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RZB und Erste Bank erfüllen neue Kapitalvorschriften

30.06.2012 | 15:13 |   (DiePresse.com)

Die RZB musste 2,1 Milliarden, die Erste Group 700 Millionen Euro aufbringen, um den neuen Kapitalregeln zu entsprechen.

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Die Raiffeisen Zentralbank (RZB) und die Erste Bank erfüllen laut Helmut Ettl, Chef der Finanzmarktaufsicht (FMA), die neuen Kapitalvorschriften, berichtete das Ö1-"Mittagsjournal" am Samstag. Europäische Großbanken müssen, um für künftige Krisen besser gerüstet zu sein, ihre Eigenkapitalreserven ab 1. Juli von vier auf neun Prozent aufstocken. "Die österreichischen Banken haben bereits die Hürde übersprungen. Jetzt wird in der Folge natürlich beobachtet, ob diese Vorgaben in der Zukunft auch eingehalten werden", sagte Ettl.

Um die geforderte Eigenkapitalquote zu erreichen, musste die RZB knapp 2,1 Milliarden Euro aufbringen. Man habe die Vorgaben sogar übertroffen, meinte RZB-Generaldirektor Walter Rothensteiner: "Wir wissen noch nicht genau, wie viel wir über diesen neun Prozent sind, aber ein paar Zehntel darüber werden mit Sicherheit herauskommen." Auch die Erste Bank Group hat die Vorgaben der Europäischen Bankaufsichtsbehörde (EBA) erfüllt, bestätigte ein Sprecher. Sie hatte einen Kapitalbedarf von knapp 700 Millionen Euro.

 

(APA)

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14 Kommentare

Bull....

* Gibt es noch Schattenbilanzen?

* Darf man Anleihen noch immer zum Nominale bewerten, auch wenn sie weit darunter notieren?

* Wer glaubt denn noch eine Bankbilanz???

Eines ist sicher: Die Banken bekommen gratis Geld von der EZB und von den Sparern, damit sie ihre Verluste aus faulen Krediten und Spekulaitonen abdecken können.

Wir, die Sparer, sind der verarschten! Danke!!

Nur Durchhalteparolen um den Bankenrun zu stoppen

Die Euros werden täglich abgehoben und in grossen Mengen gegen Gold getauscht. Das soll gestoppt werden.Deshalb die täglichen Durchhalteparolen der gleichgeschalteten und bezahlten Medien. Ein weiterer Grund, Euros gegen Hartwährungen oder gold einzutauschen.

Antworten Gast: 1. Parteiloser
01.07.2012 09:58
0 0

Ja, interessante Phänomene!

Mehr als 50 Jahre wollten die Menschen Geld besitzen um eine Sicherheit für die Zukunft zu haben oder sich in Zukunft etwas anschaffen zu können.

Seit einigen Jahren schaut es eher so zu sein, dass die Menschen Angst vor dem Besitz von Geld haben, weil diese den Verlust dieses Vermögens befürchten. Ein Vermögen, welches durch eigene Arbeit nach Anzug von gut 50% für die Staatlichkeit angespart wurde. Diese Reaktion erscheint angesichts der Vorgänge auch sehr verständlich. Geld hat als Aufbewahrungsmittel für Vermögen sein Funktion verloren, eigentlich auch schon als Kurzparkzone.

Viele Menschen investieren die ersparten Euro nicht nur in andere Währungen und Gold, sondern auch ins Eigenheim und andere langfristige Güter. Genau das hat den Einbruch der wirtschaftlichen Aktivitäten noch verhindert.

Viele Menschen haben aber auch Angst vor Einkommensverlusten und möglichen Zinserhöhungen. Daher ist die Kreditvergabe (mangels Nachfrage) eigentlich fallend. Auch eine nachvollziehbare Reaktion, weil ja außer Staaten und Banker keiner in Schulden ersticken will. Geld funktioniert also auch nicht mehr gut zum Schaffen von Werten.

Der Euro hat, wegen eines massiven Vertrauensverlust, wesentliche Funktionen verloren. Es bleibt nur noch die Funktion des sehr kurzfristigen Tauschmittels.

Die Monster Staatsunwesen und Finanzunwesen sind schon in weniger Jahren am Ende des Raubzugs angelangt. Dann wird das System neu aufgesetzt und der Wahnsinn beginnt von Neuem.

Gast: sparkassenleverage
30.06.2012 22:17
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oh really ?

Ach ja , alles ist in Ordnung bei den beiden ?? Der Hedgefond des Andreas T. hat wirklich alles erfüllt ??

Warum

erhöhen die ihr Kapital ????

Der ESM ist doch jetzt für die Banken freigeschalten, wäre doch das einfachste sich das benötigte Kapital zur Aufstockung in Brüssel abzuholen.

dann hätten wir auch was davon und nicht nur der CLub-MEd

Antworten Gast: 1. Parteiloser
01.07.2012 10:04
0 0

Re: Warum

Es ist ja nicht so, dass die Banken nicht trotzdem auch auf diese Mittel zugreifen werden.

Tatsächlich haben auch die Ö Banken schon heftig bei der EZB Gelder geholt und werden noch mehr Gelder holen. Der Zugriff auf neu geschaffene Gelder ist also schon erfolgt.

Jetzt wurde, auch nur durch Umbuchungen, das notwendige Eigenkapital geschaffen um die Bilanz wie gewünscht gesund darstellen zu können.

Die ESM Gelder werden ja erst nach der Schaffung einer Europäischen Bankenaufsicht zur Verfügung stehen. Das wird erst für 2013 erwartet. Sie können sich sicher sein, dass auch auf diese Mittel zugegriffen wird, auch von den Österreichischen Instituten.

Das Problem mit der ausgehöhlten Währung lässt sich auch nicht wirklich auf den Club-Med reduzieren oder unter PIGS definieren. Es ist Schuldenproblem über gewaltige 10 Billionen Euro geworden. Ein Problem von ungedeckten Schulden, also bestehend aus reinen Buchwerten.

Gast: b754
30.06.2012 21:52
1 0

und wieviel schulden sie dem steuerzahler?


Antworten Gast: 1. Parteiloser
01.07.2012 09:41
0 0

Re: und wieviel schulden sie dem steuerzahler?

Wieviel Schulden haben die Steuerzahler beim Monster Finanzunwesen?

Kann es sein, dass es alleine in der Eurozone schon 10.000.000.000.000.- Euro sind?

Kann es sein, dass die Monster Staatsunwesen und Finanzunwesen die Bevölkerung gemeinsam ausrauben und das größte Wirtschaftsverbrechen begehen?

Kann es sein, dass genauo daher die Massenarmutsgefährung kommt?

Kann es sein, dass genau deshalb die Menschen der Realwirtschaft die Liestungserbringung reduzierten und es daher in Europa zunehmen ein Leistungsproblem zur Versorgung der Gesellschaft gibt?

Ich würde meinen, dass es in diesem azusammenhang sehr viele Fragen gibt. Biele Fragen, welche gar nicht gestellt werden und daher auch kein brauchbaren Antworten finden.

Gast: uburoi
30.06.2012 20:25
1 0

wers glaubt, wird wenigstens heiliger für so manche sekten.

tatsächlich sch wimmen die felle im strömenden gefälle.

net wahr? ;-)

Gast: 1. Parteiloser
30.06.2012 15:41
1 0

Die FMA bestätigt die wundersame Kapitalvermehrung!

Ich bin wirklich beeindruckt wird die Milliarden so schnell gefunden werden konnten. Diese wundersame Kapitalvermehrung erinnert doch etwas an das Wunder der Geldschöpfung durch die EZB.

Das Wunder bei allen diesen Vorgängen, auch die gefundenen Billionen von EFSF/ESM/IWF, etc. Ist wohl, dass die Menschen diese Euro noch als Zahlungsmittel akzeptieren. Als Vermögensaufbewahrungsmittel hat dieses Geld ja schon weitgehend die Funktion verloren, mal schauen wie lange es noch zum Handeln taugt.

Ein Kapitalisumus, welcher aus Geld Geld macht ohne einen Nutzen für die Menschen gehabt zu haben, also die Realwirtschaft berührt zu haben, ein solcher Kapitalismus wird sich selber zerstören. Geld, welches sich durch Buchungen beliebig vermehren kann, diese Geld wird das Vertrauen der Nutzer verlieren (müssen) und dann auch jeden Nutzen verlieren.

0 1

Re: Die FMA bestätigt die wundersame Kapitalvermehrung!

Gehen Sie nur recht sorgfältig mit sich selber um, damit Sie nicht auch der Zerstörung anheim fallen.

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
30.06.2012 17:21
0 0

Re: Re: Die FMA bestätigt die wundersame Kapitalvermehrung!

Danke für den Hinweis. Betreffend dem Wirtschaften ist die Sorgfalt auch gewährleistet. Betreffen dem Biologischen wird mich der Verfall, also die Zerstörung, auf jeden Fall heimsuchen. Sehe keine brauchbare Chance zum stoppen der der Zellteilung und muss daher auf den Himmel oder eine Reinkarnation hoffen.

Selber auch aufpassen.

Antworten Gast: Frester
30.06.2012 16:40
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Re: Die FMA bestätigt die wundersame Kapitalvermehrung!

Welche Bandbreiten sich bei der Berechnung der Eigenkapitalquote auftun, zeigen die Schweizer Grossbanken UBS und CS. Gemäss eigener Darstellung liegen deren Eigenkapitalquoten bei etwa 18 bis 20% und damit im internationalen Spitzenfeld. Laut Berechnung der Schweizer Nationalbank (SNB) sind es hingegen nur 1.7 % (CS) resp. 2.3 % (UBS) harte Eigenkapitalquote. Unter der harten Eigenkapitalquote versteht die SNB nur jene Eigenmittel, die bei einem Konkurs tatsächlich verlustabdeckend (sprich realisierbar) sind. Diese Diskrepanz dürfte bei anderen Banken ebenfalls vorhanden sein und zegt auf welch wackligen Beinen die Grossbanken in Wirklichkeit stehen.

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
30.06.2012 17:57
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Re: Re: Die FMA bestätigt die wundersame Kapitalvermehrung!

Das Bilanzrecht bei den Banken ist nur noch ein Horror, die komischen Bewertungen sitzen dann bei dem Wahnsinn noch oben drauf.

Irgendwie ist dann aber auch kein Wunder, dass Banken ohne Bonität auch bei der Kreditvergabe sehr lässig sind und Kredit auch bei sehr schwächer Bonität vergeben.

Bilanzwahnsinn gibt es aber auch in der Realwirtschaft und wird teilweise vom Gesetzgeber auch vorgeschrieben. Die Abschreibung müssen zum Teil in Zeiträumen erfolgen, welche ein sorgfältiger Kaufmann niemals akzeptieren würde. Dann stehen auch Vermögenswerte in der Bilanz, welche niemals in der Realität vorhanden sind,

Es gibt aber in der Realwirtschaft auch Fälle wo sich über die Jahre ein beträchtliches stilles Vermögen angesammelt hat. Vermögenswerte, welche zum kleinen Wert in der Bilanz stehen aber noch immer einen schönen Marktwert haben, der Nutzwert für das Unternehmen vielleicht noch weit darüber. Das gilt vor allem für Unternehmen, welche so Möglichkeiten der Gestaltung maximal nutzen, weil es ein Eigentümerinteresse an Substanz und Stabilität gibt. Da kann es dann passieren, das das gezeigte Vermögen nur die Hälfte des tatsächlichen Vermögens ist und die gezeigte Rigenkapitalquote nur halb so hoch ist wie in der Bilanz gezeigte Quote. Bei solchen Antennenmast steigen die meisten Banken dann mit den Bonitätsbeurteilungen ganz aus, weil diese das niemals verstehen können. Stabilität und Substanz zählen nicht, nur % zählen.

Hobbyökonom