhindern, dass die schlimmsten
Schädlinge das eigene Salatbeet verschonen reicht noch lange nicht aus .-)

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Re: Leerverkäufe sind Existenztbedrohend!

Wie kommen Sie zu diesen Erkenntnissen? Ich kann jedenfalls nicht folgen.

Short- Verkäufe sind der Gegenspieler zu Long- Käufen.
Nur wo beides existiert, herrscht ein Gleichgewicht. Oder meinen Sie, dass man den Märkten verbieten sollte, dass sie auch einmal im Kurs fallen?
Nur dann könnten sie zuvor auch nicht steigen, schon einmal bedacht?

Gast: smilefile
20.05.2010 11:27
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In London entsteht ein neuer Riesen-Hedge-Fonds

Die Man Group schluckt den Rivalen GLG

Ein wesentlicher Grund für den Zukauf: Man Group mindert so die Abhängigkeit von seinem größten Fonds AHL, der computergesteuert einem Handelssystem folgt und 21 Mrd. $ schwer ist.
Beobachter haben bisher stets kritisiert, dass sich die teils heftigen Renditeschwankungen von AHL zu stark auf das gesamte Unternehmen auswirken würden.

Allein die drei Partner Noam Gottesman, Pierre Lagrange und Emmanuel Roman kassieren Bloomberg zufolge zusammen rund 335 Mio. $.

Antworten Gast: Hedgefonds
20.05.2010 11:41
1 0

Re: In London entsteht ein neuer Riesen-Hedge-Fonds

Hedgefonds sind Wirtschftsschädlinge.

Man sollte sie genauso wie Schädlinge im Gemüsebeet behandeln!

Gast: L.H.
20.05.2010 11:12
2 1

Wer braucht Leerverkäufe

Leerverkäufe sind ein hochspekulatives Produkt der Finanzwirtschaft, die damit viel Geld verdient und daher nicht darauf verzichten will.

Verstärkung der Trends bedeutet Erhöhung der Volatilität.

Hochvolatile Wechselkurse, Rohstoffpreise, Aktienkurse, etc.. sind schlecht für die Realwirschaft; die Detonationen der platzenden Blasen erschüttert jetzt ganze Volkswirtschaften.

Im übrigen besteht seit Monaten ein Verbot in Österreich. Weiß jemand was von dadurch entstandenen Problemen?


Re: Wer braucht Leerverkäufe

Durch das Verbot von Leerverkäufen in Österreich ist niemandem ein Problem entstanden. Wer leer verkaufen wollte, hat es wo anders gemacht. So werden es auch die Deutschen machen!

Antworten Antworten Gast: L.H.
20.05.2010 13:16
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Ausweichverhalten

Haben Sie dazu auch Zahlen und Fakten.
Bin daran sehr interessiert!

Gast: mexx
20.05.2010 11:03
2 1

Wenigstens die Deutschen handeln!

Es ist richtig, dass nicht die Spekulanten die Krise auslösten, sondern mangelnde Aufsicht und grenzenlose Regelungen. Ungedeckte Leerverkäufe sind Betrug.

Ich möchte nicht wissen, wie viele Kleinaktionäre ihren Banken die Unterschrift gaben, ihre Aktien zu missbrauchen.

Re: Wenigstens die Deutschen handeln!

Sie handln zwar, aber dumm und unwirksam!
Leerverkäufe sind kein Betrug /sch)mexx weiss nicht was Betrug ist. /zB Budgetdefizite durch Kredit(die man niemals zurückzahlen kann und will)aufnahme zu bedecken/)
"Kleinaktionäre" dürfen auf Ihr Risiko so dumm sein wie sie wollen. Nur klagen sollen sie nachher nicht!

Ungedeckte Leerverkäufe

Wenn er das wirklich gesagt hat, ist er ebenso dumjm wie der Journalist, der das unreflektiert (oder erfunden) wiedergegeben hat.

GIBT ES AUCH GEDECKTE LEERVERKÄUFE?

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Re: Ungedeckte Leerverkäufe

Ja, gibt es.

Re: Re: Ungedeckte Leerverkäufe

Bitte um Erklärung wie ein gedeckter Leerverkauf funktioniert.
Ohne Erklärung ist Avoler der zweite Kandidat für die Klapsmühle!

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Re: Re: Re: Ungedeckte Leerverkäufe

http://de.wikipedia.org/wiki/Leerverkauf#Ungedeckte_Leerverk.C3.A4ufe

Wird dort sehr schön erklärt wie ich finde.

Re: Re: Re: Re: Ungedeckte Leerverkäufe

Leerverkäufe DefinitionWikipedia:"Ein Leerverkauf definiert sich jedoch nicht an dem juristischen Eigentum oder Nichteigentum des leer verkauften Wertes. Vielmehr ist die wirtschaftliche Betrachtungsweise ausschlaggebend, ob durch den Verkauf eine Shortposition entsteht, das heißt, ob der Verkäufer durch die Transaktion wirtschaftlich von einem Preisrückgang des verkauften Wertes profitiert

Gast: Lumpazi
20.05.2010 11:01
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So ein Schwachsinn


"Leerverkäufe machen Probleme sichtbar."

Da gehören einige in die Klapsmühle.




Antworten Gast: Roland Wieser
20.05.2010 11:39
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Re: So ein Schwachsinn

Wenn durch diese Art von Spekulation jährlich ca. 1/2 Million Menschen in den Entwicklungsländern zu Grunde geht, ja dann macht dies Probleme Sichtbar.

Nämlich die des Neoliberalismus!!!

siehe: www.attac.at

 
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