Die bisher selbstständigen regionalen österreichischen Volksbanken schließen sich nun zu einer Kreditinstitutsgruppe zusammen. Nach monatelangem Ringen ist es der nach einem Milliardenverlust teilverstaatlichten Österreichische Volksbanken-Aktiengesellschaft (ÖVAG) gelungen, die Haftungsverträge mit den regionalen Volksbanken unter Dach und Fach zu bringen. Wie die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) am Freitag mitteilte, wurde der Zusammenschluss von 52 Kreditinstituten des Volksbankensektors angemeldet.
Nach den Milliardenverlusten der ÖVAG hatten auch die Behörden wechselseitige Kreuzgarantien zwischen den regionalen Volksbanken verlangt, bei denen die Institute auch für das Spitzeninstitut ÖVAG haften. Die damit verbundenen Durchgriffsrechte waren einigen Volksbanken aber ein Ärgernis. Widerstand war vor allem aus einigen Tiroler Volksbanken gekommen. Dem Vernehmen nach war der Zusammenschluss Voraussetzung für die weitere staatliche Hilfe.
(APA)
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