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FMA schließt neue Staatshilfe für Hypo nicht aus

23.05.2012 | 12:10 |   (DiePresse.com)

Die Finanzmarktaufsicht erwartet, im Herbst mehr zu wissen. Die Bankspitze hat mehrfach beteuert, den Steuerzahler nicht mehr zusätzlich belasten zu wollen.

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Die Chefs der Finanzmarktaufsicht (FMA) können nicht ausschließen, dass bei der staatlichen Hypo Alpe Adria noch im heurigen Jahr ein Nachschlag an Staatsgeld nötig wird. FMA-Vorstand Helmut Ettl sagte, man warte momentan auf weitere Analysen der Notenbank. Im Herbst werde man mehr wissen.

Die Hypo Alpe Adria hatte für den von der Aufsicht vorgegebenen Aufbau eines milliardenschweren Krisenkapitalpuffers - der ursprünglich bis zum heurigen März fällig gewesen wäre - eine Fristerstreckung bekommen. Nun rechnen die Experten auf Basis der neuen Bankdaten den Bedarf neu durch. Sollte sich daraus wieder ein entsprechendes Kapitalloch ergeben, wird zu Jahresende ein neuer Bescheid fällig.

Sechs Balkan-Töchter werden verkauft

Auf Basis der Bankzahlen 2010 hatte ein Notenbankgutachten 2011 einen zusätzlichen Eigenkapitalbedarf von 1,5 Milliarden Euro ergeben. Der war aber schon damals von der Hypo als zu hoch gegriffen bewertet worden. Die Bank bat um Aufschub.

Die 2009 notverstaatlichte Kärntner Hypo ist mitten in einer Restrukturierung. Anfang der Woche hat der Vorstand die Einleitung des Verkaufs von sechs Balkan-Tochterbanken bekanntgegeben. Zieht sich der Verkauf entsprechend in die Länge, werden die Kapitalvorgaben vorher schlagend. Die Bankspitze selbst hat mehrfach beteuert, den Steuerzahler nicht mehr zusätzlich belasten zu wollen.

(APA)

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5 Kommentare
Gast: g749+
23.05.2012 15:29
3 0

wird das dann pröll vom gehalt abgezogen

ist ja ein riesengeschäft

Die Bankspitze selbst hat mehrfach beteuert, den Steuerzahler nicht mehr zusätzlich belasten zu wollen

Das ist richtig.
Ebenso Fakt ist jedoch, dass noch kein mir bekannter Steuerzahler beteuert hätte, nicht irgendwann bei der "Bankspitze" mit dem Stichwort "Regress" vorstellig zu werden.

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Re: Die Bankspitze selbst hat mehrfach beteuert, den Steuerzahler nicht mehr zusätzlich belasten zu wollen

Ich habe einen Pfandbrief der Hypo, der erst in zehn Jahren einlösbar ist über 1000 Schilling. So lange müsste die also am Leben erhalten werden :-)

Re: Re: Die Bankspitze selbst hat mehrfach beteuert, den Steuerzahler nicht mehr zusätzlich belasten zu wollen

Ernsthaft?
Aufbehalten.
Die Nachkommen Ihrer Nachkommen werden ihn zu schätzen wissen und ihn ehrfürchtig bestaunen.
Und dann vielleicht am Fetzenmarkt einen schönen Sammlerpreis defür bekommen;-)

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Re: Re: Re: Die Bankspitze selbst hat mehrfach beteuert, den Steuerzahler nicht mehr zusätzlich belasten zu wollen

Ja, das war so ein Werbegeschenk von denen vor etwa 40 Jahren.