Die börsenotierte OMV hat am Donnerstag den Kauf von Anteilen an norwegischen Gasfeldern unterzeichnet, die potenziell eine Erhöhung der Tagesproduktion um 18.000 Barrel Öläquivalent (boe) ) oder sechs Prozent ab 2017 ermöglichen, teilte die OMV mit. Den Kaufpreis gab das Unternehmen nicht bekannt. Der Erwerb unterliegt noch der Genehmigung des Ministeriums für Petroleum und Energie.
"Wir sind auf gutem Weg Norwegen als ein Kernland in unserem Explorations- und Produktionsportfolio zu etablieren", erklärte Jaap Huijskes, OMV Vorstandsmitglied verantwortlich für Exploration und Produktion. Es war dies die zweite Akquisition innerhalb eines Jahrs in der nördlichen Norwegischen See.
Signifikante Gasfunde
Erworben wurde jetzt ein 15-prozentiger Anteil am Aasta Hansteen Feld von ExxonMobil, dazu kommt eine Erhöhung ihres Anteils um 6,15 Prozent am Norwegian Sea Gas Infrastructure (NSGI) Projekt. Die Aasta Hansteen Entwicklung beinhaltet drei signifikante Gasfunde im Vöring Becken in der nördlichen Norwegischen See. Betriebsführer ist Statoil. Das gewinnbare Nettovolumen für OMV wird auf 40 bis 60 Millionen boe Erdgas und 0,8 bis 1,0 Millionen boe Kondensat in einer Wassertiefe von rund 1300 m geschätzt.
Derzeit ist der Produktionsstart für das vierte Quartal 2016 geplant. Die potenzielle Erhöhung der Tagesproduktion von 18000 boe netto in 2017 entspricht bezogen auf die Konzernproduktion 2011 einer Steigerung von etwas mehr als 6 Prozent.
(APA)
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