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Versicherungen: Uniqa kauft Osttöchter

20.06.2012 | 18:34 |   (Die Presse)

Die Uniqa erwirbt von der Europäischen Entwicklungsbank deren Minderheitsanteile an den Ost-Versicherungstöchtern.

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Wien/Apa. Einen „ansehnlichen dreistelligen Millionenbetrag“ will der börsenotierte Versicherungskonzern Uniqa in die Hand nehmen, um der Europäischen Entwicklungsbank (EBRD) deren Minderheitsanteile an den Uniqa-Töchtern in Polen, Kroatien und Ungarn abzukaufen. Nähere Angaben zum Kaufpreis gab es nicht. Der Kauf soll in den kommenden Wochen über die Bühne gehen, wie die Versicherung am Mittwoch mitteilte.

Im April hat die Versicherung ihre Beteiligung an der deutschen Mannheimer-Gruppe abgegeben. Das Closing steht noch bevor. Die Uniqa plant, sich in allen Ländern Ost- und Südosteuropas von den vorhandenen Minderheitsaktionären zu trennen. Ausgenommen ist Albanien. Hintergrund ist die Wachstumsstrategie des Unternehmens: Bis 2020 soll die Kundenzahl von 7,5 Millionen auf 15 Millionen verdoppelt werden.

Die EBRD ist derzeit noch mit 20 Prozent an der kroatischen, mit 15 Prozent an der ungarischen und mit 30,2 sowie 31,5 Prozent an den beiden polnischen Töchtern der Uniqa beteiligt.

Die Aktie kostet 11,70 Euro. Seit Jahresbeginn hat sie sich deutlich erholt und ist nun ein Viertel mehr wert. Im Jahresvergleich sitzen die Anleger aber noch immer auf einem Kursverlust von 22 Prozent. Die Analysten sind wenig begeistert. Zwei raten, das Papier zu halten, drei raten zum Verkauf.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.06.2012)

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