25.05.2013 15:51 Merkliste 0

Anleihen: EZB beflügelt Junk-Bonds

04.04.2012 | 18:17 |   (Die Presse)

AInvestoren sollten sich nach europäischen Hochzinsanleihen umschauen, rät die Bank of America. Die Renditen von Hochzinsanleihen sind seit Jahresbeginn im Schnitt um 3,6 Prozentpunkte auf 8,8 Prozent gesunken.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

London/Bloomberg. Anleger unterschätzen nach Ansicht der Bank of America die Auswirkungen der längerfristigen EZB-Kredite auf Anleihen mit einem schlechten Rating. Als spekulativ eingestufte europäische Hochzinsanleihen (von Staaten sowie von Unternehmen) haben heuer im ersten Quartal einen Ertrag von 12,7Prozent gebracht, zeigen Daten des Instituts. Das ist der beste Jahresauftakt seit 1998.

Anleger sollten daher mehr in solche Papiere investieren als üblich, empfehlen die Analysten. „Das Sicherheitsnetz der EZB sollte die Systemrisken fernhalten, sodass in den nächsten Monaten der Renditehunger ein wichtiger positiver Antriebsfaktor sein dürfte“, heißt es in der Studie.

Die Renditen von Hochzinsanleihen sind seit Jahresbeginn im Schnitt um 3,6Prozentpunkte auf 8,8Prozent gesunken. Spekulative Anleihen werden von den Ratingagenturen Standard & Poor's und Fitch niedriger als mit „BBB–“ bewertet und von Moody's niedriger als mit „Baa3“. Am besten investiert man als Kleinanleger über (Index-)Fonds, um das Risiko auf mehrere Papiere zu verteilen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.04.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com