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Wem gehört Grasser-Villa?

27.06.2012 | 18:27 |   (Die Presse)

Er sei ohne Verfügungsberechtigung, sagt der Ex-Minister. Die Steuerfahnder glauben das nicht. Offiziell sind seine Frau und sein Vater Mieter.

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Wien/Klagenfurt/Red./Apa. Wem gehört die sogenannte „Grasser-Villa“ am Wörthersee? Laut Karl-Heinz Grasser gehöre sie nicht ihm, sondern einer Firma seiner Stiftungen, auf die er keinen Einfluss habe. Offiziell sind seine Frau und sein Vater Mieter, er selbst sei ohne Verfügungsberechtigung.

Die Steuerfahnder hegen allerdings Zweifel an dieser Version. Die Villa in Maria Wörth wurde laut „News“ für 1,3 Millionen Euro saniert. Das Geld dafür floss von der Gemain Limited an die SMW OG. Allein vertretungsbefugter Geschäftsführer der SMW OG ist Grassers „Wahlonkel“ Burkhard Graf. Nun ist die Frage, ob Grasser über das Haus so verfügen konnte, als gehöre es ihm privat.

Die mit der Sanierung der Villa beauftragten Handwerker sagten aus, dass sich Grasser sehr intensiv in die Sanierung des Hauses eingebracht und sich selbst auch über kleine Details den Kopf zerbrochen habe. Anders die Aussage von Graf: „Grasser hat sich nicht eingemischt.“

Steuerrechtsexperte Werner Doralt wertet die Gespräche Grassers mit den Professionisten schon als „heftiges Indiz“ dafür, „dass er auch der Verfügungsberechtigte ist“, wie er am Mittwoch im Ö1- „Mittagsjournal“ des ORF-Radios meinte.

Grasser: Vom Autohändler zum Steuersparer

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.06.2012)

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117 Kommentare
Gast: Bänkster
28.06.2012 10:02
5 0

Stiftungsrecht = schlechter Witz !

"Laut Karl-Heinz Grasser gehöre sie nicht ihm, sondern einer Firma seiner Stiftungen, auf die er keinen Einfluss habe. Offiziell sind seine FRAU und sein VATER Mieter, er selbst sei ohne Verfügungsberechtigung."

>>> noch übler als diese Erklärung, ist doch das Stiftungsrecht, welches bei Zutreffen solch witziger Erklärungen, eine Steuerbefreiung legal begründet. Das ist doch eine böse Verhöhung all jenen gegenüber, die als Angestellte defacto keinen Zugang haben, eine Stifung zu gründen.

>>> hier gehört dringendst etwas geändert !

Und wenn ein paar solcher Typen, dann ihr Geld ins Ausland bringen, AUCH GUT ! Dann wird Wohnen in guten Gegenden vielleicht wieder etwas erschwinglicher !


Antworten Gast: Wissender
28.06.2012 10:26
6 0

Re: Stiftungsrecht = schlechter Witz !

Die Möglichkeit zur Errichtung von Privatstiftungen wurde doch extra eingeführt, umreichen Leuten Steuern sparen zu helfen. (Mit dem Argument: "Wenn wir ihnen diese Möglichkeit nicht bieten, wandern sie ins Ausland aus und zahlen dann gar keine Steuern mehr")
Da wird sich also nicht viel ändern weil es politisch ja genau so gewollt ist

Re: Re: Stiftungsrecht = schlechter Witz !

Einfache Lösung des Problems:

Alle Steuern auf Einkommen und Vermögen gehören abgeschafft. Ein absoluter Minimalstaat kann durch eine kleine Umsatzsteuer finanziert werden. Mehr brauchts nicht.

Re: Re: Re: Stiftungsrecht = schlechter Witz !

Schön, wenn dann die, welche mangels Vorsteuerabzugsmöglichkeiten als Hauptsonor auftreten dürfen, das Werkl am Laufen halten sollen, während die Gstopften sich auch noch darüber den gierigen Wamst vollachen können.

Antworten Antworten Antworten Gast: Bänkster
28.06.2012 11:58
2 0

Re: Re: Re: Stiftungsrecht = schlechter Witz !

Ja, und Infrastruktur, Gesundheitswesen und Schulwesen vergammeln dann wie in Amerika. Dann können sich nur noch die Reichen leisten, ins Krankenhaus zu gehen und zu studieren. Und statt U-Bahn und Strassenbahn, fahren wir (oder eben nur noch jene, die es sich leisten können) mit dem SUV.

Nein, danke, einen "Mimimalstaat" a USA brauche ich nicht. Da lebe ich dann doch lieber in einem Staat wie Österreich und zahle von meinem Mittelstandseinkommen gerne Lohnsteuer.

Re: Re: Re: Re: Stiftungsrecht = schlechter Witz !

Ein kommunistisches System, wie unser Gesundheitssystem, bricht auch zusammen, wenn viel Geld reingepumpt wird. Mangels Konkurrenz und geplanter Preise (Kassentarife) ist niemand an Qualität interessiert.

Re: Re: Re: Re: Re: Stiftungsrecht = schlechter Witz !

"wegen geplanter Preise" wollte ich sagen.

Re: die als Angestellte defacto keinen Zugang?

Was wollen Sie uns über die Einschränkung des Personenkreises "herüber" bringen?

Antworten Antworten Gast: Bänkster
28.06.2012 12:01
0 0

Re: Re: die als Angestellte defacto keinen Zugang?

Was verstehen Sie unter "herüber"bringen ? Können Sie sich vielleicht klarer ausdrücken.
vielen Dank

10 5

Das Steuergeheimnis ist ein unveräußerliches Recht jedes Staatsbürgers!

Einmal öfter wird der Rechtsstaat malträtiert. Noch dazu von einem Universitätsprofessor für Steuerrecht.

Wer hat Hrn. Doralt um seine Meinung gefragt? Über welche wahrheitsgemäßen Informationen verfügt der Hr. Uni.-Prof., daß er den Vorgang überhaupt beurteilen kann? Wie sind solche Informationen beim Hrn. Uni.-Prof. gelandet?

Wäre der Hr. Uni.-Prof. aber ein korrekt handelnder Staatsbürger, der rein beruflich mehr über das österreichische Steuerrecht weiß als irgend ein anderer Bürger dieses Landes, so müßte er nicht nur jede Antwort auf eine derartige, allfällige Frage strickt ablehnen, er müßte es als Zumutung empfinden, überhaupt gefragt zu werden.

Seine Antwort könnte daher nur lauten, „belästigen Sie mich nicht mit einer gesetzwidrigen Frage, die ich im übrigen keinesfalls beantworten werde, weil Hr. Grasser als Bürger dieses Rechtsstaates ein unveräußerliches Recht auf Steuergeheimnis hat“.

Was das Finanzamt mit dem Bürger Grasser macht oder nicht macht, untersucht oder nicht untersucht, glaubt oder nicht glaubt, geht nur das Finanzamt und den Bürger Grasser etwas an, niemanden aber sonst in diesem Rechtsstaat.

Hat die interne Personalaufsicht des Finanzministeriums bereits eine Untersuchung eingeleitet, wer von den Beamten seine Befugnisse derart mißbraucht hat? Davon hört man ebenso wenig, wie man hört, wie es möglich ist, daß ständig Teile staatsanwaltschaftlicher Akten in den Medien landen.

Als Bürger dieses Landes ließe ich mein Steuergeheimnis auch nicht verletzen!

Antworten Gast: TT1
28.06.2012 10:51
4 14

Re: Das Steuergeheimnis ist ein unveräußerliches Recht jedes Staatsbürgers!

Also ich finde die Meinung Doralts weitaus intelligenter als die Ihrige. Und gefragt hat offensichtlich Ö1.

4 1

Der Rechtsstaat endet dort, wo der ORF zu fragen anfängt

TT1, eines steht fest, der Intelligenteste von uns Dreien, Sie, Doralt und ich, sind natürlich Sie!

Denn für Sie endet der Rechtsstaat dort, wo der ORF zu fragen anfängt.

Da habe ich noch ganz andere Fragen.

Wenn die Frau Grasser die Mieterin einer Wohnung ist, darf dann der Herr Grasser die Wohnung überhaupt betreten?

Das hat der ORF Gott sei Dank gar nicht gefragt. Gott sei Dank deswegen, denn dann wäre doch glatt herausgekommen, daß Hr. Grasser nicht nur die Wohnung widerrechtlich betritt, nein, er hat auch noch die Stirn und bleibt über Nacht, wie wir verbindlich zu erfahren haben.

Und wer mit seiner Frau in einer Wohnung die Nacht verbringt, die nur die Frau gemietet hat, ist jedenfalls ein ganz elender Steuerhinterzieher.

Diese Erkenntnis kann Hr. Uni.-Prof. Doralt aber nicht bestätigen, darum wurde er vom ORF auch nicht danach gefragt, denn Hr. Doralt ist nur ein ausgewiesener Steuerexperte und kein Sex-Experte.

Sie aber, der Intelligenteste von uns Dreien, wissen das auch, halten sich aber vornehm zurück!

Na ja, dann!

Antworten Antworten Antworten Gast: Air Jordans
28.06.2012 13:50
0 9

Re: Der Rechtsstaat endet dort, wo der ORF zu fragen anfängt

liebster Cicero, und die Gebrüder Grimm sind gute Bekannte von ihrem Vorbild KHG und ihnen selbst?
Manchmal ist Meinungsfreiheit doch ein hartes Brot.
Nicht jeder der eine Meinung hat hat sie auch selbst.....

1 0

Nicht Grasser braucht meine Verteidigung, sondern der massiv malträtierte Rechtsstaat.

Wie Recht Sie doch haben, Air Jordans, es gibt Leute, viele Leute, die meinen eine Meinung zu haben und haben gar keine.

Sie sind nicht nur ein Teilnehmer dieser Gruppe von Leuten, sondern geradezu ein Schulbreispiel hiefür.

Sie tun so, als hätten Sie eine Meinung, Sie bringen mich in die Nähe der Gebrüder Grimm, obwohl ich meine Meinung auch argumentieren kann. Sie haben aber gar keine Meinung, denn sonst täten Sie sie ja triumphierend auf den Tisch knallen und insbesondere meine Meinung „in der Luft zerreißen“. Machen Sie aber nicht!

Sie können nicht einmal meine Aussagen richtig bewerten.

Nie habe ich Grasser verteidigt. Im Gegenteil, mehrfach habe ich betont, Grasser braucht meine Verteidigung gar nicht.

Was ich immer wieder beanstande, ist die permanente und massive Verletzung des Rechtsstaates. Und das in meinem ureigensten Interesse.

Mit dem Finanzamt als Gegner war ich in meinem Leben dreimal beim Verwaltungsgerichtshof und habe dreimal gewonnen, weil es eben einen Rechtstaat gibt.

Das dritte Verfahren dauerte nicht ganz 17 Jahre – in Worten siebzehn Jahre – in allen unteren Instanzen unterlag ich und weil ich mich weigerte zu zahlen, wurde ich gepfändet.

Der Verwaltungsgerichtshof verlangte von mir einen Schriftsatz, wie ich die Rechtslage sähe. Danach dauerte es fast 1 ½ Jahre, dann aber kam die Entscheidung. Der VwGH übernahm streckenweise die Formulierungen aus meinem Schriftsatz und die Republik mußte mir mein Geld – rd. 15.000 Euro – wieder auf den Tisch legen.

0 11

Re: Der Rechtsstaat endet dort, wo der ORF zu fragen anfängt

Glauben Sie eigentlich noch an den Storch oder das Christkind ? Glauben Sie auch, daß der Osterhase Eier legt ?
Anders ist Ihre nibelungenhafte Treue zu einem der größten Schaumschläger und Profiteure der 2. Republik nicht zu erklären. Übrigens: ein Auto hätte ich von Hrn. Grasser, als er noch Autoverkäufer war, niemals gekauft !
"Wer hat Hrn. Doralt um seine Meinung gefragt? " Dasselbe könnte man auch Sie fragen.

1 0

Wie süß Rache doch sein muß!

Hypolit, ich kann Sie beruhigen, wo die kleinen Kinder herkommen, weiß ich bereits. Nun, und was das Christkind und den Osterhasen anlangt … na ja, lassen wir das!

Sie aber wissen einen Schmarren. Sie beten nur nach, was Ihnen, von wem auch immer, vorgebetet wird.

Grasser war zu keiner Zeit ein Autohändler! Dazu hätte er einen Gewerbeschein gebraucht und dafür wiederum hätte er einen Befähigungsnachweis zu erbringen gehabt. Hat er alles nicht. Außerdem wäre er Kammermitglied gewesen und hätte entsprechende Kosten gehabt. Alles nicht!

Grasser hat sich als Student in den Ferien im elterlichen Betrieb ein wenig Taschengeld verdient, um eigenes Geld (vermutlich) in die Disco tragen zu können.

Das verstehen Sie natürlich nicht, denn Sie sind vom blanken Neid gebeutelt und heulen mit der Meute eben mit, weil das gar so lustig ist.

Und was Sie schon gar nicht verstehen, ist nicht das Faktum, wer Doralt gefragt hat, sondern was Doralt als Antwort abliefert und daß Doralt überhaupt eine Antwort abliefert.

Alle Antworten, die in das Gefüge des Rechtsstaates eingreifen – hier das Steuergeheimnis – sind unerlaubt. Noch dazu von einem Uni.-Prof. der als Steuerexperte gerade das Steuergeheimnis kennen und entsprechend hochhalten muß.

Fragt man nach den Gründen des Hrn. Doralt, ergibt sich sofort als Antwort seine Verärgerung, daß Haider seinerzeit seine Ernennung zum Rechnungshof-Präsidenten verhindert hat.

Rache ist eben süß!

Re: Wie süß Rache doch sein muß!

Aber, aber, ein bisserl die Contenance verloren ? Das ist Ihrem Nick-Vorbild in Rom aber nie passiert !

Mir betet niemand etwas vor, ich benütze nur, im Gegensatz zu einigen Postern, mein Hirn. Wie konnte übrigens ein Haider die Ernennung eines Rechnungshof Präsidenten verhindern ? Die Landeshauptleute bzw. deren Stellvertreter können das doch gar nicht, wenn man Herrn Scheuch glauben darf !

0 0

Was versteht man unter „verlorener Contenance“?

Hypolit, wenn einer von uns die Contenance verloren hat, dann zuerst Sie und das noch dazu ganz alleine!

Wenn ich argumentativ den rechtsstaatlichen Aspekt des Steuergeheimnisses verteidige, schwafeln Sie etwas von meiner Nibelungentreue gegenüber Grasser und fragen mich, ob ich an den Storch glaube. Wie nennen denn Sie eine derartige Entgleisung, die eigentliche eine veritable Blöße für Sie ist, denn Sie verstehen nicht einmal, wovon die Rede ist.

Mein Vorwurf, Sie beten nur nach, was Ihnen andere vorbeten, ist gerade in diesem Artikel leicht nachweisbar. Wie immer bei den Grasser-Prügeleien kommt auch hier die Bildergalerie „Vom Autohändler zum Steuersparer“ zum Einsatz.

Hätten Sie das verstanden, was dort steht, könnten Sie nicht mehr vom Autohändler reden. Sie aber beten eben nach. Bitter, daß dort keine Fakten, sondern blanker Bassena-Tratsch zu lesen ist. Der Autohändler wird im Text schlicht zurückgenommen, vom Steuersparer ist nicht einmal die Rede, dazwischen nur persönliche Intimitäten, wie eben an der Bassena!

Außerdem wissen Sie einen Schmarren!

1992 war Prof. Doralt zum Rechnungshofpräsidenten designiert. Haider aber beschuldigte Doralt öffentlich, er sei in einen Bauskandal bei einem Autobahnbau verwickelt. Das war zwar unwahr, beschäftigte nachher jahrelang die Gerichte und Haider mußte am Ende seine Behauptung ebenso öffentlich widerrufen. Doralt aber mußte erst einmal seine Kandidatur für den Rechnungshof zurücknehmen. Gewählt wurde daraufhin Franz Fiedler.

Antworten Gast: Denkste Oida
28.06.2012 10:46
2 10

SO ein Blödsinn: Das Steuergeheimnis ist ein unveräußerliches Recht jedes Staatsbürgers!

--> "Was das Finanzamt mit dem Bürger Grasser macht oder nicht macht, untersucht oder nicht untersucht, glaubt oder nicht glaubt, geht nur das Finanzamt und den Bürger Grasser etwas an, niemanden aber sonst in diesem Rechtsstaat."

Nicht dann, wenn es um eine Steuerersparnis geht (via Stiftung) deren Ausfall durch den Rest der Bürger kompensiert werden muss. Dann geht es uns alle etwas an! Vorallem die kriminelle Gesetzeslage und ebensolche Rechtsprechung, die diese Machenschaften "legalisieren".
(Glatte Steuerumgehung).

Re: Das Steuergeheimnis ist ein unveräußerliches Recht jedes Staatsbürgers!

Endlich jemand der die Dinge beim Namen nennt.
Respekt und Gratulation
Q.

wenn er der verfügungsberechtigte wäre

dann müsste er irgendwelche Stieren zählen, oder was? wäre als Zusatzinfo auch ganz interessant...

Gast: Hans M..
28.06.2012 08:28
3 2

Alles ist möglich

Wird nicht lange dauern und die Fekterin wird einschreiten und die Finanzbeamten in Rente schicken oder beurlauben und die Computer werden konfisziert.

Gast: Hans M..
28.06.2012 08:22
4 1

An der Ehre gepackt

Wie muss sich eigentlich ein erfahrener,gesetzestreuer mit allen Wassern gewaschener Finanzbeamter vorkommen wenn er jedesmal trocken von Grasser und seinen vorgeschobenen Hintermänner richtig verarscht wird?

Nummer 1 lege dich niemals mit Finanzbeamten an und versuche sie auf keinen Fall zu verarschen.
Außer die Schulfreundin von Grasser,sitzt diese korrupte "Dame" eigentlich schon ?

Gast: Hermann vom Gipfel
28.06.2012 07:50
3 2

Ein ganz übles Spiel - man sollte die Gesetze ändern

Karl-Heinz wird von ausbeuterischen Hausbesitzern geradezu über den Tisch gezogen. Hier ist es ähnich wie in Kitzbühel. Mein Rat: Er sollte sich erneut an die Mietervereinigung wenden.
Es kann nicht sein, dass die Mieter, die in solchen Wohnungnen ohndies jeden Tag vor die Tür gesetzt werden können, auch nochj Millionen dafür ausgeben müssen, dass man solche Objekte überhaupt bewohnen kann. In See-Nähe ist es nun einmal feucht und der Schimmel ist sicherliche ein Problem. Doch die Sanierung darf nicht mit dem Geld der Mieter erfolgen, dafür wird ja der Erhaltungs- und verbesserungsbeitrag mit in den Mieten eingehoben! Erst wenn dieser nicht reicht müssen die Mieten angehoben werden. Jedoch kann es nicht sein, dass Mietverträge für Wohnungen abgeschlossen werden, die ohnedies nicht bewohnbar sind. Ein weiterer übler Trick der Hausbesitzer, die sich Grasser offenbar als Opfer ausgesucht haben. Daher: Zuerst bei der Mietervereinigung beraten lassen und das Schlichtungsverfahren abwarten. Nach drei Monaten eventuell Abzug vor Gericht.

Re: Ein ganz übles Spiel - man sollte die Gesetze ändern

und man sollte dafür selbstverständlich auch keine Umsatz-Steuer zahlen müssen, denn das wäre unangebracht!

Gast: Hans M..
28.06.2012 07:14
3 3

Wer ist dieser vorgeschobene "WAHLONKEL" BURKHARD GRAF?

Den sollte man mal näher durchleuchten der packelt ja mit Grasser schon seit Jahren. Was ich weiß schon seit der Porsche Geschichte wenn nicht schon früher.

Re: Wer ist dieser vorgeschobene "WAHLONKEL" BURKHARD GRAF?

Stimmt, Wahlonkel sind seit Androsch modern, der Porsche ist aber ein Peanut im Vergleich zu den Millionen welche Androsch (sie wissen eh, die moralische und bildungspolitische Instanz) von seinem Wahlonkel bekommen hat.

"Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuß, der klären sollte, ob der einstige politische Senkrechtstarter seinen Hang zum Luxus mit unrechtmäßigen Mitteln finanzierte, kam 1980 zu keinem befriedigenden Ergebnis. Die von anonymen Konten geflossenen Millionen, so damals Androsch, stammten von einem großzügigen "Wahlonkel", der inzwischen praktischerweise nicht mehr unter den Lebenden weilt."

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13528077.html

Lassen sie sich das auf der Zunge zergehen, dieserr Herr spielt sich als Moralapostel auf !!!

Gast: Edwin, Wien
28.06.2012 06:43
11 3

Das ist ein Sumpf!

Hofentlich kommen nie wieder die BLAUEN ans Ruder, denn der niemals endende Sumpf ist wirklich eine Schande!

Wie tief sind wir eigentlich gefallen?
HAt den unter schwarz/blau jeder die BEIDE Hände aufgehalten?

Re: Das ist ein Sumpf!

Sie wollen wieder einen roten Sumpf, gell ?

"Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuß, der klären sollte, ob der einstige politische Senkrechtstarter seinen Hang zum Luxus mit unrechtmäßigen Mitteln finanzierte, kam 1980 zu keinem befriedigenden Ergebnis. Die von anonymen Konten geflossenen Millionen, so damals Androsch, stammten von einem großzügigen "Wahlonkel", der inzwischen praktischerweise nicht mehr unter den Lebenden weilt.

Seit damals beschäftigt der Fall Androsch Ermittlungs- und Finanzbehörden. Für Richter Zehetmayer hat die Geschichte vom spendablen "Wahlonkel" durch oftmalige Wiederholung keineswegs an Glaubwürdigkeit gewonnen. Er hält es für "einwandfrei erwiesen", daß die anonymen Schwarzkonten Androsch selber oder seinen engsten Familienangehörigen gehört hätten.

Auch die in der Voruntersuchung zum jetzigen Verfahren vor einer Richterin aufgestellte Behauptung des Ex-Finanzministers, er habe den ihm unterstehenden Finanzbehörden alle Konten "vollständig" geöffnet, wurde vom Staatsanwalt angezweifelt. Er dehnte die Anklage während des Verfahrens auch auf diesen Punkt aus. Prompt wurde Androsch dafür mitverurteilt.

Im Prozeß bezeichnete sich Androsch als Opfer infamer "Politjustiz", seine Verurteilung - und nicht etwa, daß ein amtierender Finanzminister vermutlich Millionen an Steuern hinterzog - sei "eine Belastung für das ganze System in unserem Land". "

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13528077.html

Antworten Gast: Alphabet
28.06.2012 10:39
0 1

Selber Sumpf!

Ich wünschte, die Presse könnte einen elektronischen Lektor für Kommentare installieren ... so viele Fehler sind dem Leser doch nicht zuzumuten!

3 12

Menschenjagd!

Würde Grasser in einem zivilisierten Land politisches Asyl beantragen, er müsste es bekommen.

Ich konnte den schmierigen Grasser nie besonders leiden, aber das, aber diese Menschenjagd über viele Jahre, ist erbärmlich.

Re: Menschenjagd!


Bin völlig Ihrer Meinung! Endlich jemand, der sich offen dafür ausspricht, dass diese barbarische Hatz gegen einen Menschen durch eine johlende skandalgeile Masse Gewaltbereiter beendet wird.

Würd etwas auch nur ansatzweise Ähnliches gegen Häupl, Brauner, Vassilakou oder Kohl stattfinden - ich würd das genauso verurteilen. So darf man einfach nicht mit einem Menschen umgehen - ganz wurscht, welcher politischen Gruppierung er angehört!

Vor Ihnen und Ihrer Courage, sich der moralischen Lynchjustiz entgegen zu stellen, kann ich nur den Hut ziehen!!!

2 0

Re: Re: Menschenjagd!

Ihre Satire erhellte meinen Tag, danke dafür!

Antworten Antworten Antworten Gast: Genau so ist es
28.06.2012 10:46
1 0

Re: Re: Re: Menschenjagd!

Der Grasser ist schon fleissig mit Postings ! Zeit hat er ja genug, wahrscheinlich ist ihm ohnehin schon sehr fad !

Gast: Hans M..
28.06.2012 04:45
7 3

Hochkriminell

Das alles hat System die ganzen Finanzkonstrukte rund um die Welt die vorgeschobenen Onkels und Treuhänder haben nur ein Ziel und zwar systematisch Steuern zu hinterziehen. Sogar die Finanzbehörden haben die Schnauze voll und wollen sich von Grasser nicht mehr länger verarschen lassen oder glaubt jemand das Grasser nicht der Eigentümer der vielen Konten und Villen ist ?

Dieser "Wahlonkel" Burkhard Graf ist Teil des Systems und macht sich genau so mitschuldig.

Apropos was macht eigentlich die Finanzbeamtin von Grasser seine Schulfreundin ? Ich hoffe diese "Dame" ist nicht mehr im Amt.

Re: Hochkriminell

inhaltlich stimme ich ihnen 100% zu.
leider ist es nicht so einfach das als kriminell auch zu VERURTEILEN, ich meine das im "Sinn von Gerichtsurteil", denn da sind einige Gesetze halt so wie sie sind, das bedeuted:
Man hat es sich rechtzeitig gerichtet und RECHT und GERECHTIGKEIT sind zwei Paar Schuhe.
Traurig, aber leider Tatsache

grundbuch

ist in österreich das grundbuch abgeschafft, dass man nachsehen kann, wem was gehört?

verstehe ich da was nicht?

Antworten Gast: Gast177
28.06.2012 06:30
11 2

korrupt

Tischler Karl kauft quasi steuerfrei (zumindest zu minimalem Steuersatz) ein tolles Penthouse in der City. (Das kann er sich leisten, nachdem er Brutto für Netto verdient, weil praktisch steuerbefreit). Sein fast steuerfreies Einkommen zum Erwerb des Penthouses steht ihm allerdings nur zu, wenn er nicht selbst vom Penthouse profitiert und seinen Hund als offiziellen Eigentümer ausweist – sagt der Fiskus und die Justiz. Also „vermietet“ sein Hund das Penthouse zum Schleuderpreis an Karls Schwiegermama und Karl behauptet er hätte mit dem Penthouse nichts zu tun, weil es keine Verfügungsberechtigung darüber habe. Schwiegermutti hat nichts dagegen, wenn Karl sie häufig dort besucht – meistens sogar in ihrer Abwesendheit. --- Ist das nicht Bürgerverarschung und totale Korruption unter dem Mäntelchen einer „Stiftung“, wie sie im „Rechtsstaat“ betrieben wird? Was macht die Justiz? Nix! Justiz? Rechtsstaat? LMAA !

1 0

Re: grundbuch

Das Grundbuch hat leider nur Indizienwirkung..

7 15

Hallo "Die Presse"

und jene Magazine, von denen Ihr diesbezüglich nachschreibt, geht Euch doch endlich brausen mit den ewigen Grasser-Geschichten.

11 2

Welche Simpsons Folge...

war das, in der das Atomkraftwerk einem Kanarienvogel gehört?

Grasser hat mit dem Maler und mit dem Tischler gesprochen,

gratulation, deshalb gehört ihm die Hütte!

Herr Doralt, bissi durchsichtig!

Wenn mein Onkel mir ein Haus zur Verfügung stellt, kümmere ich mich gerne um die Details der Sanierung!

Sorry, aber die Suppe ist zu dünn!

Gast: Martin_S
27.06.2012 23:10
4 2

tja,

nach der letzten Schlappe vor Gericht (Emails müssen gelöscht werden) wird halt wieder irgendwo was verzweifelt gesucht.... GÄHN!

8 2

ehrenhalber

Redet den noch wer an?
Gibt sich noch wer mit dem ab?
Welche menschen sind das?
Pfui teufel.
Alle samt ohne ehr und stil!

In Wahrheit

Mir !

Aufgeflogen!

Der anonyme Hausbesitzer hat sich endlich geoutet. Und, wie ist der Karli so als Putze oder warum treibt er sich sonst dort herum?

21 2

Es ist unglaublich wie kleinkariert das ganze!


Offensichtlich hat der KHG seine Zeit im Finanzministerium verschlafen, denn DORT hätte er die ganzen Tricks aus erster Hand lernen können!!!

1. Niemals vor Ort etwas besitzen!

Immer die Putzfrau, die Verwandten, oder gute Freunde. Man sichert sich mit einem s.g. SWAP gegenseitig ab! (ie. "dir" gehört auf dem Papier die Villa die ICH bewohne, und "mir" gehört auf dem Papier die Villa die DU woanders auf der Welt bewohnst. Das wäre der gängiste Fall unter den Reichen! Man "borgt" sich dann die Villa, die Autos, das Boot, usw)

2. Niemals etwas produzieren!
(und schon gar nichts akkumulieren!)

Keep a low profile. Let them think you are no-one of interest to them!

3. Immer alles in BAR und ohne Rechnung/Vertrag machen!

Mieten / kaufen / verkaufen / arbeit usw.
Der Aktenvernichter ist dein bester Freund!

4. Gar nichts herzeigen!
(a bissl schwer in Österreich, wo Trug und Schein so wichtig ist!).

Sobald du etwas herzeigst, kannst du auch gleich mit einer (anonymen)Anzeige rechnen, einer Steuerprüfung, einer Klage, usw.

5. Sich immer in Bewegung halten!

Das Vermögen muss immer in Bewegung sein. Gut zerstreut. Die Banken immer im Ausland irgendwo. In der Regel je größer die Bananen die dort angebaut werden sind, umso höher ist auch die Rendite!

Deine Feinde:

1. Das inländische Bankkonto.
2. Die Kreditkarte.
3. Dein Handy.
4. Dein Rechner und Internetverbindung.
5. Dein EGO.

Man lebt außerhalb des Systems wunderbar, wenn man sich das leisten kann! ;-)

Re: Es ist unglaublich wie kleinkariert das ganze!

Super! vor allem der Zusammenhang Bananengrösse - Rendite :-)
selten so gelacht - made my day :-)

0 0

Re: Re: Es ist unglaublich wie kleinkariert das ganze!

my background is FE and i have spent the past 20 years traveling through all the offshore centers there are in the world (and i mean in and out all the time, visiting clients, closing deal, offering "alternative investments" and "financial solutions" as we call them!). the problem is that the world got really small and you have to be alert all the time, because all it takes is a bunch of hungry politicians, a few signatures, and NOW you have a real problem. We call them "geographical issues". What it is legal here is illegal somewhere else, what it is perfectly legal somewhere else is illegal over here, or they don't even have a legislation to back things up (Grauzonen!) so you keep looking for the best options for your clients. Austrians love their banks and think very highly of them, but miss the point, most of them are not what they seem, and DEBT is their major problem. They got screwed in eastern europe over a long period of time, so NOW who pays for all the "smart" moves (losses) they made before: (you can guess only once, don't cheat!) THE TAX PAYERS!!!

and LONG LIVE THE TAX PAYER!!!

Now everybody is in Singapore. Lots of "waschechte" Austrians in Lederhosen and Dirndl live (at least on the paper!) in Singapore. Their assets are already there. The center of their lives is already outside of Austria, and there are plenty of good reasons for that!

People fail to understand that rich people do NOT abide by the rules, nor like to be told what to do or not to do!!! ;-)

Re: Re: Es ist unglaublich wie kleinkariert das ganze!


Es müssen sehr leere Tage sein, durch die Sie sich quälen müssen!

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Re: Re: Re: Es ist unglaublich wie kleinkariert das ganze!

"Judge NOT and neither condemn, for you know NOT why a thing occurs nor to what end!..."

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