Wiener Börse am Vormittag: ATX startet leichter

31.01.2013 | 10:14 |   (DiePresse.com)

Europaweit gab es den stärksten Verkaufsdruck im Bankenbereich zu sehen.

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Die Wiener Börse hat sich am Donnerstag im frühen Handel bei geringem Anfangsvolumen mit leichterer Tendenz gezeigt. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2440,93 Punkten nach 2448,37 Einheiten am Mittwoch errechnet, das ist ein Minus von 7,44 Punkten bzw. 0,30 Prozent.

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Im Gleichschritt mit den europäischen Leitbörsen tauchte auch der ATX ins Minus ab. Marktteilnehmer verwiesen auf negative Vorgaben von der Wall Street. Europaweit gab es den stärksten Verkaufsdruck im Bankenbereich zu sehen. Die heimischen Branchenvertreter mussten moderate Rückgänge hinnehmen. Erste Group gaben um 0,20 Prozent auf 24,35 Euro nach und Raiffeisen gingen um 0,18 Prozent auf 32,73 Euro zurück.

In schwacher Verfassung präsentierten sich erneut voestalpine. Die Stahlaktie gab um weitere 1,23 Prozent auf 26,51 Euro ab, nachdem die Titel bereits am Vortag um 1,20 Prozent verloren hatten.

RHI deutlich im Minus

Ins Blickfeld rückten zudem zwei neuen Analystenmeinungen. Die Wertpapierexperten der Erste Group nahmen ihr Anlagevotum "Buy" bei den AT&S-Aktien auf "Hold" zurück. Das Kursziel für die Papiere des Leiterplattenherstellers senkten sie von 9,5 auf 8,1 Euro. Die Aktie reagierte mit einem kleinen Minus von 0,05 Prozent auf 7,91 Euro.

Deutlicher um 1,51 Prozent auf 26,81 Euro kamen die RHI-Aktien zurück. Hier stufte die Erste Group die Titel ebenfalls von „Buy“ auf „Hold“ zurück. Als neues Kursziel für den Feuerfestkonzern errechneten die Spezialisten 30,0 Euro, nachdem dieser Wert zuvor bei 27,0 Euro gelegen hatte.

Der ATX Prime notierte bei 1.199,78 Zählern und damit um 0,26 Prozent oder 3,15 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich 14 Titel mit höheren Kursen, 17 mit tieferen und zwei unverändert. In fünf Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 662.257 (Vortag: 462.549) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 12,759 (10,35) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.

(APA)

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