Kevin Spacey steigt bei Start-up-Messe Bits & Prezels ein

Die Erfinder der angesagtesten deutschen Start-up-Konferenz angelten sich den Hollywood-Star. Sie setzen auf Exklusivität. Die Grenze von 5000 Tickets will man nicht überschreiten.

Andreas Bruckschloegl Felix Haas Kevin Spacey und Bernd Storm van s Gravesande beim Founders Festiv
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Andreas Bruckschloegl Felix Haas Kevin Spacey und Bernd Storm van s Gravesande beim Founders Festiv
Kevin Spacey auf der Bühne mit den Veranstaltern Andreas Bruckschlögl, Felix Haas, Kevin Spacey und Bernd Storm – imago/Future Image

Am Sonntagabend, kurz vor Ende des ersten Tages der Münchner Start-up-Konferenz Bits & Pretzels, ließen die Gründerväter von Bits & Pretzels auf der Bühne die Katze aus dem Sack: Hollywood-Star Kevin Spacey wird neuer Partner der Start-up-Messe. Details der Zusammenarbeit wurden auf der Messe nicht mehr bekanntgegeben, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“.
Für den Gründerstandort München ist das ein Riesenerfolg. Bits & Pretzels, das im September 2014 als Gründer-Weißwurstfrühstück mit weniger als 100 Besuchern startete, ist zuletzt auf etwa 5000 Start-up-Unternehmer und Investoren angewachsen.

Die Erfinder des Festivals, Bernd Storm und Andreas Bruckschlögl, seit 2015 verstärkt durch Felix Haas, wollen die Grenze von 5000 Tickets nicht überschreiten. Und sie nutzen ein Münchner Alleinstellungsmerkmal: das Oktoberfest. Während die Besucher an den ersten beiden Messetagen Kunden und Investoren suchen, ihre Ideen vorstellen oder sich von anderen Unternehmern inspirieren lassen, treffen sie sich am dritten Tag im Schottenhamel-Zelt auf der Wiesn zum weiteren Netzwerken. Dieses Konzept hat Bits & Pretzels zur bekanntesten Start-up-Veranstaltung Deutschlands gemacht.

Wie Bits-&-Pretzels-Veranstalter Felix Haas sagte, teile das Team mit Spacey aber nicht nur die Leidenschaft für Pre-Opening-Partys, sondern auch für die Unterstützung von jungen Unternehmern. Der Hollywood-Star ergänzte, er sei "unglaublich stolz" und freue sich auf die nächsten Jahre.
Der zweifache Oscar-Preisträger Spacey ist derzeit mit der Rolle des US-Präsidenten Francis J. Underwood in der Netflix-Serie "House of Cards" in aller Munde. Der Darsteller unterstützt auch junge Talente auf ihrem Weg in die Showbranche. "Sending the elevator down again" - den Fahrstuhl wieder nach unten schicken, wenn man selbst es geschafft hat - ist ein viel zitiertes Mottos Spaceys.

>>>Artikel in der "Süddeutschen Zeitung"

(red.)

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