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222.562.000.000 Euro: Österreichs Schuldenberg wächst

29.06.2012 | 14:40 |   (DiePresse.com)

Im ersten Quartal 2012 ist der Schuldenstand der Republik Österreich um 2,4 Prozent gestiegen. Erst ab 2014 soll der Schuldenberg abgebaut werden.

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Österreichs Staatsschulden sind auch im ersten Quartal weiter gestiegen. Nach am Freitag veröffentlichten Zahlen der Statistik Austria betrug die Verschuldung von Bund, Ländern und Gemeinden zum 31. März genau 222,562 Milliarden Euro - das entspricht 73,5 Prozent der Wirtschaftsleistung und einem Plus von 2,4 Prozent gegenüber Ende 2011. Laut aktueller Budgetplanung soll die öffentliche Verschuldung noch bis inklusive 2013 ansteigen und danach wieder leicht sinken.

Von der auf EU-Ebene vorgegebenen Verschuldens-Obergrenze von 60 Prozent der Wirtschaftsleistung ist Österreich damit meilenweit entfernt. Zuletzt lag die Republik 1992 - also noch vor Einführung des Euro - unter diesem Wert (konkret bei 55,8 Prozent). Für 2008 wäre eigentlich das Unterschreiten der "Maastrichtgrenze" vorgesehen gewesen, was wegen der Wirtschaftskrise allerdings scheiterte: Der Schuldenstand stieg von 60,2 Prozent des BIP im Jahr 2007 auf 72,2 Prozent Ende 2011 und im ersten Quartal 2012 weiter auf 73,5 Prozent.

Schulden von Ländern noch stärker gestiegen

Der Schuldenstand von Gemeinden und Ländern stieg neuerlich stärker als jener des Bundes: Die Gemeinden standen per Ende März mit rund 9,1 Milliarden Euro in der Kreide (plus 4,3 Prozent), die Länder mit 18,0 Milliarden Euro (plus 2,5 Prozent). Den höchsten Schuldenstand hat freilich der Bund mit 193,2 Milliarden Euro (plus 2,0 Prozent). Und das stärkste Plus gab es bei den Sozialversicherungsträgern, deren Verschuldung im ersten Quartal um 28,7 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro zulegte.

(APA)

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18 Kommentare
Gast: Fredak
30.06.2012 10:00
0 0

Danke rot-schwarz

für den sorgfallten Umgang unseres schwer verdienstes Geld. Alles nur für die andern. Die Millionen werden vergeben, obwohl wir wissen das wir nichts mehr zurückbekommen.

Gesetze werden beschlossen die unmenschlich sind. Wie zb. bei Kranke Menschen. die wirklich nicht mehr können, eh schon bestraft genug sind. Die will man egal um was es geht, ob Pensionen oder langen Krankenstand weiterhin quälen. Warum? Weil man unseer Steuergeld überall in der EU vegibt. Nichts übrig hat dür die das Gesundheitswesen etc. zumindest wird zu wenig dafür getan.

Solange rot regiert werden die Schulden immer mehr. Das war schon immer so. Sozial sind wir schon lange nicht mehr. Weil immer nur die kassieren die nichts dafür tun.


Gast: falko3100
30.06.2012 08:31
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suderts net bedankt euch bei den linken

was wollt ihr eigentlich, ihr habt die roten und grünen jahrelang gewählt... ihr habt es möglich gemacht dass die ganzen nichtstuer jahrelang kohle bekommen und ihr seid es dass wir beamtenpenisonen haben die im schnitt das 3 fache einer arbeiter pension ausmachen.... danke ihr lieben und getreuen rot grün wähler danke vielmals

Antworten Gast: falko 3101
02.07.2012 11:40
0 0

Re: suderts net bedankt euch bei den linken

ich vermute, sie haben sich bei den farben verschrieben - anders ist ihr kommentar nämlich nicht nachvollziehbar.

Gast: africano
29.06.2012 18:56
1 0

Wer haftet für die FAULEN Kredite der Banken ???

Trickreiche Finanz-kosmetik !!!
Wir haben über 500 Milliarden Schulden + 200 Milliarden an faulen Krediten und weitere Milliarden an versteckten Krediten ,mit Haftungen usw.

Das sind all unsere "wohlverdienten" Rechte und Bezüge


Sie machen weiter Schulden bis sie gehen!

Spindelegger und Faymann möchte Österreich am Rande des Abgrunds treiben. Der naechste Kanzler viele Jahre dafür arbveiten diese Schulden abzubauen. Wer ist denn eigentlich der naechste Bundeskanzler?

Antworten Gast: Ungespitzt
29.06.2012 19:17
0 0

Re: Sie machen weiter Schulden bis sie gehen!

Die gehen nicht freiwillig, die müssen gegangen werden. Mit einem äußerst kräftigen A.... tritt. Der nächste BK ist der jenige der für uns und nicht gegen uns ist.

Re: Re: Sie machen weiter Schulden bis sie gehen!

Es sieht eher so aus, als möchten sie alle gerne noch die Zeit überwinden, bis sie ohnehin nicht mehr gewählt werden. Das Schlamassel überlassen sie dann ihren Nachfolgern und fühlen sich selber völlig unschuldig! Muss ein gutes Gefühl sein...

Gast: trust 12
29.06.2012 16:48
0 0

bei wem haben alle Staaten und Privatpersonen diese enormen Schulden und wie konnte es so weit kommen

hier die Erklärung

http://www.steuerboykott.org/

Gast: lalalalalalalala
29.06.2012 16:03
2 0

Erst ab 2014 soll der Schuldenberg abgebaut werden.

wers glaubt da usere hampelmänner den ESM unterschreiben haben wir sicher mehr schulden als jetzt

Gute Nacht Österreich

So sparen Faymann und Spindelegger !

Gast: 1. Parteiloser
29.06.2012 15:18
5 1

Leider auch nicht die Wahrheit!

Rechtlich korrekt, leider von der Realität weit entfernte Darstellung, weil viele Ausgliederungen unberücksichtigt sind, auch viele Verbindlichkeiten vergessen wurden.

Alleine durch die ÖBB und Asfinag kommen ja um die 30 Mrd. Euro dazu. Vor allen die ÖBB Schulden werden bald auch gebucht werden müssen. Starke Schuldenanstiege bei der ÖBB kommen dann noch dazu.

Dann haben wir noch die ca. 30 Mrd. an CBL Geschäften, vor allem von Gebietskörperschaften und Staatsunternehmen. Verbindlichkeiten, welche nicht als Schulden gezeigt werden.

Es wurden auch keine Rückstellungen für die gewaltigen Haftungen gemacht. Da sind, je nach kommender Situation, viele Milliarden, welche an Verbindlichkeiten schlagend werden.

Dieser Brocken ist dann schon etwa 300 Mrd. Euro schwer!

Die Zahlungen für die Beamtenpensionen und definitiv gestellten Beschäftigten ergeben zusätzliche irre Summen. Das sind doch auch Schulden des Staates, welche durch Zwangsabgaben bezahlt werden müssen.

Dazu gibt es auch Berechnungen der EU Kommission, welche ein sehr erschreckendes, weil unfinanzierbares, Bild zeigen.

http://www.wiwo.de/bilder/schuldenkrise-staatsverschuldung-in-europa/4725424.html?slp=false&p=2&a=false#image
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Es geht also mehr in die Richtung von 410% des BIP, also über 1.100 Mrd. Euro oder 300.000.- Euro pro Haushalt. Diese Mittel wird sich die Regierung mit einem "einnahmenseitigen Sparen" von den Bürgern holen wollen.

Ö, schon abgewirtschaftet?

Antworten Gast: netter gast
29.06.2012 17:14
0 0

Re: Leider auch nicht die Wahrheit!

"300.000.- Euro pro Haushalt"

Darüber sollte nicht vergessen werden :
Des einen Schulden sind des anderen (potentieller) Besitz .
Wer sind die ,die die 300 000 € pro Haushalt besitzen ?

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
29.06.2012 17:42
0 0

Re: Re: Leider auch nicht die Wahrheit!

Das Speil läuft ganz anders.

Wenn Sie genau gelesen hätten, dann hätten Sie erkennen können, dass es vor allem kommenden Zahlungen an die Ruhegenießer sein werden, welche in der Zukunft den Österreichern laufen abgepresst werden. Das bedeutet, dass diese Gelder heute noch niemand im Besitz hat.

Weil aber diesen umgeleiteten Gelder keine Leistungen der Empfänger gegenüberstehen, so wird die Gesellschaft dafür auch erst mal keine Leistung erhalten.

Wenn die Empfänger dann die Gelder verkonsumieren, dann sind diese Gelder einfach verkonsumiert. Die Leistungserbringer dieses Konsums dürfen dann mit einem wirkung poor eine Leistung bringen und die Genießer auch ordentlich bedienen.

Dann ist es einfach nur weg.

Re: 2014 weniger Schulden - wer's glaubt!

die Summen (OEBB, ASFINAG) sind schon lange bekannt; da hat die Redaktion nicht aufgepasst.

2014 endet die Übergangsfrist und IPSAS Regeln sind verbindlich: daher ausserbudgetäre Tricks nicht mehr möglich.

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
29.06.2012 17:15
1 0

Was wird das dann bedeuten?

Dazu sollte man vielleicht den laufenden Budgetvollzug beobachten:

https://www.bmf.gv.at/budget/akthh/2012/201205hauptueberblicke.htm

Periode Januar - Mai 2012:
Ausgaben:.31.202,6 Mio. Euro (+6,7%!)
Einnahmen:24.170,9 Mio. Euro (-0,3%)

Interessant ist, dass trotz dem vollen Abkassieren der kalten Progression weniger in die Staatskassen fließt. Die Menschen verdienen anscheinend noch weniger als 2011 und konsumieren offensichtlich auch weniger als 2011!

Die unkontrollierten (auch in vielen Bereichen unnötigen!) Staatsausgaben haben dann zu folgender Situation geführt:

Defizit:...7.032 Mio. Euro (5 Monate!)
Im gleichen Zeitraum 2011 war das Defizit nur bei 4.996 Mio. Euro!

Nur der Bund, Ausgliederung, Länder und Gemeinden sind nicht dabei!

Da sind doch die erwarteten Zahlungen von Österreich für andere Länder noch gar nicht dabei und Rückstellungen dafür wurden nicht gemacht. In den nächsten Jahren kommt dann noch ein erheblicher Zulauf zu den Ruhegenüssen, welcher mit mehreren Milliarden zuschlagen wird.

Wenn nun in den nächsten Jahren nur etwas korrekter gebucht werden muss, dann wird erkennbar, dass Österreich am Griechischen Weg war.

Gast: derdonaukanal
29.06.2012 15:14
0 1

auf kosten der steuerzahler,hackler u asvg pensionen werden die tangokorruptiländer u.badbanken mit abermrd. subventioniert.vor allem dank einer SPÖ und eines faymann werden die arbeitnehmer/innen auf jahrzehnte zu schuldknechten der finanzmärkte u finanzeliten


Re: auf kosten der steuerzahler,hackler u asvg pensionen werden die tangokorruptiländer u.badbanken mit abermrd. subventioniert.vor allem dank einer SPÖ und eines faymann werden die arbeitnehmer/innen auf jahrzehnte zu schuldknechten der finanzmärkte u finanzeliten

Wir sind auch ein Tangokorruptiland - wir haben's bisher nur besser verstecken können, aber irgendwann muss die Wahrheit wohl auf den Tisch.

Hobbyökonom