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Fitch droht USA weiterhin mit Herabstufung

11.07.2012 | 08:23 |   (DiePresse.com)

Die Ratingagentur bestätigt die Bestnote "AAA" für die USA. Die Bewertung bleibt aber mit einem negativen Ausblick versehen.

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Die Ratingagentur Fitch bewertet die Kreditwürdigkeit der USA nach einer Überprüfung weiterhin mit der Bestnote "AAA". Gleichzeitig jedoch erklärte die Agentur am Dienstag, dass dieses Gütesiegel mit einem negativen Ausblick versehen bleibt und signalisierte damit, dass eine Herabstufung droht. Zwar verfügten die USA über eine breit aufgestellte und wohlhabende Wirtschaft, erläuterte Fitch. Kopfschmerzen bereitet den Schuldenexperten jedoch, dass sich die Politiker in Washington nicht auf eine Strategie zur Reduzierung des Defizits einigen können.

Riesiger Schuldenberg

Die Ratingagentur führte als Grund für die bleibenden Zweifel zudem Unsicherheiten in der Fiskalpolitik sowie die Auswirkungen der Schuldenkrise in Europa an. Der Spielraum für Stimulus-Programme sei begrenzt. Die USA ächzen unter einem riesigen Schuldenberg, der in der vergangenen Wirtschaftskrise noch deutlich angeschwollen war.

Fitch hatte erstmals im November vergangenen Jahres damit gedroht, den USA ihr "AAA" abzuerkennen, nachdem sich der Kongress nicht über massive Einsparungen einigen konnte. Fitch gehe nicht davon aus, den negativen Ausblick vor Ende 2013 aufzuheben, erklärte die Agentur.

Von Standard & Poor's herabgestuft

Bei der führenden Ratingagentur Standard & Poor's besitzen die Vereinigten Staaten schon seit beinahe einem Jahr nur noch die zweitbeste Note "AA+". Der Verlust des "AAA" hatte zu einem Aufschrei in der Politik geführt. Eine schlechtere Kreditwürdigkeit kann die Zinsen in die Höhe treiben, die ein Land für geliehenes Geld berappen muss. Die USA zahlen aber weiterhin nur Minizinsen.

(APA/Reuters/dpa)

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2 Kommentare

Das wird den USA herzlich egal sein.

Bei den Geldmassen, die dort herumliegen....

Gast: Geldschöpfung Betrachter
11.07.2012 11:30
1 0

Warum nehmen Staaten überhaupt Geld über Kredite fremd auf?

Diese könnten ja jederzeit über Gesetzesbeschluss die Geldschöpfung näher zum Staat führen, Geld jederzeit selbst schaffen. Dies wäre ja geschichtlich nichts Neues, haben schon viele Staaten gemacht.
Warum machen diese es nicht mehr?

Warum lassen Staaten Geld schaffen, nehmen Kredite auf, wobei andere dabei Geld aus Luft über Fiat money schaffen? Staaten zahlen für dieses "Service" - für ein Service, das diese selbst machen könnten - Zinsen?

zB als 4. unabhängige Monetative Gewalt im Staat könnte der Staat selbst Geld schaffen.

Würde es dann Staatsschulden geben?!

Warum bezahlen Staaten dann auch noch selbst für die Bewertung des eigenen Ratings?

- Klingt ja nicht wirklich sehr logisch, oder?
-ausser Politiker wären Politdarsteller, mehr Bankenvertreter als Volksvertreter und würden am Schuldenmachen des Staates privat mitverdienen.

Bei dieser Art der externen Geldschöpfung verdienen nur Banken, am meisten Bankenbesitzer, das Volk zahlt direkt über Steuererhöhungen, neue Steuern, indirekt über Geldentwertung, wenn die Geldmenge im Umlauf zu viel wird (steuern ja private Interesse zum privaten Vorteil)- wobei man diese auch bewusst bis zur exponentiellen Extremskalierung ausdehnen könnte, um die Schulden insofern einzuholen, dass über Geldentwertung abgewertet wird- da zahlt wieder das Volk-> Vermögen wird günstig nach oben verteilt

Der Staat wird nicht gerade sehr zum Vorteil des Volkes von Politdarstellen gesteuert.
Man müsste seine Volksvertreter mal befragen

Hobbyökonom