Mittagsmenü beim Diskonter

Aldi hat sein erstes Bistro eröffnet

In Köln bietet die Hofer-Mutter Aldi Süd neuerdings Drei-Gänge-Menüs um 7,99 Euro an. Ein Konzept mit Zukunft?

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Díe Hofer-Mutter Aldi Süd bastelt an ihrem Image: Mit Konzerten im Supermarkt oder einem modernen Social-Media-Auftritt versucht man vor allem das junge Publikum für sich zu gewinnen. So auch mit dem neuesten Streich – dem ersten Aldi Bistro.

Aldi Süd

Das Restaurant im Mediapark in Köln wurde aus acht Schiffscontainern gebaut und Ende April eröffnet. Damit hat der Diskonter bereits für viel Medienecho gesorgt.

Aldi Süd

Das Konzept: Es gibt ein Drei-Gänge-Menü um 7,99 Euro. Beim Hauptgericht kann man zwischen Fleisch, Fisch und Vegetarisch wählen. Insgesamt 100 Gerichte sollen abwechselnd angeboten werden.

Aldi Süd

Das Motto lautet: „Unendlich einfacher Genuss“. Man will günstig sein, aber gleichzeitig nicht zu billig wirken. Auf den Tischen stehen ähnlich wie bei der Pizza-Kette Vapiano frische Kräuter bereit, es gibt eine relativ große Weinauswahl.

Aldi Süd

Ein Espressomobil, das vor dem 90 Quadratmeter großen Bistro hauseigenen Kaffee anbietet, rundet das Bild ab.

Aldi Süd

Ob das Aldi Bistro uns dauerhaft erhalten bleiben wird – und ob wir in Österreich auch bald bei Hofer essen – ist noch unklar. In Köln steht das Container-Lokal mit Dachterrasse drei Monate lang, dann wird es in einer anderen deutschen Stadt aufgebaut.

(Im Bild: Eröffnung am 26. April)

Aldi Süd

Verantwortlich für die Küche ist der TV-Koch Robert Marx. Insgesamt acht Köche arbeiten im Aldi-Bistro mit 50 Plätzen. „Viele der Köche haben Sterne-Erfahrung, aber sie dürfen hier nicht kochen, wie im Sternerestaurant“, erklärt Marx gegenüber der „FAZ“.

Aldi Süd

Er wolle bodenständige Küche anbieten, die zum Nachkochen einlädt, sagt Marx. Daher liegt auch ein kostenloses Rezept-Heft im Lokal auf. Für die Gerichte werden ausschließlich Aldi-Produkte verwendet.

Aldi Süd

Und zum Schluss die wichtigste Frage: Schmeckt es überhaupt? Das Fazit in den deutschen Medien ist eher verhalten: „Die Tomaten sind eher geschmacksarm, man nimmt ihnen ab, dass sie aus dem Aldi-Supermarktregal stammen“, schreibt die „FAZ“. Dem „Handelsblatt“-Kritiker sind die Nudeln zu weich gekocht, der „Wirtschaftswoche“ das Fleisch zu zäh.

Aldi Süd

Zum Lokalkonzept äußerten sich die Medienvertreter jedoch positiv – und das Bistro hat in den ersten Tagen viele Interessenten angelockt.

Aldi Süd

Díe Hofer-Mutter Aldi Süd bastelt an ihrem Image: Mit Konzerten im Supermarkt oder einem modernen Social-Media-Auftritt versucht man vor allem das junge Publikum für sich zu gewinnen. So auch mit dem neuesten Streich – dem ersten Aldi Bistro.

Aldi Süd

Das Restaurant im Mediapark in Köln wurde aus acht Schiffscontainern gebaut und Ende April eröffnet. Damit hat der Diskonter bereits für viel Medienecho gesorgt.

Aldi Süd

Das Konzept: Es gibt ein Drei-Gänge-Menü um 7,99 Euro. Beim Hauptgericht kann man zwischen Fleisch, Fisch und Vegetarisch wählen. Insgesamt 100 Gerichte sollen abwechselnd angeboten werden.

Aldi Süd

Das Motto lautet: „Unendlich einfacher Genuss“. Man will günstig sein, aber gleichzeitig nicht zu billig wirken. Auf den Tischen stehen ähnlich wie bei der Pizza-Kette Vapiano frische Kräuter bereit, es gibt eine relativ große Weinauswahl.

Aldi Süd

Ein Espressomobil, das vor dem 90 Quadratmeter großen Bistro hauseigenen Kaffee anbietet, rundet das Bild ab.

Aldi Süd

Ob das Aldi Bistro uns dauerhaft erhalten bleiben wird – und ob wir in Österreich auch bald bei Hofer essen – ist noch unklar. In Köln steht das Container-Lokal mit Dachterrasse drei Monate lang, dann wird es in einer anderen deutschen Stadt aufgebaut.

(Im Bild: Eröffnung am 26. April)

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Verantwortlich für die Küche ist der TV-Koch Robert Marx. Insgesamt acht Köche arbeiten im Aldi-Bistro mit 50 Plätzen. „Viele der Köche haben Sterne-Erfahrung, aber sie dürfen hier nicht kochen, wie im Sternerestaurant“, erklärt Marx gegenüber der „FAZ“.

Aldi Süd

Er wolle bodenständige Küche anbieten, die zum Nachkochen einlädt, sagt Marx. Daher liegt auch ein kostenloses Rezept-Heft im Lokal auf. Für die Gerichte werden ausschließlich Aldi-Produkte verwendet.

Aldi Süd

Und zum Schluss die wichtigste Frage: Schmeckt es überhaupt? Das Fazit in den deutschen Medien ist eher verhalten: „Die Tomaten sind eher geschmacksarm, man nimmt ihnen ab, dass sie aus dem Aldi-Supermarktregal stammen“, schreibt die „FAZ“. Dem „Handelsblatt“-Kritiker sind die Nudeln zu weich gekocht, der „Wirtschaftswoche“ das Fleisch zu zäh.

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Zum Lokalkonzept äußerten sich die Medienvertreter jedoch positiv – und das Bistro hat in den ersten Tagen viele Interessenten angelockt.

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