Der Euro hat am späten Montagvormittag die psychologisch wichtige Marke von 1,40 Dollar durchbrochen. Und das, obwohl der Euro kurz nach Veröffentlichung des desaströsen Griechenland-Ratings von Moody's zeitweise um einen halben Cent auf 1,3956 Dollar gefallen war. Kurz darauf sprang der Euro aber über die Marke von 1,40 Dollar. "Die Aussicht auf einen deutlich steigenden Zinsvorteil in der Euro-Zone im Vergleich zu den USA unterstützt den Euro weiterhin", sagte Helaba-Analyst Ulrich Wortberg. Gegenüber Franken und Yen gab es ebenfalls Aufschläge, zum Pfund notierte er knapp behauptet.
Die Gemeinschaftswährung war mit einer Seitwärtsbewegung knapp unter 1,40 Dollar in den Handel gegangen. Am Vormittag durchbrach der Euro nach der Vorlage von Konjunkturdaten aus der Eurozone dann diesen markanten Wert. Die Stimmung von Investoren im Euroraum hat sich im März laut dem Sentix-Index weiter aufgehellt. Der Index ist von 16,7 Punkten im Vormonat auf 17,1 Punkte gestiegen und erreichte damit ein neues Dreieinhalb-Jahreshoch.
Warten auf Rede von EZB-Chef Trichet
Mit Spannung erwarten Marktteilnehmer nun eine Rede von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet in Basel. Investoren erwarten sich weitere Aufschlüsse über die Pläne einer möglichen Zinserhöhung im April. Am Donnerstag hatte Trichet Anzeichen ausgegeben, wonach die Zinsrate schon bald erhöht werde, um der Inflation entgegen zu wirken. Die Teuerungsrate hatte zuletzt immer wieder die von der Notenbank erwünschte Marke von 2,0 Prozent überschritten.
(Ag.)
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