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Federal Reserve hält sich weitere Maßnahmen offen

21.06.2012 | 17:50 |   (Die Presse)

Eine Erhöhung der Bilanzsumme ist nach dem Entscheid neue Staatsanleihen zu kaufen der US-Zentralbank von Mittwoch keineswegs vom Tisch. Einige Analysten erwarten, dass es schon im Sommer dazu kommen könnte.

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Wien/stef. Mit der Entscheidung, die Bilanzsumme vorläufig nicht zu erhöhen und neue Staatsanleihen zu kaufen, enttäuschte die US-Zentralbank Mittwochabend jene, die auf noch stärkere Konjunkturmaßnahmen gehofft hatten. Aber: Mit Aussagen wie „Wir stehen bereit“ oder „Wir haben unser Pulver keinesfalls verschossen“ machte Zentralbank-Chef Ben Bernanke klar, dass auch eine weitere Runde an Staatsanleihenkäufen („Quantitative Easing III“) nicht vom Tisch ist. Einige Analysten erwarten, dass es schon im Sommer dazu kommen könnte.

Vorläufig hat die Fed entschieden, weiterhin Staatsanleihen mit kurzer Laufzeit durch solche mit längerer Laufzeit zu ersetzen. Diese sogenannte „Operation Twist“ hätte Ende Juni auslaufen sollen. Nun wird sie zumindest bis Jahresende in einem Umfang von 267 Mrd. Dollar (210 Mrd. Euro) fortgesetzt.

Das soll die langfristigen Zinsen senken und so Investitionen und Konsum anregen. So will Bernanke die Konjunktur ankurbeln. Die Fed senkte die Prognose für das US-Wirtschaftswachstum für 2012 von 2,4 bis 2,9 Prozent auf 1,9 bis 2,4 Prozent.

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8 Kommentare
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Der Rohölpreis ist abgestürzt, Sprit sollte wieder billger werden

Das sollte der Onkel Ben vielleicht öfters verkünden ???

Gast: Hans im Glück
21.06.2012 12:57
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Das kann nur bedeuten, dass US-Staatsanleihen mit längerer Laufzeit massiv von anderen Staaten verkauft werden.

Dadurch, dass sich die USA immer mehr über kurzfristige Staatsanleihen finanziert wird es immer schneller immer höhere Volumina an den Mann bringen.

Mir wird jetzt schon schwindlig bei dieser Vorstellung.

Das kann man nicht lange durchhalten.

Die Erlösung ist in greifbarer nähe.

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Nach dem Motto:

einmal geht´s noch!

Billige Kredite der FED

haben zur Finanzkrise geführt. Sie treiben sprichwörtlich den Te u fel mit dem Be e l ze bu b aus. Man bezahlt Schulden mit Schulden und schließlich druckt man sich das Geld.

Dass dieses Geld am Ende nichts mehr wert ist, ist doch logisch. Damit wird aber auch das Sauerverdiente der Menschen entwertet.

Die Verantwortlichen gehören nach Sibirien, aber in manchen Fällen wäre ich auch für die Wiedereinführung des mittelalterlichen Prangers - mind. ein halbes Jahr anspucken...

Antworten Gast: baro palatinus
21.06.2012 09:04
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warum?

die dummen europäer kaufen die faulen kredite der amis wieder auf, der binnemarkt brummt und für die amerikaner ist alles in ordnung.
besser geht's nicht.

Gast: Geldbetrachter
20.06.2012 22:34
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Doch erhöht das Anwerfen der Druckerpresse die Inflationsgefahr

- nicht nur die Inflations"gefahr".
Wenn man die Druckerpresse anwirft, >schafft< man mehr Inflation.
Inflation bedeutet, dass die Geldmenge sich erhöht-> das Geld wird weniger wert.

Daher ist die Inflation auch viel höher als angegeben (-> Geld drucken der letzten Jahre). Die kommende Geldentwertung wird eine besonders starke Geldentwertung sein.


Gast: netter gast
20.06.2012 22:04
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Wie

war letztens in der Presse so treffend zu lesen ?
Die Preise steigen ,
aber wir haben keine Inflation

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Re: Wie

Stimmt auch irgendwie, wenn man als Inflation die steigende Geldmenge sieht.

Diese steigt aktuell in Europa kaum (restriktive Geldpolitik der Deutschen) und daher laufen wir auch in eine Rezession hinein. Dieses Schuldensystem benötigt immer mehr Geld, sonst bricht es zusammen.