Wiener Börse: Aktien von RHI und Warimpex sehr fest

In einem weitgehend wenig veränderten europäischen Börsenumfeld ging auch der Handelstag in Wien unspektakulär in der Nähe des Vortagesschlusskurses zu Ende.

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(c) Bloomberg (Akos Stiller)

Die Wiener Börse hat am Donnerstag wenig verändert geschlossen. Der ATX stieg um moderate 3,58 Punkte oder 0,11 Prozent auf 3.283,99 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund fünf Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 3.289,00 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York +0,07 Prozent, DAX/Frankfurt -0,09 Prozent, FTSE/London -1,10 Prozent und CAC-40/Paris +0,21 Prozent.

In einem weitgehend wenig veränderten europäischen Börsenumfeld ging auch der Handelstag in Wien unspektakulär in der Nähe des Vortagesschlusskurses zu Ende. Starke US-Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten schürten in Übersee die Erwartung einer weiteren Zinserhöhung in diesem Jahr und belasteten damit international nur kurzfristig etwas die Aktienkurse.

Am heimischen Markt rückte auf Unternehmensebene RHI mit präsentierten Geschäftszahlen ins Rampenlicht. Die Papiere des Feuerfestkonzerns schlossen mit einem satten Plus von 8,8 Prozent 34,08 Euro. Das Unternehmen hat im ersten Halbjahr 2017 seinen Umsatz um 3,1 Prozent gesteigert, das Ergebnis ist infolge von Kosten im Zusammenhang mit der geplanten Fusion mit Magnesita und wegen Wechselkurseffekten aber eingebrochen. Unternehmenschef Borgas erwartet aber ein starkes 3. Quartal.

Einen Kurssprung von 7,7 Prozent auf 1,45 Euro verbuchte auch die Warimpex-Aktie. Hier könnte eine positivere Analystenmeinung beflügelt haben. Die Analysten der RCB haben ihr Anlagevotum für die Aktien des Immobilienentwicklers von "Hold" auf "Buy" angehoben. Das Kursziel wurde von 1,45 Euro auf 1,80 Euro erhöht.

Unter den Schwergewichten in Wien schwächten sich voestalpine um 1,1 Prozent auf 44,04 Euro ab. Bei der Raiffeisen Bank International gab es ein Minus von 0,7 Prozent auf 27,8 Euro zu sehen. Andritz bauten einen Kursverlust von 0,5 Prozent auf 47,77 Euro und Immofinanz gaben 0,3 Prozent auf 2,26 Euro ab. Erste Group konnten sich hingegen um 0,6 Prozent auf 36,60 Euro steigern.

(APA)

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