Diese Floskeln langweilen Personalchefs

Das Karrierenetzwerk LinkedIn hat untersucht, welche Schlagwörter am häufigsten in der Selbstbeschreibung deutschsprachiger Nutzer vorkommen. Wer aus der Masse hervorstechen will, sollte auf folgende Buzzwords verzichten.

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Platz 10: "Verantwortungsvoll"

Sie sollten nichts als besondere Eigenschaft aufführen, das jeder Arbeitgeber ohnehin als selbstverständlich voraussetzt. Wenn Sie Ihr verantwortungsvolles Handeln noch extra betonen, weil Sie es für eine tolle Leistung halten, können Sie sich gleich beim Personalchef ein Armutszeugnis ausstellen lassen.

(c) APA/HERBERT P. OCZERET (HERBERT P. OCZERET)

Platz 9: "Kreativ"

Natürlich wünscht sich jeder HR-Experte, dass der Bewerber kreativ ist. Er will in Profilen aber nicht nur die reine Worthülse lesen. In Deutschland, Frankreich und in den USA landet das Adjektiv daher auf Platz neun der nervigsten Floskeln. Die Betreiber des Business-Netzwerkes raten Jobsuchenden dazu, im Profil mit individuellen Worten konkrete Arbeitsbeispiele für die Kreativität aufzuführen.

(c) APA/dpa/Matthias Balk (Matthias Balk)

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Platz 8: "Innovativ"

Innovativ heißt ja, dass man sich etwas Besonderes, vielleicht sogar revolutionäres ausdenken kann, oder? Warum sich dann nicht auch mal für das eigene Kompetenzprofil etwas Innovatives einfallen lassen, statt abgegriffener Floskeln?

(c) AFP (RICHARD JUILLIART)

Platz 7: "Leidenschaftlich"

Die LinkedIn-Auswertung zeigt: In der Gruppe der Studenten rankt der Begriff übrigens auf Platz 1; wenn man noch wenig Berufserfahrung zu bieten hat, muss Leidenschaft offensichtlich Kompetenz ersetzen.

(c) APA/ERWIN SCHERIAU (ERWIN SCHERIAU)

Platz 6: "Erfahren"

Gerne schmücken die deutschsprachigen LinkedIn-User ihr Profil mit dem Schlagwort „erfahren“. Der beliebte Begriff ist durchaus zweischneidig: Man kann ein erfahrener Musiker sein (Foto), aber auch der erfahrenste Mitarbeiter der Poststelle im Standort Hintertupfing. Weil man es nie irgendwo anders hin geschafft hat. Dann sammelt man zwangsläufig Erfahrungen, mehr, als einem selbst lieb ist.

(c) AFP (YAMIL LAGE)

Platz 5: "Expertenwissen"

Die nächste überstrapazierte Begriff ist "Expertenwissen". Ein Vertriebsspezialist beispielsweise sollte statt diesem Wort seine konkreten Erfahrungen, seine erworbenen Branchenkontakte, seine erzielten Erfolge sowie die Quotenerfüllung nennen.

(c) APA/KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER (CHRISTIAN BEUTLER)

Platz 4: "Fokussiert"

Auf Platz vier landet das Buzzword "fokussiert" – und schafft es damit erstmals in die Top Ten in Deutschland. Auch in der Schweiz, Singapur, Frankreich, England und in den USA gehört das Schlagwort zu den beliebtesten Begriffen. Geeignete Synonyme für "fokussiert" sind dem Business-Netzwerk zufolge "konzentriert", "ergebnisorientiert", "systematisch" und "zielgerichtet".

(c) AFP (ED JONES)

Platz 3: "Strategisch"

Das Schlagwort "strategisch" hält sich auch 2017 hartnäckig in den Top drei. Wer kein Fallbeispiel für diese Fähigkeit nennen kann, dem rät LinkedIn dazu, Eigenschaften wie analytisches Denken, Zielorientierung und Visualisierungsvermögen anzuführen.

(c) APA/dpa/Daniel Reinhardt (Daniel Reinhardt)

Platz 2: "Führungsqualitäten"

Es gibt ja zwei Möglichkeiten: Entweder Sie sind bereits Führungskraft. Dann sollten Sie nicht extra betonen müssen. Oder sie sind keine Führungskraft. Wenn Sie dann behaupten, Führungsqualitäten zu haben, wirkt das, unglaubhaft. Tipp: Einfach konkret die Bereitschaft zu kommunizieren, die Verantwortung für ein Projekt zu übernehmen oder ein Team führen zu wollen.

(c) AFP (INTI OCON)

Platz 1: "Spezialisiert"

Auch dieses Wort hat in einer Selbstbeschreibung nichts verloren. Im vergangenen Jahr tauchte der Begriff noch nicht einmal in den Top Ten auf. Neuerdings versuchen Bewerber ihr Fachwissen in den Vordergrund zu stellen, um bei Personalern zu punkten. Auch hier gilt: Konkrete Beispiele statt nutzloser Worthülsen.

(c) APA/dpa/Gregor Fischer (Gregor Fischer)

Platz 10: "Verantwortungsvoll"

Sie sollten nichts als besondere Eigenschaft aufführen, das jeder Arbeitgeber ohnehin als selbstverständlich voraussetzt. Wenn Sie Ihr verantwortungsvolles Handeln noch extra betonen, weil Sie es für eine tolle Leistung halten, können Sie sich gleich beim Personalchef ein Armutszeugnis ausstellen lassen.

(c) APA/HERBERT P. OCZERET (HERBERT P. OCZERET)

Platz 9: "Kreativ"

Natürlich wünscht sich jeder HR-Experte, dass der Bewerber kreativ ist. Er will in Profilen aber nicht nur die reine Worthülse lesen. In Deutschland, Frankreich und in den USA landet das Adjektiv daher auf Platz neun der nervigsten Floskeln. Die Betreiber des Business-Netzwerkes raten Jobsuchenden dazu, im Profil mit individuellen Worten konkrete Arbeitsbeispiele für die Kreativität aufzuführen.

(c) APA/dpa/Matthias Balk (Matthias Balk)

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Platz 8: "Innovativ"

Innovativ heißt ja, dass man sich etwas Besonderes, vielleicht sogar revolutionäres ausdenken kann, oder? Warum sich dann nicht auch mal für das eigene Kompetenzprofil etwas Innovatives einfallen lassen, statt abgegriffener Floskeln?

(c) AFP (RICHARD JUILLIART)

Platz 7: "Leidenschaftlich"

Die LinkedIn-Auswertung zeigt: In der Gruppe der Studenten rankt der Begriff übrigens auf Platz 1; wenn man noch wenig Berufserfahrung zu bieten hat, muss Leidenschaft offensichtlich Kompetenz ersetzen.

(c) APA/ERWIN SCHERIAU (ERWIN SCHERIAU)

Platz 6: "Erfahren"

Gerne schmücken die deutschsprachigen LinkedIn-User ihr Profil mit dem Schlagwort „erfahren“. Der beliebte Begriff ist durchaus zweischneidig: Man kann ein erfahrener Musiker sein (Foto), aber auch der erfahrenste Mitarbeiter der Poststelle im Standort Hintertupfing. Weil man es nie irgendwo anders hin geschafft hat. Dann sammelt man zwangsläufig Erfahrungen, mehr, als einem selbst lieb ist.

(c) AFP (YAMIL LAGE)

Platz 5: "Expertenwissen"

Die nächste überstrapazierte Begriff ist "Expertenwissen". Ein Vertriebsspezialist beispielsweise sollte statt diesem Wort seine konkreten Erfahrungen, seine erworbenen Branchenkontakte, seine erzielten Erfolge sowie die Quotenerfüllung nennen.

(c) APA/KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER (CHRISTIAN BEUTLER)

Platz 4: "Fokussiert"

Auf Platz vier landet das Buzzword "fokussiert" – und schafft es damit erstmals in die Top Ten in Deutschland. Auch in der Schweiz, Singapur, Frankreich, England und in den USA gehört das Schlagwort zu den beliebtesten Begriffen. Geeignete Synonyme für "fokussiert" sind dem Business-Netzwerk zufolge "konzentriert", "ergebnisorientiert", "systematisch" und "zielgerichtet".

(c) AFP (ED JONES)

Platz 3: "Strategisch"

Das Schlagwort "strategisch" hält sich auch 2017 hartnäckig in den Top drei. Wer kein Fallbeispiel für diese Fähigkeit nennen kann, dem rät LinkedIn dazu, Eigenschaften wie analytisches Denken, Zielorientierung und Visualisierungsvermögen anzuführen.

(c) APA/dpa/Daniel Reinhardt (Daniel Reinhardt)

Platz 2: "Führungsqualitäten"

Es gibt ja zwei Möglichkeiten: Entweder Sie sind bereits Führungskraft. Dann sollten Sie nicht extra betonen müssen. Oder sie sind keine Führungskraft. Wenn Sie dann behaupten, Führungsqualitäten zu haben, wirkt das, unglaubhaft. Tipp: Einfach konkret die Bereitschaft zu kommunizieren, die Verantwortung für ein Projekt zu übernehmen oder ein Team führen zu wollen.

(c) AFP (INTI OCON)

Platz 1: "Spezialisiert"

Auch dieses Wort hat in einer Selbstbeschreibung nichts verloren. Im vergangenen Jahr tauchte der Begriff noch nicht einmal in den Top Ten auf. Neuerdings versuchen Bewerber ihr Fachwissen in den Vordergrund zu stellen, um bei Personalern zu punkten. Auch hier gilt: Konkrete Beispiele statt nutzloser Worthülsen.

(c) APA/dpa/Gregor Fischer (Gregor Fischer)
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