25.05.2013 10:05 Merkliste 0

Familien Piëch und Porsche am reichsten

24.06.2012 | 18:27 |   (Die Presse)

Ihr Vermögen wird auf 35,5 Mrd. Euro geschätzt, Platz zwei belegt die Familie Flick, auf Platz drei rangiert Mateschitz.

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Das vom Wirtschaftsmagazin „Trend“ alljährlich erstellte Ranking der reichsten Österreicher führen auch heuer die Familien Porsche und Piëch an, die mit ihren Anteilen die gleichnamige Luxusauto-Schmiede und den Volkswagen-Konzern kontrollieren. Trotz Schuldenkrise und Börsenschwäche konnten sie ihr Vermögen um fünf Prozent auf 35,5 Mrd. Euro steigern. Der Abstand zu Platz zwei ist damit recht groß – ihn belegt weiterhin die Familie Flick mit 5,9 Mrd. Euro Vermögen. Dem Drittplatzierten, Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz, gelang es jedoch, die Differenz zu den Bestgereihten deutlich zu verringern. Er besitzt laut „Trend“-Berechnungen rund 5,65 Mrd. Euro.

Ein Neuling unter den Top Ten

Unter die Top Ten geschafft hat es heuer die Familie Kaufmann mit einem geschätzten Vermögen von 2,15 Mrd. Euro. Einen großen Anteil daran hatte Andreas Kaufmann, dem beim Kamerahersteller Leica 2011 der Turnaround gelang.

Mit Reinhold Geiger, dem Gründer des börsenotierten Kosmetikkonzerns L'Occitane, gibt es zudem einen neuen österreichischen Milliardär. Sein Vermögen aus Firmenanteilen und IPO-Erlösen beläuft sich auf 1,5 Mrd. Euro. Damit belegt er den 15.Platz.

Weniger gut lief es für zwei österreichische Industriellenfamilien, den Vorarlberger Leuchtenproduzenten Jürg Zumtobel und die Eigentümerfamilie des Salzburger Kranherstellers Palfinger: Ihre börsenotierten Unternehmen litten stärker unter dem wirtschaftlichen Umfeld, was jeweils zu Vermögenseinbußen führte.

Von Novomatic bis Billa

Nach Porsche/Piëch, Flick und Mateschitz rangiert auf Platz vier des Rankings Novomatic-Gründer Johann Graf mit geschätzten 4,2 Mrd. Euro Vermögen. Auf Platz fünf folgt Billa-Gründer Karl Wlaschek mit 3,8 Mrd. Euro. Kaufhaus-Erbin Heidi Horten bringt es auf 2,8 Mrd. Euro und damit Rang sechs, die Familie Swarovski auf 2,7 Mrd. Euro und den siebenten Platz.

Platz acht wird vom Austro-Kanadier und Magna-Gründer Frank Stronach belegt (2,35 Mrd. Euro), ihm folgt der Investor Martin Schlaff mit geschätzten 2,25Mrd. Euro Vermögen. Ganz dicht gefolgt von der Familie Kaufmann mit 2,15 Mrd. Euro.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.06.2012)

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30 Kommentare
 
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Gast: paternoster
25.06.2012 13:38
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der tod macht alle gleich


Ich bin doch am reichsten in meinem Österreich

Ich bin Glücksmillionär und Familionär.

Und was meine Lebenszeit betrifft, das bestimmt der liebe Gott und nicht irgend ein Entführer-Ganove.


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Re: Ich bin doch am reichsten in meinem Österreich

Reiche Leute sind aber nicht zwangsläufig unglücklich, falls Sie das glauben.

Gast: Über finanziellen Reichtum
25.06.2012 10:37
0 0

Dies sollte schon in Volksschulen in "Geldkunde" gelehrt werden:


Am reichsten wir man, wenn man das Geld schafft, nicht wenn man das Geld verteilt.
Geld regiert die Welt. Wer aber die Geldschöpfung regiert, regiert das Geld.
Nur Banken und Zentralbanken schaffen Geld.
Alle anderen (inkl. Staat) verteilen nur um.
Da die Zentralbank aber die einzige Institution ist, die gesetzliches Geld in Umlauf bringt und dessen
Geldmenge steuert, steuert diese am meisten die Wirtschaft und so das tägliche Leben:

Am reichsten wird man in unserem Geldsystem, wenn man die Zentralbank besitzt.

Gast: 1. Parteiloser
25.06.2012 10:29
2 1

Tolle Leistung mit gewaltiger Verantwortung!

Am Beispiel der Familie Porsche und Piech kann man die enorme Wertigkeit solcher Familien für die Gesellschaft auch sehr gut erkennen.

Der Hauptteil des Vermögens sind ja Unternehmensbeteiligungen, bestehen also aus Aktien. Das Vermögen wird also dazu verwendet etwas für die Gesellschaft zu leisten. Das Vermögen wird bei sehr guten Leistungen wachsen, bei schwachen Leistungen schrumpfen.

Diese Familie hat also, als Haupteigentümer, die Verantwortung für 100.000ende Mitarbeiter, eigentlich auch für die vielen Menschen bei den Zulieferern, welchen der Arbeitsplatz gesichert werden muss. Arbeitsplätze, welche so eingesetzt werden müssen, dass das Unternehmen einen Dienst für die Gesellschaft erfüllen kann.

Das Vermögen der Familien wird also für die Menschen eingesetzt und kommt nur in kleinsten Dosen der Familie selbst zu Gute.

Die Verantwortung geht aber noch weiter und wurde auch angenommen. Aus ökologischer Sicht waren da schon früh der 3Liter Lupo, auch der A2. Für die Menschen, welche in den benachteiligten Bergregionen leben wurde schon früh der Allradantrieb auch in PKW angeboten um deren Leben zur erleichtern und sicherer zu gestalten.

Diese Familien stellen sich auch der Verantwortung und hatten immer Familienmitglieder in den Entscheidungsgremien. Diese Verwaltung des Riesenvermögens zum Nutzen der Menschen müsste die nicht machen. Alles versilbern und der Familie über Generationen ein sicheres Leben zu ermöglichen wäre auch möglich.

Respekt!

Antworten Gast: Nichtmitglied der größten Glaubensgemeinschaft
25.06.2012 12:52
1 0

Re: Tolle Leistung mit gewaltiger Verantwortung!

So wie ihr Posting. Die Werbung hatte schon immer die beste Qualität bei VW. Im
Gegensatz zu ihren Autos.

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
25.06.2012 13:40
0 0

Re: Re: Tolle Leistung mit gewaltiger Verantwortung!

Stimmt, es waren Jahre bei VW wo die Qualitätsprobleme zu groß waren. Damit war VW aber in guter Gesellschaft mit Daimler aber lange nicht so vom Lopezsyndrom betroffen wie Opel.

Meine Erfahrungen mit Fahrzeugen aus dem VW Konzern, mehrer Firmenfahrzeuge im Einsatz, sind inzwischen aber ausgezeichnet. Die Fehlerquote / Mängelquote bei den jüngeren Fahrzeugen ist ungewöhnlich niedrig geworden. Das gilt auch bei hohen Laufleistungen.

Ungeachtet der persönlichen Präferenzen betreffend den Marken ist hat sich dieser Konzern als Einziger in Europa gegen die asiatische Übermacht erfolgreich verteidigt und ist auch gewachsen.

Das verdient Respekt!

2 0

Re: Tolle Leistung mit gewaltiger Verantwortung!

Lustig vor allem ist, dass der größte Autohersteller der Welt - glaube ich jedenfalls - Österreichern gehört.

Antworten Antworten Gast: moneydriver
26.06.2012 15:46
0 0

...

und wem gehört General Motors?

Gast: -justmy2cents
25.06.2012 10:26
1 0

Reich wird man in unserem Geldsystem nicht, wenn man arbeitet.

Reich wird man in unserem Geldsystem, wenn man andere arbeiten lässt.
Und damit meine ich nicht, Unternehmer sein.

Reich wird man, wenn man die Zentralbank besitzt.

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Re: Reich wird man in unserem Geldsystem nicht, wenn man arbeitet.

Die die Zentralbanken besitzen werden nicht reich sondern sind es längst.

Antworten Antworten Gast: -justmy2cents
26.06.2012 15:42
0 0

Re: Re: Reich wird man in unserem Geldsystem nicht, wenn man arbeitet.

Dies war eine generelle Betrachtung a la "Wer Geld schaffen kann, hat einen Handlungs- und einen Wissensvorsprung."

Dass die Besitzer der Zentralbanken schon davor reich waren, ist mir durch Wissen um die Finanzgeschichte bewusst. Dass diese durch diese Schlüsselposition noch viel, viel mehr Vermögen bekommen haben, aber ebenso:

Die Schlüsselposition von Geld ist der Ort, an dem Geld zuerst entsteht.

Folglich bedeutet die Tatsache des Besitzens dieser Schlüsselposition, dass man >>vom Grundgedanken her berachtet<< eben über diese Schlüsselposition

(->Geld über Kredite vergeben, Geld selbst aus Luft schaffen; Geldmengensteuerung-> Macht zu haben, Krisen schaffen zu können, um davon dann zu profitieren: eben Wissens- und Handlungsvorsprung: Krisen schaffen, Krisen steuern und zu seinem Vorteil Vermögen im Pyramidensystem des Geldsystemes nach oben zu verteilen und Veränderungen durchsetzen)

am meisten die Geldmenge, so Geld und Reichtum in unserem Geldsystem steuern und so vermehren kann.


Und?

Sollen wir denen jetzt den Arxch küssen, oder wie?

Familien Piëch und Porsche am reichsten?

Sind eigenartgie Recherchen, die da die Journaille so breitschlägt; die Ursprünge und Zusammenhänge der Anhäufung solcher Vermögen, das ist es, was die Medien dem Volk so erklären sollten!

Frag mich nur...

ob sie auch hohe, ihrem Einkommen entsprechend, Steuern bezahlt haben und "werden"...oder gibt`s für solche Leute einen Bonus vom Fiskus, weil sie ja soooooo vielen Leuten Arbeit geben?
Ich bin`s der Famile nicht neidisch, nein, weil mir Geld nichts bedeutet, ich bin nur stolz darauf, weil ich weiss, daß alle dort "hart" für ihr Geld arbeiten, und nicht, wie viele andere "Bosse" (in anderen Firmen!) nur "anschaffen"!

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Re: Frag mich nur...

Sie können mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass Piech an einem Tag mehr Steuern zahlt als die meisten Menschen in ihrem ganzen Leben.

Die arbeiten auch hart für ihr Geld, sie sind halt zusätzlich schlauer als die allermeisten anderen.

1 0

Re: Frag mich nur...

Dann werden Sie doch selbst Chefin - sie können alle anderen herumkommandieren und werden ganz von alleine steinreich. Wundert mich, dass Sie es noch nicht versucht haben.

Re: Re: Frag mich nur...

haha, ich war Chefin, aber unselbständig, und meine aktive Zeit ist passé...!

Mehr als ein Haus braucht eh keine(r)!

Antworten Antworten Antworten Gast: Geldstinktnicht
25.06.2012 12:26
0 0

Re: Re: Re: Frag mich nur...

Na Gott sei Dank bestimmst du was Andere brauchen?!

jedes Vermögen


ist schnell wieder weg, wenn die konsumenten die jeweils produzierten Güter nicht kauft. Also die Konsumenten entscheiden wer reich wird und bleibt.

Re: jedes Vermögen?

Da gehen selbst Spekulationen ins Leere: 'was wollte ich von Flick denn kaufen?

Gast: b754
24.06.2012 20:27
4 23

und alles selbst erarbeitet

auf kosten der anderen

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Re: und alles selbst erarbeitet

So ein Unsinn. Erkundigen Sie sich einmal wieviel die Leute beispielsweise bei VW verdienen.

Re: und alles selbst erarbeitet

Wer ? Piech, Mateschitz, Kaufmann ? Ihr linken habt es in Österreich recht schwer, die reichsten sind hier in der Mehrzahl durch Geschäftssinn und tolle Produkte so reich geworden.

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Re: Re: und alles selbst erarbeitet

Ja, die sind alle drei neidlos zu bewundern. Besonders auch Kaufmann, der aus der schon toter als toten Firma Leica inerhalb kürzester Zeit wieder die Weltmarke gemacht hat, die sie einmal war. Mit Geld allein geht das nicht.

Antworten Antworten Gast: Über finanziellen Reichtum
25.06.2012 10:15
0 0

...

Am reichsten wir man, wenn man das Geld schafft, nicht wenn man das Geld verteilt.

Nur Banken und Zentralbanken schaffen Geld. Alle anderen (inkl. Staat) verteilen nur um. Wer diese besitzt, ist folglich am reichsten.

 
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Hobbyökonom