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Bargeld-Nachfrage steigt im gesamten Euro-Raum

18.04.2012 | 12:49 |   (DiePresse.com)

Während Länder wie Spanien Barzahlungen beschränken, steigt die Nachfrage: 2011 waren 5,8 Prozent mehr Euroscheine und -münzen im Umlauf als im Vorjahr.

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In den Euro-Ländern Italien und Spanien wurden erst vor kurzem strikte Maßnahmen erlassen, um den Bargeldverkehr zu beschränken (mehr dazu ...).
In der Bevölkerung ist jedoch noch keine Abkehr vom beliebtesten Zahlungsmittel zu beobachten. Im Gegenteil: 2011 ist im gesamten Euroraum die Bargeldnachfrage gestiegen. Ende des Vorjahres waren 911,7 Milliarden Euro an Bargeld im Umlauf, um 5,8 Prozent mehr als Ende 2010. Das Gros entfiel auf Banknoten (888,63 Milliarden Euro). Daneben kursierten Euromünzen im Wert von 23,07 Milliarden. In Österreich sind nach Schätzung der Nationalbank Banknoten im Wert von 25 bis 27 Milliarden Euro im Umlauf. Genauere Angaben können aufgrund der gemeinsamen Währung aber nicht gemacht werden.

Bargeld ist nach wie vor das beliebteste Zahlungsmittel der Österreicher. 84 Prozent geben mehrmals pro Woche Münzen oder Scheine aus, zehn Prozent einmal wöchentlich, ergab eine Erhebung der Nationalbank (OeNB).

Mehr Bankomatkarten

Gleichzeitig stieg auch die Anzahl der Bankomatkarten. Knapp 40 Prozent der Bankomatkartenbesitzer verwenden ihre Karte mehrmals in der Woche, rund ein Viertel zahlt damit einmal wöchentlich, teilte die Nationalbank am Mittwoch mit. Ende 2011 waren 8,3 Millionen Bankomatkarten im Umlauf, ein Jahr zuvor waren es 8,1 Millionen gewesen. Dennoch gab es voriges Jahr um 7,3 Prozent weniger Bargeldbehebungen. Im Schnitt hoben die Österreicher 126 Euro ab, nach 127 Euro im Jahr 2010. Die Transaktionen am Zahlungsterminal sind dagegen mehr geworden (+3,7 Prozent), auch der Gesamtwert (+4 Prozent).

Bei kleineren Beträgen zücken die Österreicher selten die Plastikkarte. Beträge bis 20 Euro werden fast immer bar gezahlt (82 Prozent), Summen zwischen 200 und 1.000 Euro dagegen nur mehr zu 29 Prozent.

Weniger Bargeldbehebungen mit Kreditkarte

Viel seltener ist die Kreditkarte in Gebrauch. 15 Prozent zahlen damit einmal in der Woche, nur sechs Prozent öfter. Die meisten Kreditkarteninhaber verwenden ihre Karte zumindest einmal im Monat (40 Prozent) oder seltener (35 Prozent). Um ganze 41,8 Prozent zurückgegangen sind im Vorjahr Bargeldbehebungen mit Kreditkarte, der durchschnittliche Wert schrumpfte von 207 auf 193 Euro. Die Zahl der Transaktionen ist leicht gestiegen (+2,8 Prozent).

(Ag./Red.)

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16 Kommentare

Bargeldverbot

In Griechenland und Italien sind Barzahlungen über einem bestimmten Betrag bereits verboten. In Spanien plant man ein Verbot.

Auch Österreich wird sich davon wohl nicht abkoppeln können.
http://www.start-trading.de/blog/2012/04/15/staatswillkuer-bargeldverbote-kommen/

Bargeldverbote scheinen ein oft genutztes Mittel in der Krise zu sein.

bargeld ist eines der letzten freiheiten, die wir noch haben

ist aber schon im begriff abgeschafft zu werden. verschiedenste eu-laender haben oder sind derzeit gerade dabei sehr niedrige bar-transaktionslimits zu implementieren.
wohin das fuehrt ist klar - komplette abschaffung des bargelds.

wenn es kein bargeld mehr gibt, gibt es auch keinen bank-run mehr - und vor dem fuerchten sich (noch immer) die bankster & politiker

Falsche Präposition "durch"

,,Durch die gemeinsame Währung sei es nicht mehr möglich, die Umlaufzahlen auf Länderebene anzugeben, hieß es." Nein, nicht "durch die gemeinsame Währung" – also mittels derselben – , sondern wegen oder infolge derselben sei es nicht mehr möglich, ...
Wenn man diese Unmöglichkeit begrüßt, kann man auch schreiben und sagen: "Dank der gemeinsamen Währung ..."

Re: Falsche Präposition "durch"

wodurch wird der zustand der unmoeglichkeit der angabe der umlaufzahlen auf laenderebene hervorgerufen? durch die gemeinsame waehrung (wird der zustand hervorgerufen ...) - warum ist das grammatikalisch falsch?


Gast: Vogel Strauss
19.04.2012 10:23
2 0

Pech für die Plastikkarten-Lobby

Noch ist das Volk der Lobbyisten-gesteuerten EU-Gehirnwäsche nicht erlegen ...

3 0

Die Kreditkarte, das trojanische Pferd der Institute.

Des Spesenritters liebstes Werkzeug in der Ausweidung des Konsumbürgers.

Gast: magnesium
18.04.2012 16:35
1 0

Andere Werte

Das Volk will kein Bargeld, sondern andere Werte wie Edelmetalle, sogenanntes Betongold oder seltene Industriemetalle. Bares ist nichts wahres, es wird nur umgeschichtet, glauben Sie die Menschen sind blöde und lassen sich von den Politikern verscheißern.

Gast: Gastuser
18.04.2012 15:18
4 0

es beginnt!

der bank run hat begonnen - die menschen heben das geld ab um das geld in sicherheit zu haben.

ist auch kein wunder:
die zinsen sind miserabel
fast jede bank ist mittlerweile gefährdet

3 0

In der Bevölkerung ist jedoch noch keine Abkehr vom beliebtesten Zahlungsmittel zu beobachten

warum denn auch ?

Scheinbar hat das Volk begriffen, welche Gefahren und Risken dadurch entstehen könnten ?!

Nur Bares ist wahres, denn so kann man nicht leicht in die gewünschte Schulden und Kontrollfalle "stolpern" ;-)

Das wusste man schon immer, nur jetzt versuchen die (gross genug gewordenen Banken welche sogar die Politik steuern können) es mit Druckmitteln, und werden hoffentlich daran scheitern !

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Re: In der Bevölkerung ist jedoch noch keine Abkehr vom beliebtesten Zahlungsmittel zu beobachten

Daher gibt es auch schon länger die Neuerung ,das größere Geldbeträge einen Tag vorher avisiert werden müssen.Auch wenn es sich um ein normales Girokonto handelt.
Und die Tagesbehebung am Bankomaten ist auch limitiert.
Von wegen jederzeit verfügbares Bankguthaben !!

0 0

Re: Re: In der Bevölkerung ist jedoch noch keine Abkehr vom beliebtesten Zahlungsmittel zu beobachten

warunm denkst DU fühl ich mich OHNE Konto, Sparbuch oder Versicherung saupudel wohl ?!

Gast: Hans im Glück
18.04.2012 14:21
6 0

Deshalb auch die Defamierung vom Bargeld...

Die Leute haben kein Vertrauen in die Banken und heben reihenweise ihr Geld ab.

Das ist der stille BANK RUN!

Den letzten beissen die Hunde.

Antworten Gast: 908
18.04.2012 15:20
0 1

Re: Deshalb auch die Defamierung vom Bargeld...

Diffamierung?

Antworten Antworten Gast: Hans im Glück
18.04.2012 16:19
1 0

Re: Re: Deshalb auch die Defamierung vom Bargeld...

In Italien und Spanien gibt es bereits, bzw. denkt man über Einschränkungen in der Verwendung von Bargeld als Zahlungsmittel.

Es gibt dazu auch auf der Presse-Seite artikel.

Gast: freund?
18.04.2012 14:17
7 0

EBEN ! das volk will bargeld...



die ÄÄÄUU will es abschaffen !

also weg mit der ÄÄUU !

0 0

Re: EBEN ! das volk will bargeld...

dafür am liebsten 1000 grüne Stricherl ;-)