Russlands Gaspolitik: "Der Todesstoß für Nabucco"

25.01.2008 | 18:41 |   (DiePresse.com)

Russland, Serbien und Bulgarien vereinbaren umfangreiche Kooperationen im Energiesektor - und torpedieren mit "South Stream" das europäische Pipeline-Projekt "Nabucco".

Die Vertragsunterzeichnung geschah auf höchster politischer Ebene. Serbiens Staatschef Boris Tadic und Premier Vojislav Kostunica sind eigens nach Moskau gereist, um zusammen mit Russlands Präsident Wladimir Putin ein Abkommen zwischen den beiden Staaten zu besiegeln. Dieses Abkommen regelt eine enge Zusammenarbeit Serbiens und Russlands im Öl- und Gassektor.

Der russische Energieriese Gazprom wird die Kontrolle am serbischen Erdölmonopolisten NIS übernehmen und zahlt für eine Beteiligung von 51 Prozent 400 Millionen Euro. Im Gegenzug hat Gazprom zugesagt, die Erdgas-Pipeline "South Stream" auch über serbisches Gebiet zu führen.

Dieser Punkt dürfte auch in Brüssel auf großes Interesse stoßen. Mit "South Stream" will Gazprom im großen Stil russisches Erdgas nach Europa bringen. Bei dem Projekt mit einem Volumen von zehn Milliarden Euro ist eine Pipeline von Russland über den Boden des Schwarzen Meeres nach Bulgarien geplant, und von dort weiter nach Serbien und in andere europäische Länder. Die Kooperation mit Bulgarien ist bereits fix: Vor wenigen Tagen wurde in Sofia ein entsprechender Vertrag unterzeichnet. Putin war anwesend.

Das Problem der Europäer

Das Problem dabei: "South Stream", an dem auch der italienische Versorger ENI beteiligt ist, steht in direkter Konkurrenz mit dem europäischen Gemeinschafts-projekt "Nabucco". Diese Pipeline soll einst Gas über die Türkei, Bulgarien, Rumänien und Ungarn bis ins niederösterreichische Baumgarten leiten. Der Rohstoff dafür sollte von riesigen Gasfeldern von den zentralasiatischen Ländern am Kaspischen Meer kommen. Und er soll an Russland vorbeigeleitet werden.

Unter Federführung der österreichischen OMV sind an "Nabucco" fünf internationale Energieversorger beteiligt. Die EU unterstützt das Projekt und stuft es als "vorrangiges Vorhaben von europäischem Interesse" ein. Bereits 2002 wurde ein internationales Konsortium gegründet, um das Projekt voranzutreiben. Doch eine endgültige Entscheidung über den Bau steht bis heute aus.

Russland macht Nägel mit Köpfen

Russlands Gazprom dagegen macht Nägel mit Köpfen. Kurz vor Weihnachten letzten Jahres sicherte sich Russland das Transport-Monopol für Erdgas aus der Region rund ums Kaspische Meer. Gemeinsam mit seinen Amtskollegen aus Kasachstan und Turkmenistan vereinbarte Putin, dass kaspisches Erdgas ausschließlich über Russland die Region verlassen kann.

Russland wolle verhindern, dass die Europäer hier einen eigenen Weg einschlagen können“, sagte der Direktor des Instituts für Strategische Studien in Laibach, Borut Grgič, zur "Presse".

USA "zutiefst besorgt"

Während Putins wahrscheinlicher Nachfolger Alexander Medwedew die jüngster Vereinbarung mit Serbien als "großartigen Durchbruch" bezeichnete, äußerten die USA in einem vertraulichen Papier gegenüber Belgrad, sie seien wegen der Kooperationspläne "zutiefst besorgt".

Der rumänische Politiker und Geschäftsmann Dinu Patriciu geht noch einen Schritt weiter. Der derzeitige Präsident des zweitgrößten rumänischen Ölkonzerns Rompetrol sieht die Zukunft des Gemeinschaftsprojekts sehr skeptisch.

"'South Stream' ist der Todesstoß für 'Nabucco'", wird Patriciu von der Nachrichtenagentur APA zitiert. Nachdem sich Russland mit Bulgarien und Serbien über "South Stream" geeinigt habe, sei das europäische Pipelineprojekt "nicht mehr ernst zu nehmen".

(Ag./mar)


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46 Kommentare
 
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Von Alfa am 29.01.2008 um 12:43

Die Idee einer europäischen Union ist wirklich gut. Die europäische Union sollte aber auf eigenen Beinen stehen können.

Russland kennt keine Partner, ausser wen es auf Wiederstand trifft. Und Diktatoren sowieso nicht. Die Religionen sind nicht schuld daran, dass sich die Menschen die Köpfe einschlagen. Das haben wir auch getan, als es die Religionen noch nicht gab. Jeder sollte selber wissen, welche Religion die beste ist. Ausserdem sind die Mehrheit der Europäer nicht wirklich religiös. Viele sind überzeugte Atheisten. Es gibt drei mögliche Arten von Regieren, entweder Demokratie, Diktatur oder Religion. Die beiden letzten sind nie gut ausgegangen. Also ist es am besten wen jeder seine Religion für sich behält und es unterläst über andere zu schimpfen. Aber es liegt einfach in unsere Natur, für alles einen Sündenbock zu suchen. Und weil wir eben gemeinsam nicht können, müssen wir Europäer endlich lernen, im schlimmsten Fall auch ohne Partner zu überleben. Denn solange die Hälfte der Europäer den Partner im Westen hat und die andere Hälfte den Partner im Osten, wird die EU nie richtig funktionieren.

Antworten Von Jelson am 29.01.2008 um 15:06

Re: Die Idee einer europäischen Union ist wirklich gut. Die europäische Union sollte aber auf eigenen Beinen stehen können.

Raus aus der EU. Bsp. Schweiz importiert 100.000te Tonnen Weizen aus Indien da die Schweizer so gut wie keine Landwirtschaft führen aufgrund der expornierten Lage.
Ich bin gläubig röm.-kath. Ich gehe zu den christlichen Festen in die Kirche. Ostern, Weihnachten etc.
Röm.-kath. ist einzig wahre Religion in Europa.
Achja, Atheisten und Agnostiker mag ich nicht von solchen halte ich nichts.
Ich finde Alfa ist ein frustierter Katholik der am liebsten mit der röm.-kath. Kirche nichts am Hut haben möchte.
Alfa findet die Kirchenbeitragssteuer nicht in Ordnung deswegen ist er aus der Kirche ausgetreten.
Da jedoch Alfa an Gott glaubt (oder solltet) meint er kann auch zu Hause beten und muss nicht in die Kirche gehen dem stimme ich zu.
Wer will trete aus, an Gott und den Erzengel Gabriel kann ich auch zu Hause glauben und beten.
Ich glaube an die Heilige römisch katholische Kirche....

Antworten Antworten Von Alfa am 29.01.2008 um 17:37

Glauben Sie mir Herr Jelson, ich finde auch nicht alles gut, was auf dieser Welt passiert. Aber soll man deswegen die Waffe packen und jeden erschiessen, der eine andere Meinung vertritt? Sehr wahrscheinlich werden wird die Menschheit so enden. Obwohl wir durchaus Interligen sein können, sind wir Menschen die dümmsten unter den Tieren.


Antworten Antworten Antworten Von Jelson am 30.01.2008 um 01:27

Re: Glauben Sie mir Herr Jelson, ich finde auch nicht alles gut, was auf dieser Welt passiert. Aber soll man deswegen die Waffe packen und jeden erschiessen, der eine andere Meinung vertritt? Sehr wahrscheinlich werden wird die Menschheit so enden. Obwohl wir durchaus intelligent sein können, sind wir Menschen die dümmsten unter den Tieren.

Die Menschnheit wird sich eines Tages selbst den Todesstoß verpassen. Irgendwann einmal.
2 Weltkrieg war ich stehe rechts und links steht der Feind und auf dem wird geschossen. Heutige Kriegsführung Bomben über Bomben werden abgeworfen und dann beginnt der Nahkampf der Häuserkampf.
Die Intelligenten Menschen werden zwangsweise aber auch unter der Anwendung von Gehirnwäsche und Lynchjustiz mundtot gemacht.
Der Intelligente hat zu kuschen oder er wird jetzt sein letztes Stündlein erleben.
Er wird malträtiert bevor er ermordet wird unter Schmerzen. Er ist gestorben für die Freiheit. Im Himmel wird er bei Petrus sicher gut aufgehoben sein. Denn im Himmel sind Patrioten herzlich willkommen. Ich meine hiermit den Hojac.

Antworten Antworten Antworten Von Alfa am 29.01.2008 um 18:17

Re: Glauben Sie mir Herr Jelson, ich finde auch nicht alles gut, was auf dieser Welt passiert. Aber soll man deswegen die Waffe packen und jeden erschiessen, der eine andere Meinung vertritt? Sehr wahrscheinlich werden wird die Menschheit so enden. Obwohl wir durchaus Interligen sein können, sind wir Menschen die dümmsten unter den Tieren.

Ich meine: Obwohl wir durchaus intelligent sein können.

Antworten Antworten Von Alfa am 29.01.2008 um 17:32

Guten Tag Herr Jelson, Teil 2.

Das Christentum ist eine Weltreligion und nicht nur eine europäische Religion. Die Mehrheit der Christen leben heutzutage ausserhalb Europas. Es ist aber nicht zu Bestreiten, das im Mittelalter die Kirche ein Machtzentrum war. Der Papst war so zu sagen der mächtigste Mann Europas. Und wie man im Mittelalter mit Menschenrechten umgegangen ist, wissen wir ja alle. Das Sie gerne in die Kirche gehen, finde ich persönlich gut. Den dafür wurden die Kirchen ja auch gebaut. Ich geh nämlich auch gerne in die Moschee. Das Sie aber auch gerne mit dem Finger auf andere Zeigen und schimpfen, ist auch nicht zu übersehen. Und das finde ich falsch. Jeder Mensch soll selber entscheiden, was für ihn oder sie besser ist. Wir können nicht wie im Mittelalter den Menschen eine Religion aufzwingen, das sie nicht wollen. Egal um welche Religion es sich handelt. Zwangsmassnahmen sind nur dann erfolgreich, solange sie aufrecht erhalten werden, danach aber nicht mehr.

Antworten Antworten Antworten Von Jelson am 30.01.2008 um 01:15

Re: Guten Morgen Herr Alfa

Die meisten Christen leben in Lateinamerika.
Mittelalter = Inquisition
Hie und da zu den Festen gehe ich in die Kirche.
Schimpfen gehört sich grundsätzlich nicht da es gegen die gute Norm verstösst aber ich versuche es eben zu unterlassen nur hie und da klingt da auch ein Kraftausdruck durch denn dieser hat eine Anzeige zur Folge wegen....

Antworten Antworten Von Alfa am 29.01.2008 um 17:29

Guten Tag Herr Jelson, Teil 1.

Wir Europäer sind auch gerne in die Welt ausgewandert. Einige von unseren europäischen Kollegen hatten nichts dagegen die Heimat andere Völker zu erobern und dessen Reichtum tu klauen. Deswegen müssen wir auch damit rechen, dass es diese Völker wieder zurück holen könnten. Wir müssen auch damit leben, dass es auch in anderen Gegenden dieser Erde Menschen gibt, die gerne in die Welt auswandern. Die Lebewesen und Pflanzen auf dieser Erde war immer in Bewegung und sie werden auch immer im Bewegung bleiben. Die Erde verändert sich halt. Wir können durchdrehen oder von mir aus auch mit Atombomben versuchen es aufzuhalten. Etwas natürliches kann man nicht aufhalten. Was stört den Sie an andere Religionen? Und warum denken sie, dass ihr Glaube das einzig richtige ist? Mich persönlich stört es nicht, welche Religionen meine Freunde haben. Ich finde es aber auch nicht schlimm, seine Religion oder Herkunft zu verteidigen. Deswegen muss man aber nicht andere Beleidigen.

Antworten Antworten Antworten Von Jelson am 30.01.2008 um 01:21

Re: Guten Morgen Herr Alfa

Die Europäer sind damals ebenhalt ausgewandert um Ihren christlichen Glauben in der ganzen Welt präsent zu machen. Atombomben sind von gestern von heute sind Wasserstoffbomben wenn ich nur EINE einzige Wasserstoffbombe über die Schweiz abwerfe dann ist die ganze Schweiz bedingt dadurch.
Ich habe auch Vorurteile gegenüber Moslems und das zwar zu recht weil ich von denen gemobbt wurde dies führte soweit das ich nach 7 Verwarnungen beim Direktor aus der Schule flog.

Von Gast: Kiotari am 28.01.2008 um 12:19

das europäische Pipelineprojekt "Nabucco" war auch nicht sehr durchdacht,

hätte man sich damit statt von Rußland uch noch von islamischen Staaten (einschließlich der Türkei) abhängig gemacht. Insofern sollte man sich gute Beziehungen zu den Diktatoren in Rußland sichern und über alternative Energien (Wasser-, Wind-, Gezeiten- und leider auch Atomkraftwerke) nachdenken.

Antworten Von Alfa am 29.01.2008 um 17:02

Guten Tag Herr Kiotari!

Sie sagen die Russen wären Zuverlässig! Ich muss auch Herr Chilly mal recht geben, entweder hat man fossile Brennstoffe oder man hat es eben nicht. Wer es hat, kann richtig Geld verdienen. Solange die Euros oder die Dollars fliesen sind alle Lieferanten zuverlässig. Ob South Stream oder Nabucco, die Baumaterialien für die Pipelines werden immer von den gleichen Firmen hergestellt und von den Europäern bezahlt. Wir können nur Hoffen das die Vorräte an fossilen Brennstoffen ausreichen, bis alternative Energien den Weltweiten bedarf decken können. Die Russen haben ja gezeigt wie Zuverlässig sie sind, als sie die Gaslieferungen nach Weissrussland und der Ukraine gestoppt haben. Ein guter Partner macht so etwas nicht. Herr Kiotari, ohne Euros und Dollars wird eher die europäische Bevölkerung erfrieren, als das Russland Gas liefert. Deswegen müssen wir schauen, dass wir Europäer unseren Weg allein gehen können.

Von pourlemerite am 27.01.2008 um 17:20

Die Amis sind also zutiefst besorgt.

Na da schau her.
In Amerika bilden sich die ersten Zeltstädte der Armen in Südkalifornien, wo die Menschen in Wohnwagen, Autos, Wellblechhütten und Zelten hausen und die Amis sind über ein Gasleitungsprojekt in Europa "zutiefst besorgt"!
Russland unter Putin ist im Aufwind, die Amis beissen ins Gras, so schau´s aus!

Antworten Von Gast: nicht übertreiben am 28.01.2008 um 09:09

Re: Die Amis sind also zutiefst besorgt.

Bitte nicht übertreiben. Das Durchschnittseinkommen der USA liegt ein Drittel über der EU und das gängigste Auto dort, der Ford Pickup F-150, hat in der schwächsten Motorisierung 250 PS. Und die Kühlschränke sind doppelt so groß, die Autos fast halb so billig und auch Häuser oft günstiger als hierzulande. Also nur keine allzu großen Sorgen über deren Lebensstandard.

Antworten Antworten Von chilly am 28.01.2008 um 12:13

Re: Re: Die Amis sind also zutiefst besorgt.

die häusser werden vor allem noch günstiger sein nach der imobielienkriese danach kommt die industriekriese, danach ......

Antworten Antworten Antworten Von Gast: Kiotari am 28.01.2008 um 12:23

die Industriekrise wird eher die EU betreffen,

wenn die mit ihrem CO2 Blödsinn weitermacht. Um die USA würde ich mir keine Sorgen machen, die gehört in dem Spiel zu den ganz, ganz großen. Eher schon um die kleinen Marionetten alla Serbien. Rumänien war da übrigens gescheiter. Die haben sich Verbindungen zu allen Seiten gesichert.

Antworten Antworten Antworten Antworten Von chilly am 28.01.2008 um 13:42

Re: die Industriekrise wird eher die EU betreffen,

die verbindungen zu allen seiten werden ja gesichert.
nur als beispiele:
american-steel, henkel, und gazprom sind doch ausgewogen ausgewählte investoren.
aber nur bei gazprom wird ein aufschrei des westens laut wiel der westen nicht auf ausgewogenheit aus ist.

(die geschichte mit dem glashaus)

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Von Gast: Kiotari am 28.01.2008 um 20:29

Sie haben die italienische ENI nicht erwähnt,

und mit ihr ist auch die EU im Boot. Ist eigentlich eh besser so. Wenn unsere Gasversorgung von so verläßlichen Partnern wie Kasachstan, Turkmenistan und die Türkei abhängig sind dann Gute Nacht. Übrigens war das einzig wichtige, dass das Gas nicht mehr zwangsläufig durch die Ukraine und Weißrußland kommen muß. Dort wird nämlich (lt.Russen) immer wieder "abgezweigt", weil die den vereinbarten Preis nicht zahlen wollen.

Von Gast: Bürokratische am 26.01.2008 um 18:03

Träumer-EU

Wie konnte die bürokratische Träumer-EU jemals glauben, dass sie aus russischem Einflussgebiet Gas an Russland vorbei in die EU leiten wird? Und das noch unter Führung des Zwergerls Österreich? Na ja - die Revolution des Proletariats, unsere hochgelobte Aufklärung - hat den Europäern wirklich nicht gut getan.

Von Wolfgang22 am 26.01.2008 um 16:53

unsere Versager-EU

während Russland seinen startegischen Einfluß erweitert, und uns weiter in die Gas-Liefer-Zange nimmt (Weissrusssland hat das schon zu spüren bekommen). prügelt die EU auf die Raucher und verklagt Österreich wegen (zugegebenermassen wirklich unzulässiger) Mindestverkaufpreise für Zigaretten. Und Bulgarien setzt den polnischen Weg fort - die EU ausnehmen, was geht, und von den Russen die Butter aufs Brot holen. Was hilft uns ein starkes Europa, wenn dort lauter Lulus sitzen, die sich in Belanglosigkeiten ergehen ???

Antworten Von chilly am 27.01.2008 um 22:04

Re: unsere Versager-EU

die deutschen bekommen die north-stream durch die ostsee und als es schröder unterschrieb hatt keiner gejammert schwaches europa ...oder die russen etc etc aber wenn bulgarien oder serbien sich das butter aufs brot holen das jammern alle. wieso denn nur so ein neid.
das gas ist so oder so russisch wieso sollen bulgaren oder serben es nicht direkt kaufen durfen, wieso muss die omv als zwischenhändler an die wirtschatsschwächerren ländern verdienen. das muss nicht sein. und wer sagt die nabucco ist nicht wilkommen. wenn das gas über die nabucco günstiger ist werden wir das gas von dieser line zapfen. (marktfreiheit)

Antworten Von Alfa am 27.01.2008 um 01:58

Re: unsere Versager-EU

Sie haben recht Herr Wolfgang22. Bald wird man wohl auch den Alkohol verbieten, sicher mit der Begründung, weil es die Krankenkassen stark belastet. Als würde die Versicherten nicht schon genug zahlen. Die EU wäre gut, wenn es wirklich eine Union wäre, wo alle Mitglieder die gleichen Interessen haben. Wie will den die EU funktionieren, wenn sogar eine kleine Insel wie Zypern alles blockieren kann. Wieso sollten es die Russen nicht ausnützen? Wenn sich zwei streiten, freut sich der dritte!!!

Antworten Antworten Von Ausländer am 27.01.2008 um 21:49

Re: Re: unsere Versager-EU

Zypern ist nicht klein, Malta aber schon!

Antworten Antworten Von chilly am 27.01.2008 um 21:48

Re: Re: unsere Versager-EU

diese kleine insel soll heute umgangen werden morgen wird es jemand anders sein.übermorgen österreich.
eu sollte ein demokratisches gebilde sein und nicht die eigenen prinzipien wegen einem grossen staat auf der anderen seite des atlantiks brechen.
es ist doch alles gesetzlich geregelt und das was einem als blokade zum weiterkommen verkaufft wird ist nur das vertuschen dieses rechtsbruches. das sie sich als albaner über zypern ärgern ist mir klar.andere freuen sich über diese aufrichtigkeit zyperns. das ist demokratie.
eu ist nicht nur berlin london oder paris sondern auch madrid nikosia,, athen, bucharest, bratislava, was verliert europa wenn kosovo eine art provinz bleibt wie es hong-kong ist.
garnichts!

Antworten Von Jelson am 27.01.2008 um 01:41

Re: Unsere Versager-EU

Es war UNSERE Entscheidung sich Brüssel auszuliefern obwohl uns der Haider davor gewarnt hat. Aber leider haben zuwenige Personen auf den Haider gehört sonst täte es Österreich besser gehen als jetzt.

Antworten Antworten Von Gast: Kiotari am 28.01.2008 um 12:39

Das meinen Sie doch nicht ernst,

mit unserem schwachen (der internationalen Währungsspekulation ausgelieferten) Schilling wäre es bald nach dem "Schildlaus-Nein" steil bergab gegangen. Und wenn das Geld nur mehr Papier ist.... Österreich hat weder Bodenschätze noch einen ausreichenden Binnenmarkt und ist von einem starken Partner abhängig. Und mir ist in diesem Fall ehrlichgesagt die EU lieber als das Putin-Rußland. Auch wenn sie in ihrer "gemeinsamen" Außenpolitik nicht besonders geschickt aggiert.

 
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