Wenn die Händler ein Land noch nicht haben brauchen Sie es um sich zu hedgen und bla bla bla, aber wenn es schlecht geht sind sie die ersten die weg sind.
Den US-Immobilienmarkt als "Randmarkt" zu definieren ist sehr gewagt. Dazu ist er - zumindest noch heute - viel zu groß.
Die Kurseinbrüche in Bangladesh gibt es, da das BIP in Bangladesh eben nun anders verteilt wird. Bekamen früher Aktionäre praktisch den gesamten Gewinn, so müssen sie nun immer mehr mit Arbeitern ihren Gewinn teilen, das heißt aber wiederum, dass die Gewinne für die Aktionäre sinken und das KGV steigt, wodurch eben viele ihre Aktien verkaufen und dort hin gehen, wo sie sich mehr Rendite erwarten.
Die Lohnforderungen heuer lassen jeden Anleger erschaudern. Nach 200 % DURCHGESETZER Lohnerhöhung - zum Glück nur in windigen Dollar und nicht in Landeswährung, sonst wäre es noch mehr gewesen - fordern die Gewerkschaften heuer zusätzlich 70 %. Kommen die 70 % nicht, wird wieder gestreikt und es werden 200 % neuerlich gefordert oder die Streiks nicht beendet. Angesichts solcher plötzlicher Stärke der Arbeitnehmer, kehren eben viele der Börse in Bangladesh den Rücken.
Ob das klug ist sei dahingestellt, denn die Arbeit die die Bangladeshi abliefern wird zunehmend besser und ist schon lange z. B. der chinesischen Qualität überlegen. Wer gute Ware will, muss eben mehr zahlen. Nachfrage nach den Produkten am Weltmarkt, die Bangladesh herstellt - vornehmlich T-Shirts - gibt es genug; vor allem in der mittleren Qualität wie sie aus Bangladesh kommt. Aber derart gigantische Lohnsteigerungen gibt es nur in Bangladesh und daher ist das Problem ein lokales.
Den US-Immobilienmarkt als "Randmarkt" zu definieren ist sehr gewagt. Dazu ist er - zumindest noch heute - viel zu groß.
Die Kurseinbrüche in Bangladesh gibt es, da das BIP in Bangladesh eben nun anders verteilt wird. Bekamen früher Aktionäre praktisch den gesamten Gewinn, so müssen sie nun immer mehr mit Arbeitern ihren Gewinn teilen, das heißt aber wiederum, dass die Gewinne für die Aktionäre sinken und das KGV steigt, wodurch eben viele ihre Aktien verkaufen und dort hin gehen, wo sie sich mehr Rendite erwarten.
Die Lohnforderungen heuer lassen jeden Anleger erschaudern. Nach 200 % DURCHGESETZER Lohnerhöhung - zum Glück nur in windigen Dollar und nicht in Landeswährung, sonst wäre es noch mehr gewesen - fordern die Gewerkschaften heuer zusätzlich 70 %. Kommen die 70 % nicht, wird wieder gestreikt und es werden 200 % neuerlich gefordert oder die Streiks nicht beendet. Angesichts solcher plötzlicher Stärke der Arbeitnehmer, kehren eben viele der Börse in Bangladesh den Rücken.
Ob das klug ist sei dahingestellt, denn die Arbeit die die Bangladeshi abliefern wird zunehmend besser und ist schon lange z. B. der chinesischen Qualität überlegen. Wer gute Ware will, muss eben mehr zahlen. Nachfrage nach den Produkten am Weltmarkt, die Bangladesh herstellt - vornehmlich T-Shirts - gibt es genug; vor allem in der mittleren Qualität wie sie aus Bangladesh kommt. Aber derart gigantische Lohnsteigerungen gibt es nur in Bangladesh und daher ist das Problem ein lokales.
200 % Lohnerhöhung ist eben schon sehr, sehr, sehr, sehr saftig gewesen. Aber GENAU DAS haben die Textilarbeiter in Bangladesh im Vorjahr durchgesetzt! Für heuer werden schon wieder 70 % zusätzlich gefordert, zwar zum Glück nicht in Landeswährung, die gegenüber dem Dollar zulegt, sondern nur in Dollar, aber so weich ist der US-Dollar auch noch nicht, dass das die Textilindustrie locker wegstecken kann. Ausser Textilindustrie gibt es aber in Bangladesh keine nennenswerte Industrie.
Der Dollar ist ein echtes Problem geworden. Vor wenigen Jahren fühlten sich Textilarbeiter, die in US-Dollar bezahlt wurden, noch wie die Könige, da sie mit dem Dollar alles kaufen konnten was ihr Herz begehrte. Heute wo der Dollar selbst gegenüber dem Taka verliert, ist der Ofen aus bei Zurückhaltung in Punkto Löhnen.
Angesichts deraritger Lohnerhöhungen ist es aber logisch, dass einige Anleger - darunter Warren Buffett - kalte Füße bekommen. Warren Buffett hat zwar mächtig Baumwolle gehortet (für sein Label Fruit of the Loom) und spart nun bei den Rohstoffkosten gegenüber anderen Produzenten, aber gegen höhere Löhne ist der beste Spekulant machtlos. Und genau deshalb werfen die Spekulanten das Handtuch in Bangladeseh. Auch bei guter Wertarbeit, die Bangladeshis im textilen Bereich immer mehr am Weltmarkt abliefern, ist etwas Zurückhaltung bei den Lohnerhöhungen in Zukunft einfach notwendig!
kann mich bitte jemand aufklären, bin totaler laie. folgende frage brennt auf der zunge: untertitel zu bild5: Analysten zufolge lösten Panik-Verkäufe der Kleininvestoren ein automatisches Sicherungssystem aus.
soll das heissen, wenn zuviele anleger ihre aktien verkaufen, dann wird gesperrt, sodass weitere verkäufe verhindert werden?
Stimmt nicht! Erstens gibt es das Tafelgeschäft, zweitens die Vertragsfreiheit und damit die Freiheit mit abwesender oder momentan "blockierte" Ware zu handeln und 3. gibt es heute das Internet, wo rund um die Uhr irgendwo immer Aktien gekauft und verkauft werden können.
Bestes Beispiel: Wien schließt Handel mit A-Tec, Lang & Schwarz handelt weiter damit...
Gerade in Bangladesh ist das Tafelgeschäft (da werden die Aktien direkt wirklich dem Käufer übergeben) üblich. Depotpflicht gibt es in Bangladesh keine! Aber wie gesagt auch mit Depotpflicht kann man natürlich Termingeschäfte schließen - ausserhalb der Börse.