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Wohnen: "Wien wird zum teuren Pflaster"

02.07.2012 | 14:04 |   (DiePresse.com)

Der Immobarometer von Findmyhome.at zeigt, dass die Eigentumspreise seit Jahresanfang um 1,8 Prozent nach oben kletterten. Die Mieten erhöhten sich im ersten Halbjahr um 2,5 Prozent.

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Wohnen wird in Wien zusehends teurer - die Nachfrage übersteigt das Angebot und treibt die Preise in die Höhe. Allein seit Jahresanfang haben sich Eigentumswohnungen um 1,8 Prozent auf mittlerweile durchschnittlich 3.461 Euro je Quadratmeter verteuert, geht aus dem aktuellen Immo-Barometer des Portals FindMyHome.at hervor. Die Mieten stiegen im Verlauf des ersten Halbjahrs 2012 noch stärker - um 2,5 Prozent auf durchschnittlich 13,48 Euro brutto (also inklusive Hausbetriebskosten und Umsatzsteuer) je Quadratmeter. Ein Ende der Aufwärtsbewegung sei nicht absehbar.

Vielmehr seien für 2012 bei den Eigentumspreisen ein weiterer Anstieg und letztlich ein Plus von vier bis fünf Prozent zu erwarten, heißt es in einer Aussendung des Immo-Portals unter Berufung auf Makler und Immobilienexperten. Die Datenbasis für das Immo-Barometer der ersten beiden Quartale bilden die Angebotspreise von rund 6000 Objekten auf FindMyHome.at - geförderte Wohnbauprojekte finden sich nicht darunter.

Geförderte Wohnungen günstiger

Durchschnittsmietpreise in der Dimension von 13,48 Euro brutto, wie sie FindMyHome.at veröffentlicht hat, seien ausschließlich auf dem "kleinen Segment des absolut frei finanzierten Wohnungsmarktes" zu lukrieren, sagt der Sprecher des Wiener Wohnbaustadtrats Michael Ludwig, Hanno Csisinko. Mehr als die Hälfte der neu abgeschlossenen Mietverträge in Wien entfalle aber auf den geförderten und kommunalen Wohnbau.

Von den 50.000 Neuvermietungen jährlich entfielen rund 30.000 Mietobjekte auf geförderte und Gemeindebauwohnungen, sagte Csisinko. "Der durchschnittliche Bruttomietpreis liegt hier bei unter acht Euro je Quadratmeter", betonte er. Im ersten Halbjahr habe sich dieser Preis "maximal wie der Verbraucherpreisindex" nach oben entwickelt. Im Mai betrug die Inflation in Österreich laut Statistik Austria im Jahresabstand 2,1 Prozent.

Mieten in Toplagen steigen weiter

"Wien wird zum teuren Pflaster - die Preise in Spitzenlagen und gefragten Wohngegenden mit guter Infrastruktur steigen rasant", erklären die beiden Immobilienexperten Bernd Gabel-Hlawa und Benedikt Gabriel. Der Markt sei "aufgeheizt" und das Angebot deutlich kleiner als die Nachfrage. Die angespannte Lage auf den Finanzmärkten befeuert den Trend "Grundbuch statt Sparbuch".

Die Mietpreise in den einzelnen Bezirken entwickelten sich aber sehr unterschiedlich - in den Bezirken innerhalb des Gürtels (1. bis 9. Bezirk) liege der durchschnittliche Mietpreis bei 14,81 Euro je Quadratmeter und damit um 10 Prozent oder 1,33 Euro über dem Durchschnitt der Bundeshauptstadt. In Top-Lagen wie der Inneren Stadt erreichen die Preise im Schnitt 18,98 Euro, in Döbling 17,18 Euro und in Währing 16,24 Euro - Tendenz weiter steigend.

Wohnen in Simmering am günstigsten

Lediglich in infrastrukturell unterentwickelten Lagen sinken die Preise. In Simmering liegen die Mietpreise pro Quadratmeter bei durchschnittlich 8,46 Euro, in Favoriten bei 8,51 Euro. Die günstigsten Eigentumswohnungen der Stadt gibt es den Angaben zufolge in der Brigittenau - mit einem Preis von 1.923 Euro je Quadratmeter.

(APA)

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66 Kommentare
 
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Eigen Wohnung verkaufen,

Kapital in die Karibik verfrachten, Halbtagsjob annehmen, drei Kinder machen und um eine Gemeindebauwohnung ansuchen.

Man muss sich nur zu helfen wissen.

Antworten Gast: Synercon
08.07.2012 13:38
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Re: Eigen Wohnung verkaufen,

Da gehen Sie neben der "neuen" Lebensqualität viele Risiken ein:
Kapital in Karibik: das kann schneller weg sein als Sie denken; Sparguthaben erodieren aufgrund der negativen realzinsen, Veranlagungen bergen immer höhere Risiken, die Banken und Fonds wackeln auch, wie überhaupt der EURO und USD. Zudem gibt es auch bei den karibikvehikel genug Betrüger. Gerade Assets wie Immos und edelmetalle bieten da mehr Schutz.

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Re: Eigen Wohnung verkaufen,

man soll sich nicht täuschen, denn Gemeindewohnungen sind längst schon nicht mehr so billig wie man behauptet; besonders nicht, wenn man Neumieter ist oder werden will !!!

Solche sind allein für Altmieter (welche allerdings bereits aussterben) unschlagbar billig, dafür steigen aber auch die BK ständig obwohl in einigen Anlagen überhaupt nichts saniert wird !


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Das sieht jetzt auch in Wien nach einer Blase auf

Aber diese könnte sich noch VIEL weiter aufblähen, bevor sie platzt.

Kredite sind extrem billig, das treibt die Preise.
Zusätzlich sehen viele Menschen eine Immobilie als Vermögensschutz, was sie in der Realität nur sehr eingeschränkt ist.

Der Förderwahnsinn in Wien treibt zusätzlich die Baukostenpreise für alle in die Höhe.

Antworten Gast: Balta
03.07.2012 13:16
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Re: Das sieht jetzt auch in Wien nach einer Blase auf

Ganz viele zahlen aber ohne große Kredite - viele sogar cash. Da verlagern einfach ganz viele ihr Kapitalvermögen in Immobilien.

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die preise, auch für renovierungsbedürftige altbauwohnungen,

sind zur zeit ein wahnsinn!
unter einen kaufpreis von 4.000,- euro /pro m^2 ist praktisch nichts zu bekommen,

da wird häufig schwarzgeld investiert und danach steht die wohnung leer!

da ist dringender handlungsbedarf gegeben!

wien wird für arbeitende familien unerschwinglich!

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Re: die preise, auch für renovierungsbedürftige altbauwohnungen,

Gemeindebaubewohner und Reoiche, die gute Wohnungen als Anlageobjekt kaufen. Das ist die Zukunft von Wien unter rot-grün.

Re: die preise, auch für renovierungsbedürftige altbauwohnungen,


Hauptsache der Peter Pilz hat eine Gemeindewohnung um 100 Euro monatlich!


Antworten Antworten Gast: uibel
03.07.2012 11:03
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Re: Re: die preise, auch für renovierungsbedürftige altbauwohnungen,

Hauptsache von Ihnen kommt eine Behauptung ohne Untermauerung.

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Re: Hauptsache von Ihnen kommt eine Behauptung ohne Untermauerung.

und von Dir gar nichts, als eine Unterstellung ohne Argumente dafür !

Es gibt sie nämlich wirklich noch; die günstigen Mieten wenn man einen alten Vertrag besitzt !

Gast: lalalalalalalala
03.07.2012 07:49
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Wohnen:

lauter ......... in unserem parlament

und da heist es immer wir sind für das volk pffff

wie wäre es wenn alle politiker auf 40% ihres einkommes verzichten freiwillig und dafür die mieten senken

das kommt gut beim volk an den würde ich dann wählen

aber das wird nie passieren weil alle politiker nur auf sich schaun !!!!!!!!!!!!!!!1

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mietrechtsgesetz

die preise die das mietrechtsgesetz für altbauten festlegt werden praktisch nie eingehalten und die menschen sind einfach nicht in der lage (unwissenheit, angst usw.) sich zu wehren.

es wäre an der zeit hier ordentlich durchzugreifen!

des weiteren steigt der leerstand an - da wäre eine hohe leerstandsabgabe, größenordnung 10% der wohnungskosten jährlich sehr hilfreich!


Antworten Gast: Affffe
03.07.2012 22:01
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Re: mietrechtsgesetz

Sie übersehen, dass das auch Kapital ist, noch dazu eines, das Aufwand in Form von Erhaltung kostet.
Wenn Sie meinen, was nicht konsumiert - in diesem Fall vermietet wird - muss mit Abgaben belegt werden, dann muss jeder der spart - auch von seinem Kapital 10% im Jahr abgeben oder vom Auto, wenn dieses selten benützt wird, von dem Gemälde, das man geerbt hat, etc......
Denn alles ist Kapital, das nicht genützt wird...
Denken Sie mal nach, was Sie da sagen...

Gast: Tom22
02.07.2012 23:48
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Dank Zuwanderung

Finanzkrise und Massenzuwanderung treiben die Nachfrage! War doch klar, dass wir die Zuwanderung an allen Ecken und Enden bezahlen (schlechte Schulen, Verkehrsaufkommen, Landverbrauch, Überteuerung, Arbeitslosigkeit, Sozialbetrug etc)

Antworten Gast: Balta
03.07.2012 13:10
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Re: Dank Zuwanderung

Die Zuwanderer, die sich sogleich eine Eigentumswohnung leisten sind dann aber wohl keine Wirtschaftsflüchltinge, oder?

Antworten Gast: Horsti K
03.07.2012 09:42
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Die Wiener BEvökerung

ist in 20 Jahren um gerade mal 5% gewachsen, die Zuwanderung ist also nicht Schuld.

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Re: Dank Zuwanderung

selten so einen unsinn gelesen!

Re: Re: Dank Zuwanderung

Aber doch schon irgendwann gelesen?

Gast: Fiona&Karli
02.07.2012 23:11
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In den hohen Mieten sehen wir kein wirkliches Problem

dafür sind zum Ausgleich die Lohnzahlungen der Arbeitgeber schön niedrig.

Gast: diepresie
02.07.2012 22:05
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Die Preise san a Wahnsinn!

DIE PREISE! I wer wahnsinnig!

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Eigentum

eine Möglichkeit wäre einen Kredit aufzunehmen und Eigentum zu erwerben. Denn was man da zahlt, zahlt man für sich zurück und bei der Miete immer für die Anderen.

Menschen die wenig bis kein Einkommen haben sollte man gefördertes und soziales Wohnen ermöglichen.

Antworten Gast: Keynes-Gesellschaft
02.07.2012 23:16
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Re: Eigentum

Ihr Konzept wurde in den Staaten vor kurzem schon erfolgreich als Immobilienblase gefeiert.

angebotspreis

die wirklich bezahlten preise sind eutlich billiger, wie der immobilienpreispiegl der wirtschaftskammer zeigt.
aber sobald die zinsen steigen werden sich viele kaufer die whg nicht mehr leisten können und die preise kommen nochmaals deutlch zurück.
auch der vorsorgeschmäh klappt nur bei laien . es verdient nur die bank , der staat und der bauträger . der käufer trägt für die nächsten25 jahre das risiko. wenn die wohnung dann abgezahlt ist . darf man wieder alles restaurieren.

Antworten Gast: Ein bisserl Einblick
03.07.2012 13:14
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Re: angebotspreis

Derzeit sind die meisten Wohnungen aber ohne große Kredite finanzert. Ich habe fast jede Woche jemanden, der das so einfach zahlt. Oft sogar Cash. Und manchmal sogar zwei bis drei Wohnungen am Stück. Ich glaube nicht an die Propheten der Blase

Gast: Aber vielleicht soll man sich sogar darauf freuen in diesem Zeiten
02.07.2012 21:34
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Nach dem teuren Wohnen kommt die Explosion der Immobilien-Blase

österreichweit, vor allem in Tiroler Städten, in Salzburg und in Wien. Dann gehen auch hier wieder Milliarden den Bach hinunter wie derzeit in Spanien nach dem Explodieren der Immobilien-Blase.

Gast: Affffe
02.07.2012 21:00
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Teures Wohnen in Wien ?

Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, warum über teures Wohnen in Wien gejammert wird. Ich kenne keine Großstadt in der Wohnen im Verhältnis so günstig ist wie in Wien.
Vergessen darf man in Wien auch nicht, dass die Förderungen - wie Mietbeihilfen und Mietzuschüsse derart hoch sind - dass ein Großteil der Mieten auch noch von der öffentlichen Hand mitfinanziert wird.
Ich möchte nicht wissen, wie viele der Mieten, vor allem in Gemeindebauten, bezuschusst werden.

Für Personen, die der Ansicht sind, Vermieten wäre das große Geschäft, denen gebe ich zu bedenken, maximal für Superobjekte, für Miethaie oder für große Firmen. Ansonsten eine eher Sache, die sich vor allem aufgrund der Mietzinsbestimmungen im Altbau in Wien kaum rechnet. Ist allerdings total unterschiedlich.

Also für mich sind die Meldungen hier nicht nachvollziehbar.

 
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Hobbyökonom