Der börsenotierte Büromöbelhersteller Bene konnte im ersten Quartal 2012/13 den Umsatz steigern und das operative Ergebnis (EBIT) ins Plus drehen. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um acht Prozent auf 47,8 Millionen Euro, teilte das Unternehmen ad hoc mit. Das EBT sei zwar mit minus 0,6 Millionen Euro noch leicht negativ gewesen, das EBIT des ersten Quartals mit 300000 Euro aber erstmals seit drei Jahren wieder positiv gewesen. Im ersten Quartal 2011/12 betrug das EBIT minus 1,3 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2012/13 erwartet das Management, Umsatz und Ergebnis deutlich steigern zu können und insgesamt ein positives Ergebnis zu erzielen.
Bene-Chef Frank Wiegmann hält an der Prognose fest, im Gesamtjahr 2012/13 wieder schwarze Zahlen schreiben zu wollen, wie er sagte. Der Büromöbelhersteller hat die Wirtschaftskrise seit 2009 kräftig zu spüren bekommen und steckt seit damals in den roten Zahlen. Im Halbjahr 2012/13 werde sich aber noch keine schwarze Null ausgehen, Wiegmann prognostizierte ein negatives EBT.
Kernmärkte stabilisiert
Im abgelaufenen ersten Quartal indes haben sich die Kernmärkte "deutlich stabilisiert". In Österreich legte der Umsatz um 28,2 Prozent auf 13,9 Millionen Euro zu, in Deutschland wuchs Bene um 13,9 Prozent auf 13,4 Millionen Euro. Der Umsatz in Russland hat sich auf 7,5 Millionen nach 3,2 Millionen Euro mehr als verdoppelt, das Russland-Geschäft habe vor der Krise 2009 stets einen "ganz starken Ergebnisbeitrag" geliefert, so Wiegmann. In Großbritannien brach der Umsatz in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres hingegen auf 3,9 Millionen nach 6,9 Mio. Euro ein - dies, weil er in der Vorjahresperiode wegen Großprojekten außergewöhnlich hoch gewesen sei.
(APA)

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