19.06.2013 16:29 Merkliste 0

AMS-Friehs: "Habe politisch nicht ins Konzept gepasst"

30.06.2012 | 11:54 |   (DiePresse.com)

Die übergangene Friehs will massiv eingeschüchtert worden sein. Minister Hundstorfer habe für die Stadt Wien den Vollstrecker gemacht, behauptet sie.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Die Neubesetzung der Wiener AMS-Führung lässt weiter die Wogen hochgehen: Die nicht zum Zug gekommene bisherige Stellvertreterin Inge Friehs, die bereits eine Klage angekündigt hatte, behauptete im "Standard" (Wochenend-Ausgabe), sie sei von Widersachern aus dem Ministerium "massiv eingeschüchtert" worden. "Wenn ich mich weiter widersetze, so hieß es, würde mir Böses widerfahren", so Friehs. SP-Sozialminister Rudolf Hundstorfer hatte nach langem Tauziehen Petra Draxl aus seinem Ministerium zur neuen Geschäftsführerin des Wiener AMS bestellt.

"Ich habe der Gemeinde Wien politisch nicht ins Konzept gepasst", meinte Friehs, "und Sozialminister Hundstorfer hat sich zu ihrem Vollstrecker gemacht". Sie habe die Aussprache mit Finanzstadträtin Renate Brauner und Bürgermeister Michael Häupl (beide SPÖ) gesucht, "aber man redet nicht mit mir". Friehs argumentiert damit, dass sie aus dem Auswahlverfahren eigentlich als bestqualifizierte Kandidatin hervorgegangen sei, Hundstorfer sagt, dass in den schriftlichen Unterlagen, die für die Entscheidung geschickt wurden, keine Reihung enthalten war.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

113 Kommentare
 
12 3

AMS Wien

In der heutigen Ausgabe der Presse wurde Renate Brauner der ÖVP zugeordnet.

Gast: nepo
09.07.2012 23:23
0 0

tismus und co

nepotismus und co
das problem bei allen zu lange regierenden parteien , so auch der spö in wien aber auch der övp in nö ist die zunehmende abschottung. vertrauen in gute und die besten köpfe fehlt es zählt der reine machterhalt mit nepotismus und freunderlwirtschaft aus angst vor "fremden" in den eigenen reihen - ein altes spiel - so auch hier mit frau friehs und co..... das wirklich schlimme ist, dass so die so wichtigen organisations innovation in allen parteinahen organisationen nicht oder nur sehr sehr langsam stattfinden können - das zerstört über kurz oder lang die kraft dieser organisationen weil sie vorwiegend als versorgungspostenauffangbecken dienen...entwicklungsverhinderung auf steuerkosten, im schulbereich, im jugendbetreuungsbereich uvm

Gast: Einbaumwirddichfinden
09.07.2012 20:18
4 0

Groß wird der Schaden nicht sein

Eine Abteilungsleiterin verdient auch nicht schlecht. Und soviel Jahre bis zur Pension sind es nicht mehr. Aber hinter der Klage steckt natülich einiger Sprengstoff. Bei bedingtem Vorsatz, und der ist hier gegeben , ist beim Eintritt eines Schadens der behördliche Einschreiter in Gefahr einen Amtsmißbrauch begangen zu haben. Als Praktiker würde ich sagen, irgendein toller Job wird Frau Friehs noch finden, um mich in der Diktion der üblichen psychodelischen Kurssprache für zartbeseitete Neurotiker auszudrücken.

Gast: M. Wolf
09.07.2012 20:06
3 0

"Kann Druck beweisen"

Also bitte, früher sassen beim AMS zB auf jedem Stockwerk Politkommissare, die festlegten,
welcher Kunde ins Unglück zu stürzen war.
Friehs muss die Bräuche kennen die sie
nach oben geschwemmt haben,
ihre nunmehriges Geraunze hat Klärungsbedarf.

Gast: Michaela M.
09.07.2012 19:44
4 1

Die Quotenfrau wills wissen


Gast: Frau Holle
09.07.2012 19:42
3 0

Hahahihihi

Die Goldmarie ist hi.

ich auch

ist mir vor ein paar jahren bei der wien energie ebenso ergangen. man hat mich innert tagen eingeflogen; ein termin mit vorstand und vertreter des rathauses. in dem gespräch wurde einzig versucht den ausgeschriebenen job (geschäftsleitung!!!) schlecht zu machen und für mich argumente gesucht damit ich von einer bewerbung absähe.
zu guter letzt wurde ich ganz offen ersucht, meine bewerbung zurück zu ziehen. es wurde dafür eine mögliche bewerbung auf eine weitere stelle angeboten, die ein jahr später zu besetzen sei. als die besetzung veröffentlicht wurde, war mir klar warum nur der rückzug der bewerbung möglich war. der neue GF war gemäß ausschreibung mit abstand schlechter qualifiziert. ich hab mich nur gefragt, warum machen die eine ausschreibung so deppert, dass der gesetzte kandidat gar nicht alle kriterien erfüllt?
es lebe der geschützte bereich - und ich weiter im ausland.
freundlichst, ihr
eco

Antworten Gast: Bänkster
09.07.2012 20:03
1 0

Re: ich auch

Und Sie haben sich wirklich einschüchtern lassen und die Bewerbung zurückgezogen?

Schade!

Dass Sie aber im Ausland arbeiten und dort entsprechend ihrer Qualifikation bezahlt werden, kann ich verstehen.

Geht mir genauso!

Re: Re: ich auch

und so wird es auch bleiben!

eingeschüchter wurde ich nicht, dies wollte ich auch nicht so darstellen. ich musste ob der situation eher schmunzeln und feststellen, es hat sich nichts geändert und es wird sich so schnell nicht ändern. nach dem gespräch stellte sich mir eher die frage, will ich einerseits abstriche beim gehalt machen UND andererseits gezwungen sein um politiker = günstlinge herumzutanzen; und das in dem wissen, dass karriere hier in zukunft wiederum überwiegend im politischen netzwerk und nicht in der arbeitsleistung liegen wird.
im endeffekt - so ehrlich muss man sein - ist es aber in jedem grösseren konzern so, dass netzwerken zumindest ebenso wichtig ist wie das fachliche.

freundlichst, ihr
eco

Gast: Freunderlwirtschaft
09.07.2012 19:30
1 1

Ups

da ist wohl etwas schief gegangen, im Bewerbungsverfahren, welches nur von einer Person gewonnen werden dürfte, welche aus dem SPÖ-Dunstkreis kommt.

Peinlich für die Wiener SPÖ und für Hundsdorfer. Es weiß zwar ohnehin jeder, aber, dass es so peinlich in die Öffentlichkeit getragen wurde....

Wäre ich Petra Draxl - wäre mir das sehr sehr peinlich.

Allerdings bin ich kein Parteigünstling.


roter Versorger

als ein Bekannter bei seiner Bewerbung nach dem Parteibuch gefragt wurde und keines vorweisen konnte, wurde er vom roten Gegenüber gefragt, warum er sich denn überhaupt um die Stelle bewirbt, wo er doch nicht einmal das Parteibuch hat. Ob ihm nicht klar sei, dass eine Bewerbung ohne Parteibuch mehr oder weniger sinnlos ist.

P.S. der Bekannte hat gewußt, dass er ohne Parteibuch keine Chance hat und wollte sehen, was passiert. Erst relativ, schon kurz vor der Einstellung kam die Frage nach dem Parteibuch. Offenbar wurde davon ausgegangen, dass sich ohnehin niemand so dumm ist, sich ohne Parteibuch zu bewerben ...

Gast: Bänkster
09.07.2012 18:52
1 0

Dunstkreis der SPÖ

so wurde also Petra Draxl vorgereiht - trotz nachweislich schächerer Qualifikationen.

Die Seilschaften, der SPÖ, vorallem der Wiener SPÖ "funktionieren" also weiter prächtig.

Ist leider bei der ÖVP auch nicht anders....

Einen Spitzen-Job im öffentlichen Österreich ist ohne SPÖ oder ÖVP weiterhin UNMÖGLICH...

Und fragen sich die "hohen Herren" der Politik ob der Politikverdrossenheit!

11 2

Danke, Frau Friehs!

War es bereits mutig,sich um diesen Posten unter den zu erahnenden Umständen zu bewerben,
ist es noch viel mutiger, nun zu klagen.
Denn als kluge Frau wissen Sie natürlich, mit wem Sie da in den Ring steigen und welchen Einflüssen die Justiz unterliegt.
Dieser Terror wird immer unerträglicher, er höhlt unsere Stadt und unser Land so aus,dass kaum jemand mehr Mut,Energie und Visionen hat,sich so wie Sie eine wichtige Führungsposition "anzutun".
Leider spielen die Medien mit!

3 15

Die Sache ist erledigt, man muss auch verlieren können...!

Unverständlich, dass in dieser leidigen und völlig unwichtigen Sache schon wieder Schlagzeilen und warme Luft produziert werden, wo die Stellenbesetzung doch längst zwischen den Verantwortlichen ausdiskutiert wurde. Das Land hat jetzt andere Sorgen, als das lästige Quängeln einer enttäuschten Karrieristin, die umständehalber durch den Rost gefallen ist...sowas passiert im Leben!
Stellt sich die Frage: wem nützt es, die unbedeutende Causa ständig am Köcheln zu halten...? Die mediale Präsenz entspricht nämlich nicht der Bedeutung der Person oder der Personalentscheidung-verdächtig ! Wer hält es am Köcheln? VP-Leitl hat die Dame sicher schon vergessen. Es kommt wohl nur die Betroffene selbst und ihr Anwalt in Frage, oder?

rotes parteibuch

dass überhaupt noch jemand sich für einen posten in wien ohne entsprechendes "büchl" bewirbt, verwundert mich. die aussichtslosigkeit ist doch von vornherein klar.
mutige frau!

8 1

wenn...

...immer der am meisten qualifizierte den job bekommen würde, dann wären die, die da "oben" sind nicht dort ;-)

es gibt immer einen erstgereihten.

wie kommen diese Reihungen zustande? objektiv? mit Reihungen erspart man sich alles weitere. auf 100.000 Jahre hinaus alles klar, ohne neue stellenausschreibung.

Gast: CubaL
09.07.2012 17:10
14 0

Ob da Fischer sein Wort erhebt?


11 0

Re: Ob da Fischer sein Wort erhebt?

Der war gut..

6 0

Eine herumzappende mutige Moskito ...

gegen einen von der letzten Nacht durch übermäßigen Spritzweingenuß etwas überstandigen, dadurch schlecht gelaunten, nur mäßig ausgeschlafenen und dadurch hochaggresiven blutroten Tyrannosaurus Rex.

Wie das Duell ausgeht, na darauf nehme ich Wetten in jeder Höhe an.

16 3

Eine mutige Frau, die sich mit den roten GenossInnen im Rathaus anlegt.

Ich wünsch ihr viel Erfolg.

4 1

Re: Eine mutige Frau, die sich mit den roten GenossInnen im Rathaus anlegt.

Zitat Neugebauer " Rothaus" ;)

10 0

Und gute Reise

Denn wenn ihr Fall von Genossen Häupl abgehandelt wurde, kriegt die kaufmännisch keinen Fuß mehr auf den Boden

17 2

Leider wird da nichts rauskommen, denn das

wird sowieso vertuscht werden...

von der SPÖ und ihren Freunden...

Gast: huber karli
09.07.2012 15:40
0 8

Re. "Kann Druck beweisen..."

Die Beweise sind also greifbar - sehr schön !

Ähnlich wie bei Scientology, auch dort wird auf gutgläubige Menschen Druck ausgeübt, bis die persönlich und finanziell ruiniert sind.

siehe:
http://www.wilfriedhandl.com/blog/zum-gerichtsprozess-von-scientology-gegen-mich/

Helft besser mit gegen diese Organisation vorzugehen !

12 0

Postenschacher beim AMS: "Kann Druck beweisen"

braucht sie nicht, denn jeder weiss wie es in staatlichen Bereichen zugeht, und wie man dort hineinkommen könnte falls man sich selbst dabei (zum Wohle der Partei), völlig aufgibt und unterwirft !

 
12 3

Hobbyökonom