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AUA: Minhard Chef des "einheitlichen Betriebsrat"

04.07.2012 | 13:25 |   (DiePresse.com)

Die Betriebsräte wollen sich nicht gegeneinander ausspielen lassen. Die Neuwahlen des Bordbetriebsrates werden bis Mitte Oktober abgehalten.

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Die beiden bisherigen Bordbetriebsräte von Austrian Airlines (AUA) und Tyrolean Airways haben am Mittwochvormittag in einer konstituierenden Sitzung einen sogenannten "einheitlichen Betriebsrat" nach dem Arbeitsverfassungsgesetz gekürt. Als Vorsitzender wurde einstimmig Karl Minhard gewählt, teilten die insgesamt 31 Betriebsräte in einem E-Mail an alle Flugbegleiter und Piloten des AUA-Konzerns mit. Das Schreiben liegt der APA vor.

Bis spätestens 15. Oktober 2012 sollen Neuwahlen abgehalten werden. Das hat das Gremium ebenfalls einstimmig beschlossen. Bis dahin werden alle Maßnahmen, die beide Belegschaftsgruppen betreffen, mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit beschlossen. "Damit haben wir ein klares Zeichen gesetzt, dass wir uns künftig nicht mehr gegeneinander ausspielen lassen werden", schrieben die Betriebsräte.

Gewerkschaft vida begrüßt Konstituierung

Die zuständige Gewerkschaft vida hat die Wahl  begrüßt. "Auch der Beschluss, bis spätestens zum Herbst einen gemeinsamen Betriebsrat zu wählen, ist richtig und wichtig", so vida-Chef Rudolf Kaske, der von einer "vernünftigen Entscheidung" sprach.

Die Betriebsräte seien damit einer Empfehlung des Vorsitzenden der vida-Sektion Verkehr, Gottfried Winkler, gefolgt, der am 28. Juni kurz vor dem umstrittenen Betriebsübergang einen Brief an die beiden Betriebsrats-Vorsitzenden geschrieben hatte. In Zukunft könne man dem AUA-Management entschlossen entgegentreten.

Vor der heutigen Sitzung stand vor allem die Frage im Raum, ob der Tyrolean-Betriebsrat sich der Rechtsmeinung des AUA-Betriebsrats anschließt und an der von Minhard einberufenen Sitzung teilnimmt. Der AUA-Betriebsrat und die Gewerkschaft vida streiten den Betriebsübergang der AUA auf Tyrolean ab. Für sie handelt es sich um eine Fusion.

 

(APA)

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28 Kommentare
 
12

der Bock wurde zum Gärtner gemacht

Berufs-Gewerkschaftler sind solche Ar...cher

Lufthansa könnt Ihr diesen Berufsverbrechern nicht fristlos kündigen?

Re: der Bock wurde zum Gärtner gemacht

ad: Berufs-Gewerkschaftler sind solche Ar...cher

Wer soll das sein???

Re: Re: der Bock wurde zum Gärtner gemacht

verfolgen Sie aus Saudi Arabien immer noch die Nachrichten aus Österreich?

"Vermisse" Ihre Kommentare ...

Antworten Gast: br
05.07.2012 07:36
1 4

Re: der Bock wurde zum Gärtner gemacht

Fristlos kündigen gibt es in Österreich nicht, sollte eigentlich jeder Arbeitnehmer aber auch Arbeitgeber wissen.

Re: Re: der Bock wurde zum Gärtner gemacht

Es war eine Entlassung, zufrieden?

Re: Re: Re: der Bock wurde zum Gärtner gemacht

dachte Sie wären entlassen ...

5 6

Re: der Bock wurde zum Gärtner gemacht

Das Gehaltsniveau bei der Lufthansa und bei Swiss ist höher als bei der Aua. Die Mitarbeiter machen die selbe Arbeit, haben aber offenbar ein fähigeres Management.

10 1

fliege

nicht mehr aua!!!!!

Antworten Gast: sansi
05.07.2012 07:27
1 2

Re: fliege

Ui, ein Charterticket nach Antalya pro Jahr weniger, jetzt wird es für das Unternehmen wirklich gefährlich.

2 6

Re: fliege

Haben Sie Angst vor den billigen Leihpiloten, die da demnächst im Cockpit sitzen?

Re: fliege

na da sind wir alle traurig

Antworten Gast: sepp
04.07.2012 19:39
1 10

Re: fliege

Sie werden Sie sicherlich fürchterlich vermissen.

Gast: joseph
04.07.2012 19:08
12 3

der gute

der gute herr minhard. erst draengt er seine kollegen zur kuendigung, bleibt aber selbst auf seinem posten.

10 5

Re: der gute

ein typischer Gewerkschaftler - renitenter Berufsverbrecher, Gaukler, Schwindler und Gauner

Gast: Vielflieger sen.
04.07.2012 17:59
2 8

gelungen

ein gelungener taktisch einwandfreier Schachzug der Tyrolean BR.Sie haben meine vollen Respekt ! Ihr habt den Willen gezeigt und ob die Wahl auch anerkannt wird man sehen.

2 4

Re: gelungen

Ich glaube nicht, dass das von irgendwem ein Schachzug war. Vielmehr dürfte es so sein, dass sie begriffen haben, dass sie den Kürzeren ziehen, wenn sich sich gegeneinander ausspielen lassen. Möglicherweise halten auch die Gewerkschafter von Tyrolean den Minhart am besten dazu geeignet ihre Interessen zu vertreten. Es ist vielleicht gerade keine optimale Zeit für Machtspiele.

Es verbreitet sich zunhemend die Ansicht, dass Mitarbeiter sozusagen arbeitende Aktionäre wären. Das ist halt nicht so. Die bekommen für ihre Arbeit bezahlt. Dafür, dass aus dieser Arbeit der maximale Erfolg herausgeholt werden kann ist das Management zuständig.

Gast: oeconomicus
04.07.2012 17:05
9 5

mitarbeiter

liebe mitarbeiter tyrolean und aua, bitte kuemmert euch um euer unternehmen und vergesst die gewerkschaft, der habt ihr den firmenbankrot zu verdanken. diese herren funktionaere haben ausgedient, endgueltig. diese funktionaere funktionieren im 21 jahrhundert nicht mehr. die funktionaere sind freunden, parteien verpflichtet und nicht dem wohl des unternehmens und sie koennen eines ueberhaupt nicht RECHNEN.

3 5

Re: mitarbeiter

Zeitgemäß sind 1-Euro-Jobs und Leiharbeit. Und es finden sich mittlerweile genügend mit dieser Sklavenmentalität, die diese neue Zeit ermöglichen. Europa will der Welt zeigen, dass sie sogar die Chinesen und Inder unterbieten können.

Die Piloten der Swiss gehören jedenfalls nicht dazu wie man bereits gesehen hat.

Gast: BJS
04.07.2012 16:06
13 3

AUA=erfolgreich umgebracht,

jetzt ist die Tyrolean dran.

Gast: Globe.trotter
04.07.2012 15:09
5 9

Erstaunlich..

Vogelperspektive und Poster mit ähnlichem Inhalt:
Sind Sie Mitarbeiter von Austrian Airlines? Oder wie kommen Sie zu Ihrem Eindruck? Ich bin seit 14 Jahren Flugbegleiterin bei Austrian, liebe meinen Beruf sehr, aber der Schwachsinn der in diversen Foren seit Monaten geschrieben wird wird langsam fad und ist für jeden stolzen Mitarbeiter dieser Airline UNERTRÄGLICH!

Antworten Gast: Vielflieger sen.
04.07.2012 17:35
7 4

Re: Erstaunlich..

da gibts eine super Alternative NICHT REINSCHAUEN UND NEUGIERIG LESEN!der Lauscher an der Wand... sie wissen wie es weiter geht!

Re: Erstaunlich..

stolz? auf ihre persönliche leistung eventuell, ja!

aber stolz auf das unternehmen, das voll gegen die wand gefahren ist, wohl kaum!

den grössten anteil daran trägt die politik und diese gewerkschaftsbonzen, die sich um zwei jahrzehnte in der zeitrechnung vertan haben.

man sieht sowohl in europa wie auch in den usa wohin die reise geht, die gewerkschaft hat nicht mitgespielt und die vorstände wurden von roten und schwarzen dominiert, politische kleingeister!

es war an der zeit, dass jemand bei der Schmerzairline aufräumt!

3 3

Re: Re: Erstaunlich..

Mies sind nicht die Gewerkschafter, aber es ist eben nicht ihre Aufgabe, ein Unternehmen, das schlecht geführt wird durch Niedriglöhne für die Aktionäre lukrativ zu machen. Gewerkschafter vertreten die Interessen der Mitarbeiter, die Geschäftsleitung vertritt nur die Interessen der Aktionäre, aber nicht die des Unternehmens. Das ist das Problem.

Re: Re: Re: Erstaunlich..

Kann nicht zustimmen!

Eine GUTE Unternehmensführung vertritt auch die Interessen der Mitarbeiter, denn sie schaffen ein erfolgreiches Unternehmen auf die Beine zu stellen!

Die Unternehmensführung ist nicht der Fein der Mitarbeiter, sie ist die Voraussetzung, dass es Mitarbeiter gibt und dass diese nicht vom Staat oder der Familie erhalten werden müssen!

Und zum Thema Betriebsrat. Wenn dieser aus den Augen verliert, dass es nicht um die Sicherung und Ausweitung von vollkommen überzogenen Sozialleistungen geht, sondern um den Erhalt und das Überleben des Unternehmens, fahren nicht nur die Eigentümer an die Wand, sondern auch die Mitarbeiter und die Steuerzahler!

Ein fehlgeleiteter und grössenwahnsinniger BR ist daher der Feind der MA, deren Angehöriger, der Steuerzahler und der Eigentümer!

Gast: Vogelperspektive
04.07.2012 14:17
16 4

Liebe TyrolerInnen!

lasst euch bitte nicht von den abgehobenen AUA- Kapitänen einwickeln!

Gast: Hort A
04.07.2012 13:55
14 3

Hoffentlich ist die Tyrolean bis zur Neuwahl

die meisten AUA-Zuwanderer wieder los. Sonst ist die Tyrolean auch kaputt.

 
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Hobbyökonom