23.05.2013 16:00 Merkliste 0

Facebook-Aktie stoppt Talfahrt

30.05.2012 | 18:07 |   (Die Presse)

Seit dem Börsengang am 18. Mai hat die Aktie des sozialen Netzwerks 23 Prozent an Wert eingebüßt. Das Papier lag nach Handelsbeginn knapp zwei Prozent im Plus.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Wien/Ag./Red. Der Börsengang des sozialen Netzwerks Facebook ist mit Spannung erwartet worden. Doch seit das Unternehmen an der Technologiebörse Nasdaq gelistet ist, purzelt der Kurs munter dahin. Am gestrigen Mittwoch konnte die Talfahrt vorerst gestoppt werden. Das Papier lag nach Handelsbeginn knapp zwei Prozent im Plus.

Seit dem Initial Public Offering (IPO) am 18. Mai hat die Aktie dennoch rund 23 Prozent an Wert verloren. Allein am Dienstag büßte das Papier knapp zehn Prozent ein. Waren die Papiere mit 38 Dollar am oberen Ende des Preisbandes ausgegeben worden, kostete ein Anteilsschein am Mittwoch noch rund 29 Dollar. Der Marktwert des Unternehmens hat sich damit binnen weniger Tage um viele Milliarden verringert. Am Mittwoch betrug der Börsenwert rund 70 Mrd. Dollar.

 

Schlechtester Börsenstart in USA

Unter den zehn größten Börsengängen der vergangenen zehn Jahre in den USA haben die Aktien von Facebook in den ersten fünf Handelstagen am schlechtesten abgeschnitten. Während die Facebook-Aktie nach fünf Tagen mit 13 Prozent im Minus lag, schnitten die Aktien der Kreditkartengesellschaft Visa mit einem Kursplus von 45 Prozent im gleichen Zeitraum am besten ab. Seit der Konzern im März 2008 an die Börse ging, hat sich das Papier um rund 173 Prozent verteuert.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.05.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

1 Kommentare
0 0

So ein Börsengang ist eine gute Sache!

Fällt die Aktie ordentlich, kann derjenige, der sie auf den Markt wirft, sie zurückkaufen, und hat dann nur wenige Unternehmensanteile veräußert und gleichzeitig einen Gewinn realisiert.
Steigt die Aktie, so gereicht das denjenigem, der sie auf den Markt wirft, zu großem Ruhm. Er kann dann bei Bedarf den Gewinn realisieren, oder auch nicht, je nach momentanem Liquiditätsbedarf.

Warum wird nicht alles zu Aktien gemacht ?
(Warum nicht jeder Tourismusverband, Verschönerungsverein, jede Sozialversicherung, jede Nationalbank, jede Immobilie,jede Ich-AG...?)
Vielleicht, weil die Geschäftsbanken, die man bei Markteinführung braucht, ihren gewissen Preis verlangen. Und nichts ist unrentabler für den Unternehmer, als wenn dieneu eingeführte Aktie gar keine Kursbewegung macht.

Also dem Zuckerberg geht´s sicher prächtig !