Trumps Steuerpläne: Was man mit 2,2 Billionen Dollar alles machen könnte

Österreich helfen

Mit 2200 Milliarden Dollar (1867 Milliarden Euro) könnte man Finanzminister Hans Jörg Schelling helfen und die heimischen Staatsschulden von aktuell 295,2 Milliarden Euro sechsmal bezahlen. Anders gesagt: Mit so viel Geld wäre Österreich auf einen Schlag schuldenfrei und jeder Österreicher erhielte noch fast 180.000 Euro oben drauf.

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Einen Turm bauen

Stapelt man die 2200 Milliarden Dollar übereinander, könnte man theoretisch aber auch einen Turm bis in das Weltall bauen. Ab 100 Kilometer beginnt laut Nasa-Defintion das Weltall. In 500-Euro-Scheinen wäre dieser Turm 448 Kilometer hoch. In 100-Dollar-Scheinen sogar 2420 Kilometer.

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Fast 1500 Türme bauen.

Wer lieber auf der Erde bleibt, könnte mit 2200 Milliarden Dollar aber auch viele Türme bauen. Genau genommen könnte man 1466 mal den größten Turm der Welt - den Burj Khalifa in Dubai - bauen.

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Autofahren

Apropos Dubai. Um 2200 Milliarden Dollar könnte man auch - sofern man in Maranello mit der Produktion nachkommt - 9.152.000 Exemplare des aktuellen Ferrari 488 GTB kaufen, das wäre auf jeden Fall ein Ferrari für Österreicher (egal, ob ein Führerschein überhaupt vorhanden ist) ...

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Bootfahren

... oder 2196 mal die teurste Jacht der Welt bauen lassen. Die 162,5 Meter lange "Eclipse" des russischen Milliardärs Roman Abramowitsch, die neben viel Luxus auch mit eigenem U-Boot und Luftwabwehrraketen ausgerüstet ist.

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Telefonieren

Wer es etwas kleiner will, kann aber auch 2,3 Milliarden iPhone 8 erwerben. Damit wäre man definitiv immer erreichbar. Oder fast jeder dritte Erdenbürger könnte mit einem iPhone 8 ausgestattet werden.

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Fliegen

Mit der Trumpschen Steuerentlastung könnten aber auch 13.829 Eurofigther gekauft werden. Eine Zahl, die die Diskussion rund um die 15 heimischen Stück vielleicht etwas relativiert.

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Kärnten retten

Aber auch ein anderes heimisches Kostenproblem wäre damit lösbar - und das sogar 145 mal. So oft könnte mit den 2200 Milliarden Dollar das Hypo-Debakel bezahlt werden.

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Blindheit beenden

Man könnte mit dem Geld aber auch viel Gutes tun. Zum Beispiel 62 Milliarden Menschen in Entwicklungsländern wieder sehend machen, indem ihr grauer Star operiert wird. Es gibt dort "nur" 39 Millionen, die an dieser Krankheit leiden? Dann könnte dieses Problem schon mit viel weniger Geld gelöst werden.

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Armut bekämpfen?

Oder versuchen, die Armut zu bekämpfen. 795 Millionen Menschen leben global unter der Armutsschwelle von zwei Dollar je Tag. Mit den 2,2 Billionen könnte man sie für 3,5 Jahre über diese Schwelle heben. Eine wirklich nachhaltige Lösung wäre das aber wohl auch nicht.

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BIP ersetzen?

Um die Zahl von 2200 Milliarden Dollar in Relation zu setzen, könnte man sich aber auch ansehen, wie viel des globalen jährlichen BIP damit ersetzt werden könnte. Die Antwort mag überraschen. Diese unvorstellbare Summe entspricht lediglich 2,5 Prozent der jährlichen globalen Wirtschaftsleistung.

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Lottogewinn jeden Tag...

Für einen Einzelnen wäre dieses Geld dennoch nur kaum auszugeben. Man müsste sein gesamtes Leben - von Geburt bis zum Tod - jeden Tag 62 Millionen Euro ausgeben, um die 2,2 Billionen Dollar zu verbrauchen.

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...oder ein kleiner Geldbetrag

Anders sieht es aus, wenn die Summe auf alle Menschen weltweit verteilt würde. Jeder Mensch erhielte dann 249 Euro. Schön, aber nicht wirklich lebensverändernd. So viel sind 2,2 Billionen also doch nicht.

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