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„Mehr Zuwanderer je nach Fortschritten im Inland“

11.07.2012 | 18:23 |  REGINA PÖLL (Die Presse)

WKO-Generalsekretärin Hochhauser plädiert für den „geordneten“ Zuzug von Migranten. Man müsse vor allem den Fachkräftesektor im Auge behalten.

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Wien. Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) hat Anfang der Woche vorgelegt: Die Zahl der Arbeitnehmer im Alter von 25 bis 50 werde hierzulande in den nächsten acht Jahren um rund 170.000 abnehmen. Um bei einem entsprechenden Wirtschaftswachstum die Lücke auf dem Arbeitsmarkt zu füllen, werde es auch Zuzug über das bisherige Maß hinaus brauchen.

Das griff am Mittwoch Wirtschaftskammer-Generalsekretärin Anna-Maria Hochhauser auf: Auch sie ist für den weiteren Zuzug von Migranten – wobei dieser möglichst „geordnet“ erfolgten sollte, wie sie auf Anfrage der „Presse“ sagte. So müsse man vor allem den Fachkräftesektor im Auge behalten, wo in mehreren Sparten ein großer Bedarf entstehen werde. Teilweise unterbesetzt sind schon jetzt Branchen von der Informationstechnologie bis zum Tourismus.

Wie stark künftig Ausländer eingesetzt werden könnten und sollten? Auf eine exakte Zahl will Hochhauser sich nicht festlegen. „Mehr Zuwanderer“ sollten es aber jedenfalls sein. Wie viele der genannten 170.000 Arbeitnehmer im „Haupterwerbsalter“, die bis 2020 wegfallen werden, durch Migranten ersetzt werden, solle man auch „nach den Fortschritten im Inland“ bemessen, sagte sie. Entscheidend wäre zunächst, in Österreich wieder stärker auf die duale Ausbildung (Lehre plus Berufsschule) statt auf eine „rein theoretische“ Schulbildung zu setzen. „Nach der Pflichtschule haben wir viel Potenzial, was Fachkräfte angeht.“ Außerdem sollte man auch Frauen nach der Familiengründung „besser wiedereinsteigen lassen“. 2010 waren 69 Prozent der 25- bis 49-jährigen Frauen mit Kindern unter 15 Jahren teilzeitbeschäftigt – auch mehr Frauen in Vollzeitjobs zu bringen, könnte ein Ansatzpunkt sein, so Hochhauser.

(c) DiePresse

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Frauenpensionsalter anheben?

Außerdem wichtig ist ihr, dass bald das tatsächliche Pensionsantrittsalter ähnlich hoch liegt wie das gesetzliche Pensionsalter von 65 bei Männern und 60 bei Frauen. Das solle „durch Anreize für Unternehmer bei den Lohnnebenkosten, aber auch Anreize für Arbeitnehmer“ gelingen. Aktuell gehen Frauen mit über 57 und Männer mit über 59 in Pension. Das gesetzliche Pensionsalter will Hochhauser vorerst nicht angreifen. „Wobei jenes von Männern und Frauen vielleicht doch angeglichen werden müsste.“

Beim Zuzug von Ausländern legt die WKO-Generalsekretärin den Schwerpunkt auf Hochqualifizierte: „Wir brauchen einen Masterplan für proaktive Zuwanderung“, sagt sie in Richtung Politik. Ein wichtiger Schritt sei die „Rot-Weiß-Rot-Card“, mit der seit dem Start im Juli 2011 etwa 400 Manager und 306 IT-Techniker ins Land geholt wurden. Insgesamt wurden 1556 Karten – verbunden mit einer erleichterten Einreise – an Fachkräfte und Wissenschaftler vergeben. Federführend betreut wird das Projekt vom Sozialministerium.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.07.2012)

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113 Kommentare
 
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Wozu gibt es eigentlich diese horrenden ASM-

Eine Kombi ist sinnvoll, Mindestsicherung gegen Leistung, dann laufens flott!!

Re: Wozu gibt es eigentlich diese horrenden ASM-

Wer im arbeitsfähigen ALter ist und Mindesticherung bezieht, MUSS dem "Arbeitsmarkt" zur Verfügung stehen - anders formuliert, wird vom AMS ohnehin zwangsverschickt, zumeist in sozioökonomische Betriebe.

Es ist ein Irrglaube, dass man mit Mindestsicherung schön zu hause sitzen kann.

Gast: Gustav Gustafson
12.07.2012 18:24
2 0

weils wahr ist

entscheidend.....prolongiert..
entscheidend
wäre, dass man den Fachkräften (vor allem in der Gastronomie) ordentliche Löhne bezahlt, entscheidend wäre, dass Unternehmen Fachkräfte anstellen würden und nicht permanent auf zumeist unqualifizierte Lohnsklaven von Personalverleasern zurückgreifen würden. Entscheidend wäre, dass aus den rund 300000 österr. Arbeitslosen diejenigen "die leisten wollen" gefördert und rekrutiert werden. Entscheidend wäre, dass Lehre und Ausbildung von Fachkräften qualitativen Normen unterliegen müsste um z.B Handwerkern das gebührende Image zu verleihen. Entscheidend wäre die Deppenanstalten der Berufsschulen endlich abzuschaffen und Fachakademien mit gekoppelter praktischer Ausbildung von Firmenverbünden anzubieten und Fachkräften auch den tertiären Bildungssektor praxisnaher zu öffnen. Entscheidend wäre, dass Hauptschulabsolventen lesen, rechnen und schreiben könnten und dass Maturanten kapieren, dass eine zusätzliche Berufsausbildung Chancen ermöglicht!
.......................................................
Hr. Leitl wachen sie endlich auf.....
gehts der Wirtschaft gut..gehts vor allem den Bonzen gut..statt die Gewinne zu re-investieren,werden diese verprasst..die Verluste zahlen allerdings die Mitarbeiter bzw. die Allgemeinheit....
qualifizierte Fachkräfte sind immer willkommen..
nur teuer dürfen sie auch nicht sein...
klaro

Wozu überhaupt dann noch zig AMS Umschulungen....

für tausende arbeitslose Österreicher, wenn man sie in Bereiche umschult, die in Wahrheit keiner braucht?


Gast: Callisto
12.07.2012 15:54
2 0

Rotschwarz sind sich einig

Die Einen brauchen mehr Wähler weil die Einheimischen sie nicht mehr wählen und die Anderen mehr billige Sklaven weil die Einheimischen sich nicht mehr versklaven lassen wollen.
Die sollen nur mehr hoffen die Antwort der Bürger nur in der Wahlurne und nicht vom Volk auf der Straße zu bekommen.

3 0

Leider kommen die falschen MigrantInnen

Es wäre ja schön, wenn FacharbeiterInnen nach Österreich kämen, nur tun sie das leider nicht. Sie verdienen woanders eben besser. Die Migranten, die den Weg nach Österreich finden, sind in der Regel Familienangehörige, die niemals Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Für die Wirtschaft sind diese Leute uninteressant, sie belasten nur den Sozialstaat.

Antworten Gast: E.T.
12.07.2012 16:25
1 0

Re: Leider kommen die falschen MigrantInnen

Sie sagen es. Fachkräfte bekommen in anderen Ländern teils besser Gehälter. Für alle die in die soziale Hängematte wollen sind wir, glaube ich, das Schlaraffenland Nr. 1.

3 0

Entscheidend wäre zunächst, in Österreich wieder stärker auf die duale Ausbildung (Lehre plus Berufsschule) statt auf eine „rein theoretische“ Schulbildung zu setzen.

bedeutet im Klartext, Studenten haben wir bereits viel zu viele, dafür fehlt es an arbeiten wollenden Menschen, welche weiterhin verstopfte Abflüsse reinigen, kaputte Motoren reparieren und Häuser bauen ..... sollen !

"Handwerk hat goldenen Boden" oder "Arbeit macht frei vom Staat",... wollen besonders all Jene nicht wahrnehmen, welche Massenstudienfächer belegen und wissen, damit niemals selbst auf eigenen Beinen stehen zu können(wollen) !!

Aber was tut der Staat ?
Er fordert und unterstützt all diese Träumereien weiterhin mittels Schulden und weiter ansteigender Arbeitslosigkeit ?!

Antworten Gast: Erich Fromm
12.07.2012 15:38
0 0

Re: Entscheidend wäre zunächst, in Österreich wieder stärker auf die duale Ausbildung (Lehre plus Berufsschule) statt auf eine „rein theoretische“ Schulbildung zu setzen.

Viele Menschen glauben lieber, dass unser Hang zur gegenseitigen Ausbeutung auf biologische Faktoren zurückzuführen ist, die sich unserer Kontrolle entziehen, als dass sie die Augen aufmachen und erkennen, dass die von uns selbst verursachten sozialen, politischen und ökonomischen Umstände daran schuld sind."

4 0

Hochhauser plädiert für den „geordneten“ Zuzug von Migranten. Man müsse vor allem den Fachkräftesektor im Auge behalten.

die spinnen die Römer !

Nicht nur das unsere Bevölkerung in wenigen Jahrzehnten um eine Million angewachsen ist und damit natürlich auch die Sozialausgaben, verlangt man nach noch und immer mehr Kostenfaktoren unter dem Deckmantel Facharbeiter ???

Die Wirtschaft will weiterhin billigste Facharbeiter, und die Gewerkschaften suchen weiterhin nach (teuren) willigen Wählern; sollte weil wahr, geschrieben werden !

An dieser Malmström-Tante kann man


perfekt die Sinnhaftigkeit von Studien wie "Politikwissenschaften" erkennen.
Die Dame ist vollgestopft mit Theorie und Ideologie und fern jeder Realität.
Und solche Luschen subventionieren wir Steuerzahler mit überdimensionalen, den miesen Leistungen unangemessenen EU-Gehältern !!

Gast: Workforceman
12.07.2012 13:02
7 0

Der Hase liegt da und dort im Pfeffer...

Vorallem aber in der Bildungspolitik. Der Unfug einfach die bereits äußerst medokre Hauptschule in "Neue Mittelschule" umzutaufen ist sicher keine Lösung. Die "Staatsführung" (oder jene Organisation, die in unserem Lande vorgibt eine solche zu sein) ist dafür verantwortlich Fachkräfte für den eigenen Arbeitsmart heranzubilden.

Wenn jederman etwas studiert, was der "Gesellschaft" nicht nützt, dann werden wir keine Fachkräfte dort haben, wo wir sie brauchen.

Klar will jeder IMM (Irgendwas Mit Medien) studieren, aber was wir brauchen sind Absolventen von Studien und Lehrberufen, die auch der Gesellschaft (die jene Studien und auch die Schulbildung finanziert) Nutzen bringen.

Jeder denkt nur noch, was der Einzelne von einem Studium hat. Niemand scheint daran zu denken, dass es auch ein Gemeinwohl gibt; als ob es kein Morgen gebe.

Migranten ins Land zu holen ist jedenfalls keine dauerhafte Lösung. Das hat sich ja schon gezeigt.

Alles erinnert ein wenig an den Untergang des römischen Reichs. Auch da waren letztlich die Legionen nur noch aus Barbaren rekrutiert.

Uns geht's zu gut, aber das wird sich bald ändern. Sehr bald.

Gast: ein gast
12.07.2012 12:33
7 1

historische chance

diese dame, diese MALMSTRÖM, die lest wohl absolutkeine zeitung, oder?? die bekommt einfach nicht mit, das in JEDEM EUROPÄISCHEN LAND schon genug von diesen andersartigen, andersdenkenden, andershandelnden vorhanden sind. und auch in ihrem land im übrigen, und auch DORT gibts mit diesen nur probleme...
und dass das eigene volk einfach GENUG HAT von diversen zurufen dieser art und weise.
und bitteschön WER verpasst hier eine HISTORISCHE CHANCE??? DIE LEUTE SELBER VERPASSEN DIESE; WENN SIE NICHT IHR EIGENES LAND AUFBAUEN!!!!! bleibt zu hause und macht DAS, was unsere eltern HIER nach dem kriege gemacht haben, NÄMLICH HART ARBEITEN!!!
...und verschond uns mit eurer anwesenheit !!!!

Die Vergangenheit lässt grüßen

In den 60er-und 70er-Jahren hat man zig tausende "Gastarbeiter" importiert. Heute sind diese auch noch im Land, haben sich familiär ausgebreitet mit Kindern und Enkel plus Familiennachzug. Aus den alten Migranten wurden Pensionisten, aus den nachfolgenden Generationen nicht unbedingt Integrationswillige, die oftmals keinen Job finden. Und diese Last wird nicht kleiner sondern größer. Jetzt schreit man in der WKO nach noch mehr Migranten. Alles recht und schön, aber wo bleibt die Kontrolle? Es kann doch nicht sein, dass die unkontrollierte Migartion so weitergeht. Und sie sog. Rot-Weiß-Rot-Card, die man so eifrig propagiert, hat bis jetzt auch nicht das gebracht, was man sich von ihr versprach. Fachkräfte braucht man, aber bitte nicht unbedingt aus dem Ausland. Bei den AMS-Filialen stehen sich die inländischen Fachkräfte die Füße in den Bauch und oft werden sie wieder weg geschickt. Heimische Betriebe waren und sind oft nicht bereit, heimisches Personal entsprechend auszubilden. Da liegt der Hase im Pfeffer. Die WKO sollte ihre Mitglieder in die Pflicht nehmen und dafür sorgen, dass wieder mehr heimische Jugend ausgebildet wird und nicht so laut nach Billig-Importierten rufen.

1 0

Re: Bei den AMS-Filialen stehen sich die inländischen Fachkräfte die Füße in den Bauch und oft werden sie wieder weg geschickt.

bzw bleiben sie leider zurecht lieber in der Hängematte als sich mittels seltsamster (von den Gewerkschaften zugelassene) Werkverträge abspeisen zu lassen, oder per Zeitarbeit ebenso ausgebeutet zu werden !

Antworten Antworten Gast: E.T.
12.07.2012 16:28
1 0

Re: Re: Bei den AMS-Filialen stehen sich die inländischen Fachkräfte die Füße in den Bauch und oft werden sie wieder weg geschickt.

Ich möchte schon für die vielen engagierten AMS-Mitarbeiter eine Lanze brechen. Da wie dort gibt es gute und weniger gute Arbeitskräfte. Die Mitarbeiter beim AMS sind nicht schuld, dass die Österreicher keinen Job finden, das liegt schon an den Firmen, die eben das Ideal, jung, akademisch gebildet und kostengünstig als Maßstab anlegt.

Antworten Gast: rücksichtslosigkeit
12.07.2012 13:32
4 0

Re: Die Vergangenheit lässt grüßen

Gesellschaftspolitische Veränderungen waren der Wirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten völlig egal. Ohne Rücksicht auf sozial verträgliche Weichenstellungen hat die WKO maßgeblich zur Ist-situation in Ö beigetragen. Die dadurch geförderte Entstehung von Parallelgesellschaften und die voraussehbaren Integrationsprobleme wurden bagatellisiert. Wenn`s der Wirtschaft gut geht, geht`s der Gesellschaft noch lange nicht gut.
Wirtschaftliche Aktivitäten sollten auchz mit gesellschaftspolitischer Verträglichkeit ab-gestimmt werden.Zensurtauglich?

Auch wenn an beiden Augen blind ist!?

Der Mangel an Fachkräften

Zum Artikel: "Jagd auf Fachkräfte in Krisenländern vom 14.06.12
In Bezug auf Facharbeitermangel in Österreich plädiert Wirtschaftspräsident Dr. Leitl für die Aufnahme von Facharbeitern aus Ländern mit hohen Arbeitslosenzahlen - etwa Spanien -, um den
Bedarf hier auszugleichen
Dazu kann ich Herrn Leitl nur den Typ geben, dass er sich mal die Mühe machen sollte, einen Blick in die Stellenanzeigen zu werfen, um zu sehen, welche Hungerlöhne Facharbeitern, von denen es auch in Österreich genügend gibt, angeboten werden. Tischlern oder sogar Montagetischlern von Möbelhäusern werden etwa Bettellöhne angeboten, die unter jeder Würde sind: ca. 1.300 bis 1.400 Euro - aber nicht netto, sondern brutto. Ein Discont Möbelhändler in Tirol hat mich (50 Jahre), als ich ihm mitteilte, dass ich 1.400 Euro netto möchte, wegen meiner hohen Lohnvorstellungen als verrückt hingestellt. Als SoziaIschmarotzer hätte ich also ein besseres Leben führen können als mit körperlicher Schwerstarbeit.
Andreas Ehgartner, 6401 Inzing

Lügen und Täuschungen!

Der Mangel an Fachkräften

Zum Artikel: "Jagd auf Fachkräfte in Krisenländern vom 14.06.12
In Bezug auf Facharbeitermangel in Österreich plädiert Wirtschaftspräsident Dr. Leitl für die Aufnahme von Facharbeitern aus Ländern mit hohen Arbeitslosenzahlen - etwa Spanien -, um den
Bedarf hier auszugleichen
Dazu kann ich Herrn Leitl nur den Typ geben, dass er sich mal die Mühe machen sollte, einen Blick in die Stellenanzeigen zu werfen, um zu sehen, welche Hungerlöhne Facharbeitern, von denen es auch in Österreich genügend gibt, angeboten werden. Tischlern oder sogar Montagetischlern von Möbelhäusern werden etwa Bettellöhne angeboten, die unter jeder Würde sind: ca. 1.300 bis 1.400 Euro - aber nicht netto, sondern brutto. Ein Discont Möbelhändler in Tirol hat mich (50 Jahre), als ich ihm mitteilte, dass ich 1.400 Euro netto möchte, wegen meiner hohen Lohnvorstellungen als verrückt hingestellt. Als SoziaIschmarotzer hätte ich also ein besseres Leben führen können als mit körperlicher Schwerstarbeit.
Andreas Ehgartner, 6401 Inzing

Re: Lügen und Täuschungen!

ich will ihnen ja nicht zu nahe treten, aber zum diskontmöbel zusammenschrauben braucht man keinen facharbeiter, das sind eigentlich hilfsarbeiten

7 0

Man müsse vor allem den Fachkräftesektor im Auge behalten.

Diese Woche war im deutschen Fernsehen eine Belangsendung über die Berufsaussichten von Ingenieuren in Deutschland. Da gab es unter anderem die Bemerkung, daß viele von denen schon froh sind, wenn sie einen Arbeitsvertrag von einer Leiharbeits-Klitsche bekommen, denn viele sind arbeitslos.

Leider werden solche Zustände niemals so laut hinausposaunt, als die ewige Lamentiererei nach "mehr Zuzug, der so wichtig ist!"

Mangelberuf Schweißer

Ich habe einem Migranten aus Nigerien einen Schweißerkurs am BFI bezahlt, den dieser auch erfolgreich abgeschlossen hat. Nun sucht er schon seit mehr als einem Jahr einen Arbeitsplatz. Nun muss ich lesen, dass einer, der für die rot-weiß-rot Karte qualifizerender Mangelberuf Schweißer ist. Spinn jetzt ich - oder doch jemand anderer?

Klar,

wenn ein Land nicht selbst ausbildet, ist es auf Zuwanderung von Fachkräften angewiesen.
Jetzt ist die Frage: Sind unsere Jungbürger zu blöd, zu faul, um sich fachlich zu bilden, dann wäre ein Bevölkerungsaustausch eine Erleichterung.
Oder sind es mehr die Unternehmer, im Verein mit der Staatsführung, die sich die Kosten für die Ausbildung ersparen wollen? Dann wären beide vaterlandslose Gesellen.

Antworten Gast: keine studie?
12.07.2012 13:36
1 0

Re: Klar,

Ich hoffe, dass unsere Experten längst schon eine lebens-und praxisnahe Studie zu diesen Fragen aus der Lade ziehen können. Dann wissen wir sofort, was zu tun st- oder?

Bei 300 000 Arbeitslosen brauchen wir natürlich

ganz viel Zuwanderung.
Zugleich ruiniert man das Schulsystem und wundert sich dann über die allgemeine Verblödung.
Da sind sich SPÖVP einig.

Re: Bei 300 000 Arbeitslosen brauchen wir natürlich

Vielleicht haben wir die falschen Politiker...(die einen sagen so die anderen so !)

 
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Hobbyökonom