26.05.2012 14:33 | Meine Presse Merkliste 0

Experte: "Derzeit keine Fremdwährungsfinanzierungen"

24.08.2011 | 14:49 |   (DiePresse.com)

livechat Livechat zum Schweizer Franken mit Fremdwährungskreditexperte Gerhard Miksch und Analystin Mildred Hager von der Erste Bank.

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14 Kommentare
Gast: FH
25.08.2011 14:21
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Deckung?

Wodurch ist die Unmenge an CH-Franken eigentlich gedeckt? Doch nicht durch die kleine Schweizer Wirtschaft? Eher nur durch den Namen. Die S. Banken sind doch genauso international verwoben wie die Euro-Banken. Die UBS hatt doch auch Milliardenverluste gehabt. Den Fehler macht nur die EU Politik und die EZB, offenbar gewolt, die den Rettungsschirm usw. nur mit Euro und nicht mit Franken spannt. Die Schweizer Banken müssten wohl genauso mitzahlen. Aber es machen offenbar nur die Eurostaaten, die blechen. Ein abgekartertes Spiel zulasten der Deutschen und Österreicher.

Gast: Erinnerer
24.08.2011 19:34
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Schweizer Franken Kredite

sind in den Kreditboomjahren von nahezu allen Banken "verkauft" worden.
Kunden wurden endfällige Kredite eingeredet, für die dann auch noch eine "Fondsparvariante" als Tilgungsträger das Maß aller Dinge war.
Auf Seiten der Banken sprudelten die Gewinne.
Shareholder Value mußte sein, egal um welchen Preis.
Der steuerzahlende Bürger, darf nun sein Eigenheim verkaufen, denn die Kreditsumme hat sich bedeutend erhöht und der vielversprechende Tilgungsträgerfond hat bisher Eingezahltes ordentlich verbraten.
Als wäre der Schaden nicht schon groß genug, werden seine Steuergelder jetzt hergenommen, um die Gläubigerbanken der in Not geratenen Staaten zu "retten" und die verdoppelten Aufsichtsratsgehälter der Ersten österreichischen Spaßkasse zu bezahlen.

Vergangenes ist vergangen, Gewesenes west weiter. (Ludwig Wittgenstein)

Gast: Expertenwissen
24.08.2011 18:43
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Tolle Antworten

Die Antworten sind ja Milchmädchenrechnung hoch zwei... Wie schon in anderen Postings hier.. Hauptantwort.. Fragen sie ihren Berater.. Kann ich nicht sagen... Wozu dieser Chat ?

super Prognose

Prognose 0,90 - 1,30: dafür brauche ich keine Analysten bezahlen. Kann ich gleich sagen: ich habe keine Ahnung, der CHF kann steigen oder fallen, vielleicht aber auch gleich bleiben.
Da die Schweiz stark vom Finanzsektor abhängt und dieser durch die globale Schuldenkrise stark negativ betroffen ist, ist es nur eine Frage der Zeit, dass der Franken wieder fällt. Die Schweizer Exportwirtschaft wird unter der gerade beginnenden Rezession leiden. Also: klarer Short CHF! Kredit behalten oder aufnehmen!

Antworten Gast: Goldmann-Gast
24.08.2011 20:02
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Re: super Prognose

Ich finde Ihre Einstellung noch gefährlicher als die der Analystin - sie hat zumindest halbwegs verstanden, dass man Kurse nicht prognostizieren kann (deshalb bildet man ein möglichst großes Intervall an und betet dass der Kurs drin bleibt).

Sie hingegen scheinen keineswegs skeptisch gegenüber Ihrer Prognose zu sein.

Antworten Gast: Inside-Outside
24.08.2011 18:27
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Aber auch nur dann

wenn der Euro nicht verglüht.

Gast: Inside - Outside
24.08.2011 17:40
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Zieht die Erste

personelle Konsequenzen, weil sie viele Häuselbauer in die Fremdwährungskredite gelockt hat? Welche Rolle spielten die ambitionierten Vertriebsziele bei der s-immofin, die voriges Jahr leise entsorgt worden ist? Welchen Einfluss übte Bosek auf seine Riskmanager aus, damit Grenzfälle zu einem hoffentlich glücklichen Ende geführt wurden? Wie schaut die Gebühren- und Proivionsstruktur in den Tilgungsträgern aus? Welche Abschlussprovisionen flossen in den Vertrieb um Moll? Stimmt es, dass manche Vertriebsmitarbeiter mit 30-40 TEUR pro Monat fürstlich entlohnt wurden? Entspricht es den Tatsachen, dass die ÖNB bereits 2004 vor den Fremdwährungskrediten warnte? Wieviele Frankenkredite sind in Ungarn notleidend? Wieviele in Osteuropa? Welche Belastungen sind daraus zu erwarten? Stimmt es, dass Koren den Mobilvertrieb forciert hat? Fragen, Fragen?

Re: Zieht die Erste

sich einen Fremdwährungskredit mit enormem Risiko aufzunehmen, und das dann noch mit riskanten Wertpapierveranlagungen zu finanzieren, das spricht für zwei Dinge:
1) Die Bank geht für ihre Provisionen über Leichen und schert sich einen Dreck um ihre Kunden
2) Jeder der das macht hat keine Ahnung davon, was er da eigentlich macht, und glaubt der falschen Bankberatung. Leute, die sich auskennen, machen den CHF Kredit mit Währungsforwards und legen das Geld selbst an - das ist jedenfalls spesengünstiger

Antworten Gast: _hw_
24.08.2011 18:08
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Re: Zieht die Erste

auch für normalbürger gilt, wenn man etwas nicht versteht, soll man es nicht unterschreiben.

oder wollen sie gar alles verbieten was der "dummste" bürger nicht versteht?
da könnens gleich den staat kleinnordkorea ausrufen.

Re: Re: Zieht die Erste

ich will gar nichts verbieten. im gegenteil, ich trete für freie märkte ein und selbstverantwortung.
wenn ich etwas nicht verstehe, dann suche ich rat bei jemandem der sich auskennt und dem ich vertaue - also sicher nicht bei irgend einem bank(be)rater, oder ich lasse die finger davon

harpo
24.08.2011 17:02
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Perfect futility of those "experts"

Ich habe daher zu dieser Frage keine dezidierte Meinung.

Die Frage lässt sich nicht beantworten.

Ihre Frage kann ich Ihnen leider ohne Kenntnis von Details Ihrer persönlichen Finanzierung nicht beantworten.

Gast: _hw_
24.08.2011 16:33
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franken

gerade jetzt (besser bei 1.04) war ein guter zeitpunkt für einen frankenkredit.
klar, dass da eine absage von den "experten" komme

Gast: ModernDenkender
24.08.2011 15:43
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CHF

Uninteressantes "Experten"-Geschwafel.

Gast: super
24.08.2011 15:02
1 0

diese "experten"....

plappern alles nach, was grad vorgegeben wird. vor ein paar monaten hab ich bei der ersten noch die auskunft bekommen, keine angst, der franken geht wieder auf 1,50 bis jahresende. wie es dann gelaufen ist, ist bekannt. jetzt sagen sie halt wieder was anderes.
ist wie die wettervorhersage...