Tödlicher Unfall auf Fahrgeschäft "Fire Ball" - Hersteller zieht Konsequenzen

Auf einem Volksfest in Ohio kam es zu einem tragischen Unfall mit einem Riesenpendel. Der niederländische Hersteller fordert Anbieter weltweit auf, das Fahrgeschäft außer Betrieb zu nehmen.

A ride called Fireball malfunctioned causing numerous injuries at the Ohio State Fair in Columbus
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A ride called Fireball malfunctioned causing numerous injuries at the Ohio State Fair in Columbus
Ein tödlicher Unfall beendete das Volksfest in Ohio. – REUTERS

Tragisches Ende einer Vergnügungsfahrt: Bei einem Unfall mit einem Riesenpendel auf einem US-Volksfest ist ein 18-Jähriger getötet worden. Sieben weitere Personen wurden am Mittwoch in Columbus im Staat Ohio zum Teil schwer verletzt. Augenzeugen zufolge brach ein Teil einer Gondel, die Insassen wurden durch die Luft geschleudert. Der junge Mann sei 15 Meter weit durch die Luft geschleudert worden und beim Aufprall auf dem Boden ums Leben gekommen, sagte ein Sprecher. 

"Meterweit durch die Luft geflogen"

Eine Augenzeugin sagte dem Fernsehsender CNN, bei dem Riesenpendel namens "Fire Ball" sei ein Teil einer Gondel gebrochen. Sie habe gesehen, wie die darin sitzenden Menschen herausgeschleudert worden seien. "Mindestens zwei von ihnen flogen meterweit durch die Luft und landeten mit dem Rücken auf dem Betonboden", sagte die Frau, die mit ihren drei Kindern zu der Ohio State Fair gekommen war.

Bei dem Fahrgeschäft handelt es sich um ein Modell des niederländischen Herstellers KMG, das auch unter dem Namen "Afterburner" bekannt ist. Der Hersteller drückte in einem Medienstatement sein Bedauern aus und forderte Vergnügungsparks weltweit dazu auf, das Fahrgeschäft bis auf weiteres zu schließen. Man wolle die Umstände aufklären, die zu dem Unfall geführt haben.

Teil der Gondel gebrochen

Der Gouverneur von Ohio, John Kasich, ließ nach dem Unglück alle Fahrgeschäfte auf dem Volksfest schließen, das gerade erst eröffnet hatte. Der Leiter der Klinik in Ohio, in die einige der Opfer gebracht wurden, sprach von Verletzungen wie bei einem Autounfall mit hoher Geschwindigkeit. Es hätten "gewaltige Kräfte" bei dem Riesenpendel gewirkt, sagte David Evans.

Der "Afterburner":

(APA/AFP/Red.)

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