Internet-Banking: Die 1000-Euro-Sperre

Die Banken wollen aus Sicherheitsgründen „Papier-TANs“ eindämmen – und begrenzen Überweisungslimits. „Mobile-TANs“ werden hingegen forciert. Für diese werde die freie Limitwahl bei Überweisungen weiter gelten.

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Wien/red. Bankkunden, die Überweisungen per Internet tätigen, erleben in jüngster Zeit manchmal Schrecksekunden. Wenn etwa das System Überweisungen über 1000 Euro nicht mehr annimmt – und sich dieses Limit, anders als bisher, auch nicht mehr temporär erhöhen lässt.
Der Hintergrund: Die heimischen Institute wollen aus Sicherheitsgründen von den „Papier-TANs“ wegkommen und ihre „Mobile-TANs“ forcieren. Als „Lenkungsinstrument“ werden Überweisungen per „Papier-TAN“ begrenzt.

TANs sind vom Institut generierte Transaktionsnummern, mit denen Internet-Überweisungsaufträge „unterschrieben“ werden. Die Methode, dem Kunden einen Brief mit einer Reihe von Transaktionsnummern zu schicken, die er bei Bedarf eingibt, gilt mittlerweile als unsicher. Bei der Bank Austria, die das 1000-Euro-Limit kürzlich eingeführt hat, heißt es, sogenannte „Phishing“-Attacken hätten sich zuletzt gehäuft. Und es gebe immer wieder Bankkunden, die ihre TANs vertrauensvoll an solche „Phisher“ weitergeben.

Mobile TANs, bei denen eine gültige Transaktionsnummer bei Bedarf automatisch per SMS aufs Handy gesendet wird, seien da wesentlich sicherer. Und für die werde die freie Limitwahl bei Überweisungen weiter gelten. Damit niemand beim Autokauf 50-mal 1000 Euro überweisen muss . . .

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