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Reaktionen: "Das war ein politisches Erdbeben"

11.07.2012 | 16:29 |   (DiePresse.com)

Stefan Petzner (BZÖ) spricht von „weitreichenden Konsequenzen“. Mit Zuückhaltung begegnen dagegen FPK und ÖVP dem Birnbauers Geständnis.

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Das Geständnis des Villacher Steuerberaters Dietrich Birnbacher im Klagenfurter Strafprozess werde "weitreichende Konsequenzen" haben, so der BZÖ-Abgeordnete Stefan Petzner am Rande des Korruptions-Untersuchungsausschusses vor Journalisten. "Das war ein politisches Erdbeben in Kärnten, dessen Ausmaß sich manche noch nicht bewusst sind", sagte Petzner.

Die Justiz werde jetzt gegen die beiden ehemaligen Büroleiter der beiden Regierungsparteien, den nunmehrigen FPK-Finanzlandesrat Harald Dobernig sowie ÖVP-Landesrat Achill Rumpold ermitteln müssen, die laut Birnbacher auch "dabei" gewesen seien, so Petzner. "Schwarz-Blau ist mit einem halben Fuß im Kriminal", so Petzner. Er selbst sei jedenfalls nicht dabei gewesen. Birnbacher sei vom ÖVP-Obmann Josef Martinz gekommen, so Petzner.

Dörfler "überrascht"

Mit Zurückhaltung haben am Mittwoch die ÖVP und die FPK in Kärnten auf das Geständnis reagiert. Er verfolge das Geschehen "nur aus der Ferne" und sei "überrascht", sagte Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK). Landesholding-Aufsichtsratsvorsitzender und ÖVP-Landesrat Achill Rumpold zeigte sich in einer ersten Reaktion gegenüber der APA "baff" und kündigte eine AR-Sitzung der Holding an.

Es sei abgesprochen gewesen, noch im Laufe des auf vier Wochen angesetzten Strafverfahrens eine AR-Sitzung einzuberufen und das werde jetzt geschehen, erklärte Rumpold. "Da wird besprochen, wie wir mit der Situation umgehen", erklärte Rumpold. Gesprochen werden soll auch darüber, ob bzw. wann sich die Landesholding als Privatbeteiligte dem Verfahren anschließt. "Wir müssen uns das einmal anschauen", so Rumpold.

"Mit einer Vorverurteilungsflut kann ich nichts anfangen. Wenn es ein Urteil gibt, werde ich das kommentieren", sagte Dörfler. Wiewohl er sich "zu 100 Prozent" darin bestätigt sieht, dass er im Herbst des Vorjahres Birnbacher zur Rückzahlung des Großteils seines Honorars aufgefordert hatte. Damals war bekanntgeworden, dass Birnbacher sich nach eigenen Angaben mit einem wesentlich niedrigeren Honorar zufriedengegeben hätte.

Kein Kommentar von Martinz

Der mit Birnbacher angeklagte ÖVP-Chef Josef Martinz wollte zu dem Geständnis keinen Kommentar abgeben. Er werde aber bei seiner Verteidigungslinie bleiben. "Ich habe die Wahrheit auf den Tisch gelegt", sagte Martinz in einer Verhandlungspause am Landesgericht.

(APA)

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13 Kommentare

Petzner wird wohl von seinem sugardaddy alles über den geplanten Deal erfahren haben.......

..............schließlich war der Landeshauptmann damals sein Lebensmensch, wie er der erstaunten Öffentlichkeit mitteilte!

Gast: Wolfsbergerin
11.07.2012 23:49
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Interessant ist das Dörfler nichts gewusst hat?

Als Landeshauptmannstellvertreter ist es ihm entgangen das Herr Birnbacher zuerst 12 Mio verlangt hat und dann 6 Mio Honorarnote überwiesen wurde?

Wo ist das Geld, dass die vielen Schulden verursacht hat in Kärnten?

Antworten Gast: Lovntola
15.07.2012 09:42
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Re: Interessant ist das Dörfler nichts gewusst hat?

Imobilien, Imobilien.....

Gast: TT1
11.07.2012 19:37
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Klassischer Umfaller einer verkommenen Kreatur

Und wann fällt das Kartenhaus weiter zusammen?
Martinz, Dörfler, Scheuch, Grasser, Strasser, Mensdorff, Schüssel, Rumpold, Hochegger, Plech, Meischberger - hey eine Fußballmannschaft wäre schon zusammen......

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Die Republik im Würgegriff des Sumper- und Strizzitums

Das Vertuschungskarussell aus dem Dunstkreis Kärtner Landespolitik/HAA steht offenbar vor dem Absturz.

Und die Indizien erhärten sich das die ÖVP Kärnten im Vorjahr aus vorausschauendem Kalkül mit der F alotten P artie K ärntens gemeinsame Sache machte. Und das Strafausmaß zur Enthebung rechtskräftig verurteilter krimineller Amtsinhaber auf 18 Monate Haft hinaufsetzte.

Offenbar wurde professionell organisierten aber von der Justiz bedrängten Anstandsvermeidern wie Scheuch oder Martinz die legistische Mauer gemacht um selbst mit hohen Haftstrafen noch politisch aktiv sein zu können.

Die Praktiken der Supersaubären lassen Spielraum wie realsatirisch sich das politische Leben Kärntens wohl nächstens gestalten könnte:

Da in Kärnten kein Amtsinhaber zurücktritt geschweige denn zugetreten werden kann wird entweder das Landhaus in einen Häfen umfunktioniert oder der amtlicherseits quasi zum Kretin erklärte aber aktive Landeshauptmann verlegt die Sitzungen der Landesregierung in eine Gemeinschaftszelle mit der F alotten P artie K ärntens sowie seinem moralverwahrlosten Ableger von der Kärtner ÖVP.

Schliesse aber nicht aus das die Partie zumindest eine ganze Etage Platz beansprucht.

Antworten Gast: Klognfurta Sepp
11.07.2012 23:55
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Re: Die Republik im Würgegriff des Sumper- und Strizzitums

Es müsste doch heißen: "
Kärnten im Würgegriff und Poiltsumpf der FREIHEITLICHEN"!


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Re: Re: Die Republik im Würgegriff des Sumper- und Strizzitums

Zum einen fällt es schwer die Freiheitlichen in Kärnten nicht als F alotten P artie K ärntens wahrzunehmen und korrekterweise auch so zu benennen.

Mutmaßlich liegt die verbrecherische Energie einschliesslich Kriminalitätsrate in dem Schlaucherlverein weitaus höher als im Österreichschnitt - Saualm eingeschlossen.

Wer sich mit der Rolle der Kärntner ÖVP im Zusammenwirken mit Haider sowie seinen Nachfolgerabauken auseinandersetzt kommt schwerlich am Schluss vorbei Mittäter und Nutzniesser in der Korruptionsoase Land Kärnten zu sein.

Birnbacher verdient Annerkennung

Vollen Respekt und Anerkennung verdient Birnbacher auf alle Fälle. Mit seinem Geständnis bringt sich der Mann um viel Geld, das verdient Bewunderung. Er hat sich damit moralisch aus dem Sumpf gezogen. Einige andere Herren in Kärnten können sich also am besten gleich hinzugesellen und einen Offenbarungseid vollziehen.
Es tut gut zu sehen, dass Einsicht manchmal über das Kalkül obsiegt!

Antworten Gast: TT1
11.07.2012 19:46
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Re: Birnbacher verdient Annerkennung

Quatsch! Ein bestechlicher Typ, der unter dem Druck eingegangen ist.

Gast: nkerl
11.07.2012 18:32
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gibt es in diesem Land

ein krummes Ding , bei dem k e i n Schwarzer seine Stinkefinger dabei hat ?

Gast: SiebtePosaune
11.07.2012 17:57
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Hut ab, Herr Birnbacher!

Es geht doch, wenn man nur will, und der Öffentlichkeit ist die Wahrheit durchaus zumutbar. Darum jetzt die zuviel kassierten 5,7 Mille zurückzahlen, die zu erwartende "g'sunde Watsch'n" wie ein Mann hinnehmen, und wieder ruhig schlafen können. Die Kettenreaktion der fallenden Dominosteine wird kaum mehr aufzuhalten sein, und Herr Dörfler wird kommendes Jahr (noch vor den Wahlen?) das "Vor" bei der Vorverurteilungsflut streichen können. Lustig wird es dann, wenn die Buberl gegenseitig über einander herfallen. Die Anzahl der Träger eines (ungewollten) flotten Schmisses auf der Wange werden überproportional ansteigen. Und Ihnen, Herr Birnbacher, wünsche ich einen schönen Lebensabend!

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fällt mal einer um

reisst er weitere mit und die Kettenreaktion beginnt endlich. Ein guter Tag für Österreich. Bin gespannt wann die Welle Schüssel erreichen wird.

Gast: total crash
11.07.2012 17:16
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Nau ja , schön langsam kommt Licht ins Dunkel;o)

Hoffentlich gehat`s so weiter,daun hauma ob vüh zum Stauen wia uns deh Baddeien bzw Politika und deren Habara beschis*`n haum (und no imma
tuan);o)

Hobbyökonom