Arnold Schwarzenegger schwärmt von Kreisel und dem elektrischen Hummer

Der Hummer H1 ist ein Benzinfresser par excellence. Das Mühlviertler Unternehmen Kreisel Electric rüstete das 3,3 Tonnen schwere Geländefahrzeug mit Hochleistungsbatterien aus. Firmen-Förderer Arnold Schwarzenegger ist begeistert.

Kreisel Electric und Arnold Schwarzenegger praesentieren den weltweit ersten elektrifizierten Hummer H1
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Kreisel Electric und Arnold Schwarzenegger praesentieren den weltweit ersten elektrifizierten Hummer H1
Arnold Schwarzenegger präsentiert einen E-Hummer – Kreisel Electric

Arnold Schwarzenegger stellte am Dienstagabend den weltweit ersten elektrischen Hummer von Kreisel Electric anlässlich der Eröffnung des neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums des Unternehmens in Rainbach im Mühlkreis, Oberösterreich, vor. "Im vergangenen Winter hat Kreisel Electric meine G-Klasse elektrifiziert. Jetzt schon ein Hummer. Wenn Kreisel in dem Tempo weitermacht, werde ich von LA schon bald im Elektroflugzeug anreisen", scherzte  Arnold Schwarzenegger, ein Freund und Förderer der High-Tech Pioniere aus dem Mühlviertel.

In nur zwei Monaten Bauzeit entwickelte Kreisel Electric einen geländegängigen Prototyp auf Basis des Hummer-Modells H1. Er verfügt über Hochleistungsbatterien von Kreisel Electric mit 100 kWh Kapazität sowie zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse mit einer Systemleistung von 360 kW (490 PS). Sie beschleunigen das Fahrzeug auf bis zu 120 km/h bei einer Reichweite von rund 300 Kilometern bei 3.300 kg Gesamtgewicht.

Der amerikanische Geländewagen verzeichnet in der Standardausführung bei einem Verbrauch von bis zu 24 Litern Sprit pro 100 Kilometern einen Ausstoß von bis zu 470g CO2 pro Kilometer. "Wir wollen mit unseren elektrifizierten Prototypen zeigen, was mit der Kreisel-Technologie möglich ist. In Serie bauen werden wir die Modelle sicher nicht. Aber unser Hummer ist ein Kraftprotz im Wolfspelz, der so leise fährt, dass neben ihm selbst die Schafe ungestört bleiben", sagte Markus Kreisel, einer der Gründer von Kreisel Electric.

Zusammen mit dem österreichischen Bundeskanzler  Christian Kern und Arnold Schwarzenegger eröffnete Markus Kreisel das neue High-Tech-Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rainbach im Mühlkreis. Der fast 7.000 Quardaratmeter umfassende Standort enthält eine Prototypenwerkstatt und eine komplett automatisierte Fertigungslinie für Kreisel Electric Batteriespeicher zur Ausstattung von PKW-, LKW-, Bus-, Boot- oder Flugzeug-Kleinserien sowie Speicherlösungen. Mit dem neuen Standort, an dem 2018 über 200 Mitarbeiter beschäftigt sein werden, will Kreisel Electric seinen Wachstumskurs beschleunigen und sein Geschäft im Bereich der E-Mobilität international ausweiten. Zur Eröffnung kamen mehr als 1.000 Besucher aus der internationalen Wirtschaft und Politik.

"Das spricht für das große Interesse an Kreisel Electric und die Elektromobilität", sagte Christian Schlögl, der für die strategische Entwicklung verantwortliche CEO von Kreisel Electric. Von strategischer Bedeutungn ist auch, dass sich Patrick Knapp-Schwarzenegger, ein Neffe Arnold Schwarzeneggers, mit Partner zu 15 Prozent am Batterienfertiger beteilgte. Das Unternehmen soll zu einem globalen Marktführer der eMobility aufsteigen.

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