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Porr-Chef kauft Porr

16.07.2012 | 20:57 |   (Die Presse)

Bau. Die Industrieholding der Bank Austria verkauft ihren 38-Prozent-Anteil an Porr-Chef Karl-Heinz Strauss. Dieser ist somit größter Einzelaktionär.

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[Wien/red.] Porr-Chef Karl-Heinz Strauss wird künftig auch der größte Eigentümer des drittgrößten heimischen Baukonzerns sein: Er kauft das 38-Prozent-Aktienpaket der zur UniCredit-Tochter Bank Austria gehörenden Industrieholding B&C und verfügt künftig über 44 Prozent der Stimmrechte, wie das Unternehmen am Montagnachmittag mitteilte. Laut unbestätigten Medienberichten soll der Kaufpreis 80 Mio. Euro betragen haben.

Strauss ist somit noch vor dem Tiroler Gebäudetechnikunternehmer Klaus Ortner, der über 30 Prozent der Aktien verfügt, größter Eiinzelaktionär. In das bestehende Syndikat, das Ortner und der B&C-Holding knapp 73 Prozent der Stimmrechte sicherte, wird Strauss eintreten. „Mit dieser Transaktion ist es gelungen, die Eigentumsverhältnisse an Porr neu zu ordnen", so Strauss in einer Aussendung.

Der neue Porr-Hauptaktionär ist seit Juli 2010 Chef des Baukonzerns. Da er damals seine Firma für Immobilienentwicklung in das Unternehmen einbrachte, besaß er bereits vor dem jetzigen Zukauf sechs Prozent an Porr.

Jahrelanger Streit im Syndikat

Dass sich die B&C-Holding aus Porr zurückzieht, kommt nicht vollkommen überraschend. So blockierten sich die Porr-Aktionäre, zu denen auch die Vienna Insurance Group und die türkische Gesellschaft Renaissance gehört, jahrelang bei einer Kapitalerhöhung, die frühere Porr-Chefs gefordert hatten, damit das Unternehmen expandieren könne. Diesen Herbst soll es nun soweit sein, und Porr die lang ersehnte Kapitalerhöhung bekommen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.07.2012)

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9 Kommentare
Gast: Ich bin ein Nasenporrer und wenn ich eine gefunden habe, dann koche ich mir eine Nasensuppe, die riecht so gut!
17.07.2012 22:51
0 1

Porr-Chef kauft Porr....

.....der muss dort aber reich geworden sein, weil Hasenbemmerl werdens keine nehmen, oder!?
Nach was porren die eigentlich, Erdöl, Wasser, Gold, Nasen....nach was?

Gast: oeconomia
17.07.2012 19:48
0 0

im herbst

mitarbeiter wurden gekuendigt, dubiose aktien transaktionen, angebliche neue auftraege, angebliche kapitalerhoehung. verdacht: es schaut nicht gut aus bei der porr aber hoffnung stirbt zuletzt.

Abverkauf der Stiftung?

Warum verkauft UniCredit bzw. Statthalter Hampel so günstig? Wenn die 80 Millionen stimmen, ist das ein lächerlicherlicher Preis.

Will das UnIcredit wirklich oder gibt es da vielleicht einen anderen Deal dahinter?

Gast: from another point of view
17.07.2012 10:28
2 0

Fragen über Fragen!

Warum macht das Strauss? Offensichtlich muss es sich rechnen! Wurden vielleicht dann die Zahlen bisher "schlecht" gerechnet, damit man das Aktienpaket zu einem möglichst niedrigen Preis bekommt? Wer würde sonst 80 Mio investieren?! Und 100 Mio einsparen? Wurde bei einem derartigen Potential bisher gefuhrwerkt?

Gast: Nepomuk
17.07.2012 08:11
2 1

Vor einem Monat: 74 von 270 Mitarbeitern gekündigt



Ohne Kommentar.

Da hupfen die Roten und die Brieferl wandern wieder in Wien und im Burgenland!

"Witzig"!

Gast: Argesauge
16.07.2012 22:54
1 0

apa

Oder doch etwas backgroundino?

Die presse geht auf samtpfoten - unglaublich diese meldungen


Gast: Neutraler Beobachter
16.07.2012 22:40
5 0

Typisch Hampel

Ein Insider Deal nach dem anderen: zuerst das Hotel Bristol, jetzt der Porrdeal. Der Vorsitzende der Stiftung wird immer dreister!

Re: Typisch Hampel

Ist das der rote BUWOG-Skandal, Karl Heinz Hampel ???

Hobbyökonom