Newyork/Ag. Facebook könnte laut einem US-Bericht den Aktienpreis bei seinem anstehenden Börsengang noch hochschrauben. Das Onlinenetzwerk könnte am Dienstag über die aktuelle Spanne von 28 bis 35 Dollar hinausgehen, hieß es beim US-Fernsehsender CNBC am Wochenende. Zuvor hatte die Finanznachrichtenagentur Bloomberg noch von einer schwächeren Nachfrage bei Großinvestoren gesprochen. Es wäre nicht das erste Mal, dass die heiß laufende Gerüchteküche um den Facebook-Börsengang für widersprüchliche Angaben sorgt.
Laut CNBC rechnet Facebook damit, dass die üblichen zehn bis 20 Prozent der Aktien an Kleinanleger gehen werden. Bloomberg hatte berichtet, das Onlinenetzwerk könnte die fehlende Nachfrage seitens der großen Investoren mithilfe privater Anleger ausgleichen. Mit dem aktuell möglichen Höchstpreis würden die Einnahmen der Aktienplatzierung bei 11,8 Mrd. Dollar liegen und das gesamte Unternehmen mit 96 Mrd. Dollar (74 Mrd. Euro) bewertet werden. Am Mittwoch sollen die Orderbücher geschlossen werden, am Donnerstag wird der endgültige Preis feststehen.
Vorsorglich gibt Facebook-Mitgründer Eduardo Saverin aus Steuergründen die US-Staatsbürgerschaft auf. Er plant künftig in Singapur zu wohnen.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.05.2012)
Facebook: Wer vom Börsengang am meisten profitiert
Facebook: Die Erfolgsstory des sozialen Netzwerks in Zahlen
Facebook-Privatsphäre: Zehn Tipps für ein sicheres Gefühl










Städte-RankingWo die meisten Superreichen leben
KreativDie Welt der Werbung
Cash-KaiserDiese Firmen horten am meisten Bargeld
''Plagiarius''Dreisteste Fälschungen ausgezeichnet