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Wiener Börse am Nachmittag: Klare Abschläge

20.11.2008 | 16:18 |   (DiePresse.com)

Die Wiener Börse zeigt sich am Donnerstagnachmittag bei moderatem Volumen weiterhin mit sehr schwacher Tendenz. Impulse kommen von den Arbeitsmarktdaten der USA.

Die Wiener Börse zeigt sich am Donnerstagnachmittag bei moderatem Volumen weiterhin mit sehr schwacher Tendenz.

Der ATX konnte seine Abschläge auch am frühen Nachmittag kaum eingrenzen. Das europäische Umfeld konnte sich wieder etwas von seinen Tagestiefs lösen. Die Umsätze in Wien haben wieder etwas zugenommen. Neue Impulse erwarten Händler von der Eröffnung an der Wall Street und den am Nachmittag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten.

ATX

Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 1.589,12 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 57,5 Punkten bzw. 3,49 Prozent. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt -1,47 Prozent, FTSE/London -1,72 Prozent und CAC-40/Paris -2,20 Prozent.

Das bisherige Tageshoch verzeichnete der ATX zu Sitzungsbeginn bei 1.646,95 Punkten, das Tagestief lag gegen 11.35 Uhr bei 1.576,17 Einheiten. Der ATX Prime notierte mit einem Minus von 3,37 Prozent bei 713,24 Zählern. Um 14.15 Uhr notierten im prime market neun Titel mit höheren Kursen, 42 mit tieferen und drei unverändert. In vier Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung.

 

Europas Börsen

 

prime market

Bis dato wurden im prime market 6.556.755 (Vortag: 6.374.333) Stück Aktien umgesetzt (Einfachzählung) mit einem Kurswert von rund 97,818 (87,40) Mio. Euro (Doppelzählung). Umsatzstärkstes Papier ist bisher Erste Group mit 646.852 gehandelten Aktien, was einem Kurswert von rund 17,33 Mio. Euro entspricht.

Erste Group, Raiffeisen

Bei den heimischen Bankwerten folgten Raiffeisen International dem schwachen europäischen Sektor mit minus 6,58 Prozent auf 17,05 Euro (327.441 Stück). Erste Group schwächten sich nur leicht um 0,36 Prozent auf 13,74 Euro (646.852 Stück) ab.

OMV

OMV verloren weiter an Terrain und notierten 4,21 Prozent tiefer bei 18,20 Euro (428.327 Stück). Am Vortag hatten die Titel ein Kursrutsch um 14 Prozent zu verzeichnen. Nach festerem Beginn drehten voestalpine ins Minus und lagen 0,36 Prozent schwächer bei 13,65 Euro (402.925 Stück). Die vorgelegten Halbjahreszahlen lagen laut Händlern über den Erwartungen.

Schoeller-Bleckmann, Flughafen Wien

Auch Schoeller-Bleckmann und der Flughafen Wien haben mit ihren Zahlen die Prognosen leicht übertreffen können. Die Aktien des Ölfeldausrüsters sanken um 0,66 Prozent auf 23,99 Euro (13.939 Stück). Flughafen Wien gaben 0,75 Prozent auf 26,50 Euro (10.701 Stück) nach.

Bwin

Bwin rutschten nach Ergebnissen um 8,55 Prozent auf 11,34 Euro (60.722 Stück) ab. Unter Druck gerieten auch Telekom Austria. Mit minus 6,19 Prozent auf 9,70 Euro (665.706 Stück) erging es den TA-Aktien schlechter als den meisten europäischen Branchenkollegen.

Eco Business, Conwert, Warimpex 

Bei den Immobilienwerten gab es keinen klaren Trend. Während Eco Business um 5,00 Prozent auf 1,68 Euro (384 Stück) zulegen und Conwert 4,59 Prozent auf 4,56 Euro (43.259 Stück) gewannen, mussten Warimpex einen Kurseinbruch in Höhe von 27,33 Prozent auf 1,25 Euro (60.472 Stück) verbuchen.

(APA/Red.)


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