Am stärksten unter die Räder kamen die Aktien der Vienna Insurance-Insurance Group. Bis 14.15 Uhr fielen die Titel um 8,28 Prozent auf 37,10 Euro (201.515 Stück).
Die Aktie fiel damit deutlich stärker als andere Versicherungswerte in Europa. "Die Verkäufe sind fundamental kaum begründet", meinte der RCB-Analyst Stefan Maxian in einer ersten Reaktion. Ein möglicher Grund für das Minus könnte der Ausstieg eines größeren Investors sein, so der Analyst.
Größere Abgaben gab es nach den Lehman-Ergebnissen auch bei den Bankwerten. Erste Group fielen um 3,62 Prozent auf 40,18 Euro (964.839 Stück). Raiffeisen International verloren 1,69 Prozent auf 72,30 Euro (252.111 Stück).
Schwach zeigten sich auch erneut Rohstoff- und Energiewerte. voestalpine fielen nach den kräftigen Verlusten vom Vortag um weitere 1,77 Prozent auf 29,96 Euro (654.876 Stück). Europaweit hatten zuletzt Stahlwerte vor dem Hintergrund einer geplanten Erhöhung der Erzpreise beim weltgrößten Hersteller Vale do Rio Doce stark nachgegeben.
OMV fielen am Nachmittag um 3,63 Prozent auf 37,20 Euro (775.770 Stück) und damit im Verlauf auf neue Jahrestiefs. Verbund büßten 4,24 Prozent auf 42,43 Euro ein (133.878 Stück). Größere Verluste sahen auch Strabag und verloren 4,86 Prozent auf 36,39 Euro (87.870 Stück). Größter Verlierer im prime market waren bei allerdings geringen Handelsumsätzen SkyEurope mit einem Minus von 12,50 Prozent auf 0,56 Euro (208.461 Stück). Gegen den Trend gesucht waren Post AG und stiegen um 1,30 Prozent auf 24,14 Euro (58.400 Stück).
(APA)

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