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IWF will EZB zu „kreativer Geldpolitik“ drängen

22.06.2012 | 18:34 |   (Die Presse)

Statt auf ihr Mandat zu beharren, soll die EZB die Notenpresse zur Krisenbekämpfung einsetzen.

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Wien/Ag./Jil. Der Internationale Währungsfonds hat die Europäische Zentralbank (EZB) zu einem aktiveren Eingreifen in die Euro-Schuldenkrise aufgefordert. Kurzfristig sei eine „kreative, innovative Geldpolitik“ notwendig, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde nach Beratungen mit den Euro-Finanzministern in Luxemburg. Dazu gehöre nicht nur eine Zinssenkung, sondern auch der erneute Einsatz unkonventioneller Instrumente. Die Zentralbank könne ihr Anleihekaufprogramm wieder auflegen, den Banken erneut massive Liquiditätsspritzen geben oder andere Formen einer „quantitativen Lockerung“ einführen, so der IWF.

Die EZB hat im Zuge der Schuldenkrise für rund 200 Mrd. Euro Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt gekauft und den Banken via Langzeitkrediten rund eine Billion Euro zukommen lassen. Vor allem die Anleihenkäufe waren und sind umstritten, weil der EZB die Staatsfinanzierung explizit untersagt ist. EZB-Chef Mario Draghi hat seit der Geldspritze für die Banken im Jänner keine weiteren Lockerungsmaßnahmen angekündigt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.06.2012)

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7 Kommentare

mises, MISES ihr notenbankster!!!

Ludwig von Mises
"Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll."



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postit

subsidiaritätsprinzip=kreditknechtschaft

dualwährungssystem mit kernlandeuropa"harter euma-wärung" und
umlandeuropa mit weichem Euro, epizentraler stufenbau mit
aufstiegschancen in die hartwährung.

harter kern , weiche schale.

Gast: 1. Parteiloser
22.06.2012 20:50
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Logisch!

Der IWF mit einer möglichen Hilfssumme von 1 Billion USD für die gesamte Welt ist mit den Staatsschulden von irren 10 Billionen der Eurozone massiv überfordert.

Dass eine Geldschöpfung der EZB, ohnehin schon mit min 2 Billionen erfolgt, aber einen gewaltigen Raubzug an den vielen kleinen Sparern, den Pensionsversicherten und auch den Einkommen der Menschen sein wird, das wird gerne ausgeblendet, auf jeden Fall aber verschwiegen.

Die Lagarde hat also einen Aufruf zu einem sehr großen Raub an den Vermögen der Menschen aufgerufen, also ein Aufruf zu einer wirtschaftlichen Straftat. Die Dame gehört dafür in den Hefn, genauso wie die Verantwortlichen der Regierungen für deren irren Staatsausgaben, den EZB Bankern und auch dem Nowotny. Die Europäer müssen vor diesen Wirtschaftsverbr.echern endlich geschützt werden.

Re: Logisch!

Leider ist es so, dass die Menschen ihre Ersparnisse verlieren werden, wenn die EZB nichts unternimmt.

Es ist wie bei der Spekulation mit Aktien, nur wer einen kleinen Verlust mutig rechtzeitig realisiert, rettet sein Kapital und macht höhere Gewinne als Verluste. Das ist wider die menschliche Natur und deshalb sind vor allem Kleinanleger die Verlierer.

Übertragen auf die momentane Krise heißt es: nur, wenn wir bereit sind, die angelaufenen Verluste (Kreditausfälle) zu tragen, werden wir unseren Lebensstandard in Europa halten können, oder eben unser Erspartes verlieren.

So gesehen sollten wir vielleicht die Menschen besser vor denen schützen, die dieses nicht erkennen und lieber alles verlieren wollen.


Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
23.06.2012 10:54
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Re: Re: Logisch!

Wenn die EZB das Totalversagen der Planwirtschafter in Europa nicht kompensiert, dann geht alles den Bach runter. Das kann dann, wegen der Zahlungsunfähigkeit der Staaten bis zum Totalverlust gehen.

Wenn die EZB diese kranken Staaten samt deren irren Staatsausgaben für deren geschützten Bereiche durch Geldschöpfung finanziert, dann wird der Verlust langsamer kommen, langsamer realisiert werden. Es ist etwa wie ein harmonische Steuerung des eigentlich schon eingetreten Abwirtschaftens der Entscheidungsträger in Europa, besser formuliert gegen die Bürger Europas.

Die EZB hat diesen, schon eingetretenen Schaden, nicht direkt zu verantworten! Die Verantwortung liegt bei den Menschen, welche die Staatsausgaben gesteuert haben und sich selber, um an der Macht bleiben zu können, Staatsausgaben bis zu 44.000.- Euro pro Haushalt und Jahr genehmigten.

Das Problem kommt also nicht direkt von der EZB sondern von kranken, frechen und gierigen Politikern, welche Europa abgewirtschaftet haben. Die EZB wurde von diese Typen so unter Druck gesetzt, dass der EZB nichts anderes übrig geblieben ist bei diesem gewaltigen Wirtschaftsverbr.echen mitzuspielen. Die EZB hat sich zum Werkzeug, also zum Mittäter, machen lassen.

Re: Re: Re: Logisch!

Dem kann ich durchaus im vielen Punkten zustimmen. Nur was nützt es, wenn wir, um etwas zu ändern, erst einmal uns in den Gau stürzen. Natürlich dürfen Staatshaushalte nicht dauerhaft aus der EZB finanziert werden, aber für die momentane Situation ist es vermutlich die einzige wirksame Möglichkeit.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
23.06.2012 17:45
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Re: Re: Re: Re: Logisch!

Die Lösung der Staatsschuldenkrise kann aber nur bei der Ursache dieser Krise gefunden werden.

Zu hohe Staatsausgaben machten zu hohe Staatsschulden, machten also die Staatsschuldenkrise.

Die Lösung liegt also bei den Staatsausgaben, ganz alleine bei den Staatsausgaben. Nur, die Planwirtschafter in Europa haben sich ja dem "einnahmenseitigen Sparen" unterworden um deren Mangelwirtschaften am Leben zu halten. Es sind also, nach Jahren des "Sparens" die Staatsausgaben weiter nach oben geklettert. Das ohne irgendeinen Nutzen für die Europäer. Das Problem wurde also noch verschärft und die Realwirtschaft noch viel mehr belastet. Das musste zu Konjunkturproblemen führen. Jetzt wollen sich die Totalversager mit noch Schulden und noch mehr Gelddrucken die Konjunktur kaufen!?

Die EZB ist nicht die einzige Möglichkeit, das Gelddrucken ist überhaupt keine brauchbare Möglichkeit, weil es keine Leistung zur Versorgung der Gesellschaft bringt.

Die einzige Möglichkeit ist die kranke Europäische Planwirtschaft mit den riesigen geschützten Bereichen, dem Förder- und Ruhegenusswahnsinn, endlich entsprechend einem Nutzen für die Menschen aufzubrechen.

Die einzige Möglichkeit ist ein Eingriff bei den Staatsausgaben, alles andere führt in die Massenarmut, weil eben die Leistung zur Versorgung der Europäer immer mehr fehlen wird.