Salzburger präsentiert ein visionäres Elektroauto aus dem 3-D-Drucker

Der Wirtschaftsberater Roman Haslauer präsentierte den "enjoy" erstmals der Öffentlichkeit. "Bei uns ist alles anders", verspricht er.

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Die Hülle von "enjoy" kommt aus dem 3D-Drucker. – GFB

Der Wirtschaftsberater Roman Haslauer aus Zell am See (Pinzgau) hat ein Elektro-Auto entwickeln lassen. Vergangene Woche hat er "enjoy" zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Die Außenhülle kommt aus dem 3-D-Drucker. Durch einen Solarlack soll es künftig möglich sein, Strom zu erzeugen.

Das Auto besteht aus rund 80 Prozent weniger Einzelteilen als ein durchschnittlicher Pkw, der Prototyp ist 800 Kilogramm schwer - bis zum Start der Serien-Produktion soll das Gewicht noch auf 425 Kilo sinken. Hinzu kommen 150 Kilogramm für die Batterie. Das Auto kommt ohne Schlüssel aus Schlüssel aus, die Nutzer erhalten durch Netzhaut-Scans und Fingerabdrücke den Zutritt.

 

Bis zu 100 Stück jährlich

Bis zu 100 Stück sollen jährlich produziert werden, wann genau das Auto in Serie gehen soll, steht noch nicht fest. Der Endverbraucher werde das Auto nicht kaufen können, es sei für Mobilitätsanbieter gedacht, sagt Haslauer.

Gegenüber ORF.at sagte er: "Unsere Stärke in der Entwicklung ist, dass wir uns nicht auskennen. Wir haben mit einem weißen Blatt Papier begonnen. Es ist bei uns alles anders. Wir wollen kein Fahrzeug verbessern, sondern ein Fahrzeug neu denken und umsetzen für die Zukunft der solaren Mobilität."

>>> Bericht auf "ORF.at"

Auto Shanghai 2017: Die wichtigsten Elektroauto-Neuheiten

(Red.)

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