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Firmengründen, schwer gemacht

17.07.2012 | 18:30 |  JEANNINE HIERLÄNDER (Die Presse)

Die Regierung will Firmengründern mit Förderungen unter die Arme greifen. Doch die mangelnde Finanzierung ist nicht das einzige Problem, sagen Experten.

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Freie Zeiteinteilung, niemand, der einem sagt, was zu tun ist, und vielleicht sogar reich werden: Der Traum vom eigenen Unternehmen ist für viele verlockend. Wer den Schritt wagt, darf mit Respekt und Anerkennung rechnen. Laut dem „Global Entrepreneurship Monitor“ (GEM) schreiben die Österreicher Unternehmern ein hohes Ansehen zu, knapp die Hälfte der Nichtunternehmer sieht die Möglichkeit, selbst eine Firma zu gründen. Tatsächlich machen das aber nur sieben Prozent.

Das weiß auch Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP). Die Regierung will jungen Firmeninhabern deshalb finanziell unter die Arme greifen: Jungunternehmer sollen zwischen 100.000 Euro und einer Million Euro aus einem neuen Fonds bekommen. Pro Jahr sollen so 20 bis 30 Beteiligungen von bis zu 49 Prozent genehmigt werden. Nach spätestens zehn Jahren will sich die öffentliche Hand wieder zurückziehen und die Anteile verkaufen, vorzugsweise an den Eigentümer.

Ein zweiter Fonds soll jungen Unternehmern die Beteiligungen privater Investoren, sogenannter „Business Angels“, verdoppeln. Dafür stellen das Finanz- und das Wirtschaftsministerium 88Mio. Euro zur Verfügung, die aus Dividenden staatlicher Beteiligungen kommen. „Wenn das Geld von der Tante aufgebraucht ist und Investitionen anstehen, wird es oft schwierig“, so Mitterlehner.

 

Schwieriges Land für Unternehmer

Das Geld ist aber nur ein Grund dafür, dass die Neigung der Österreicher zum Unternehmertum eher schwach ausgeprägt ist. Jeder zehnte Erwachsene in der EU hat laut Daten der Kommission konkrete Pläne für eine Unternehmensgründung. In Österreich ist es nur jeder zwanzigste. Kein Wunder: Glaubt man einer Studie der Weltbank, ist der Sprung vom Angestellten zum Unternehmer hierzulande denkbar schwierig. Für die Analyse „Doing Business 2012“ untersuchte die Weltbank die Rahmenbedingungen für Unternehmer auf der ganzen Welt. Österreich landet in der jüngsten Analyse nur auf Platz 32 und büßte im Vergleich zum Vorjahr sogar vier Ränge ein. Ein besseres Umfeld für Unternehmer bieten laut Weltbank nicht nur 13 EU-Staaten, sondern auch Länder wie Mazedonien.

Die Finanzierung und der Businessplan sind das eine Problem. Dazu kommen die überbordende Bürokratie und eine im internationalen Vergleich hohe Steuerbelastung. „Viele wachen auf, wenn sie die ersten Mitarbeiter anstellen“, sagt Erik Malle von PricewaterhouseCoopers (PwC) Österreich. „Die Lohnkosten sind oft ein echter Hammer.“

 

Hohe Steuern und Abgaben

In einer aktuellen PwC-Studie landet Österreich im globalen Vergleich nur auf Platz 78 von 183 untersuchten Ländern. Mit anderen Worten: 77 Länder der Welt sind für Unternehmer attraktiver, wenn es um die Gesamtbelastung durch Steuern und Abgaben geht. 53 Prozent des Gewinns gehen in Österreich für Steuern und Abgaben drauf, in Luxemburg etwa sind es nur 21, in Deutschland sind es 46,7Prozent.

Auch der bürokratische Aufwand kann für viele abschreckend sein. Wer in Österreich etwa eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) gründen will, muss dafür laut Weltbank 28 Tage einplanen. „Wenn der Unternehmer einen Ansprechpartner für alle Behörden hätte, dann würde das, glaube ich, schon helfen“, so Malle.

Studien nennen auch immer wieder die geringe Risikobereitschaft der Österreicher als Hürde. So sehen das auch die Autoren des „Global Entrepreneurship Monitor“, der die unternehmerische Aktivität in 42 Ländern misst. Die Risikoaversion und die Angst vor dem Scheitern hinderten viele am Schritt in die Selbstständigkeit, schreiben die für Österreich zuständigen Autoren von der Karl-Franzens-Universität und dem Joanneum Graz. „,Typische Österreicher planen ihre Zukunft sorgfältig und achten dabei darauf, kein hohes Risiko einzugehen.“

Für Markus Roth, der die Jungunternehmer Österreichs in der Wirtschaftskammer vertritt, ist die Förderinitiative der Regierung „begrüßenswert“. Mit den strengeren Eigenkapitalvorschriften durch BaselIII werde es für junge Unternehmensideen schwieriger, an Kapital von Banken zu kommen. Das österreichische Jungunternehmertum ist aber stark von der Bankenfinanzierung abhängig, weil das Beteiligungskapital von privaten Investoren fehlt. Die Junge Wirtschaft fordert daher zusätzlich einen Steuerfreibetrag von 50.000 Euro für Beteiligungen. „Das würde helfen, dass mehr Private investieren“, so Roth.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.07.2012)

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121 Kommentare
 
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Gast: Mikromakro
18.07.2012 19:58
0 0

foerderung

foerderungen? ein scheingeschaeft fuer parteibuch unternehmer. steurergelder werden so an parteischeinfirmen umgelenkt.
das parteibuch reicht aus bei der bauernbank oder der ex gewerkschaftsbank. so ist das totalitaere system hierzulande.

Gast: Sekundant
18.07.2012 18:29
1 0

Die Bürokraten und Umverteiler

haben noch immer nicht begriffen, dass die einzige Einkommensquelle für ihre bedauerliche Existenz die Privatwirtschaft ist.

alles schnee von gestern

mit der frauenquote wird der wettbewerb nachhaltig gestärkt und österreich weit attraktiver gemacht!

alles schnee von gestern

mit der frauenquote wird der wettbewerb nachhaltig gestärkt und österreich weit attraktiver gemacht!

Bitte keine Förderungen. Stattdessen Hürden entfernen

Förderungen können keine Strukturprobleme lösen.
Eigentlich verschärfen sie diese Problem noch. ( klar, denn Föderungen sind planwirtschaftliche Massnahmen )

Ich kann jedem Jungunternehmer nur abraten, Förderungen in Anspruch zu nehmen, weil das nur davon ablenkt, sich auf das eigentliche Geschäft zu konzentrieren.

Weiters sind Förderungen oft so gestaltet, dass man mit den Fördergeldern nur bei bestimmten staatsnahen Organisationen irgendwelche "Beratungsleistungen" o.ä. kaufen kann. Damit ist ja eh schon klar, was damit erreicht werden soll -> der Clientel der eigenen Partei Aufträge verschaffen etc.

Wenn es die Regierung wirklich damit Ernst wäre, etwas für mehr Unternehmensgründungen zu tun, dann würde sie u.a. folgendes machen:
* fast alle Gewerbe freigeben, damit man einfach loslegen kann.
( Das Wifi würde dann weniger Kurse verkaufen. So what. )
* den §7 Angestelltengesetz so ändern, dass man grundsätzlich neben einem Angestelltenjob das Recht hat ein Unternehmen zu gründen, ohne dass der Arbeitgeber zustimmen muss. ( Solange man dem Arbeitgeber nicht direkt Konkurrenz macht. ).
* Steuern senken ( u.a. durch Abschaffung aller Förderungen )
* Gesetze vereinfachen ( gerade komplizierte und unnötige Gesetze sind für kleine Unternehmen ein Problem. Ein Konzern kann sich dafür eine Rechtsabteilung halten. Wettbewerbsverzerrung zulasten kleiner Unternehmen )
* Ladenschlussgesetz abschaffen.
* ...

Antworten Gast: Kaminsanierung
18.07.2012 14:24
0 0

Re: Bitte keine Förderungen. Stattdessen Hürden entfernen

*fast alle Gewerbe freigeben
======================
also ich hät schon gerne einen Handwerker der sein Handwerk gelernt hat (muss ja keine Meisterprüfung sein), aber der zumindest Normen und Gesetze lesen und verstehen kann ...

aber in Ö - wost fürs A***ausputzen schon bald ein Studium brauchst (angewandte Pflegewissenschaften ...) wirds das wohl nie spielen ...

Re: Re: Bitte keine Förderungen. Stattdessen Hürden entfernen

Klar können Sie den Handwerker haben, der sein Handwerk gelernt hat. Aber es ist Ihre freie Entscheidung, wen Sie beauftragen.

Die Regierung braucht das nicht zu erzwingen.

Es könnte ja ein geschütztes Markenzeichen geben, das nur Meisterbetriebe verwenden dürfen.

Ich denke, dass man so ziemlich alle Gewerbe ausser Apotheken freigeben kann.

Klar müssen Normen und Hygienevorschriften ( Gastronomie ) weiterhin eingehalten werden. Dazu braucht man aber nicht erzwingen, halbtags einen gewerberechtlichen Geschäftsführer einzustellen oder eine mehrjährige Ausbildung zu machen. Das geht auch einfacher.

Antworten Antworten Antworten Gast: Medikamente_gleich_beim Arzt
18.07.2012 17:55
0 0

Re: Re: Re: Bitte keine Förderungen. Stattdessen Hürden entfernen

grad die Apotheken gehören eigentlich zugesperrt. Medikamente bitte gleich direkt beim Arzt oder im Krankenhaus, weil die Apos sind eh nur Mini-Auslieferungslager und müssen genau das Rezept ausliefern.
Kosmetik, Tees und den ganzen nicht rezeptpflichtigen Tinneff bitte im DM

Antworten Antworten Gast: YES2
18.07.2012 16:14
1 0

Den Experten

haben Sie nachher auch noch. Man kann sich immer freiwillig höher bilden.

Gast: 1. Parteiloser
18.07.2012 12:29
6 0

Einige Fakten betreffend den Unternehmern in Österreich!

Nach einer Meldung der BA befinden sich 43% der KMU perpanent in der Verlustzone!

Die gesamten Zwangsabgaben an den Staat können mehr als 50% der gesamten Wertschöpfung ausmachen!

Sollte trotzdem noch ein Gewinn erzielt werden, dann greift die Staatlichkeit wieder mit bis 53% zu!

Weil das aber so ist, auf gesetzlichen Grundlagen basiert, also von der Regierung so gewollt ist, so haben die Unternehmen / Unternehmer in Österreich folgenden Kennzahlen:

Eigenkapitalquoten:
Nach der KMU Untersuchung der Creditreform, Frühjahr 2012, hatten 21,9% der Unternehmen ein Eigenkapital von unter 10%. Bedeutet nichts anderes, als dass diese Unternehmen zu 90% den Banken und Lieferanten gehören!
Gleich 63,4% der Unternehmen müssen mit Eigenkapitalquoten von unter 30% arbeiten und sind dementsprechend gering Handlungsfähig. Bei dem großen Abkassieren der Staatlichkeit der erbrachten Leistungen von AG und AN auch kein Wunder.

Die Einkommensteuerstatistik 2009 gibt dann Auskunft über die Einkommen der Unternehmer:

55,9% haben ein Einkommen vor Steuern von unter 30.000.- EUR pro Jahr!

Weitere 22,7% haben es geschafft ein Einkommen von 30.000 bis 50.000.- Euro zu versteuern.

Der Rest, die hohen Einkommen betreffend, das werden wohl dann vorwiegend Unternehmer aus den geschützten Bereichen sein. Honorarschreiber, Zahnärzte, Notare, etc.

Unternehmen aus der Realwirtschaft haben in Ö keine Chance, sollen auch keine Chance haben. Der Gesetzgeber will es so!

Antworten Gast: Baur4
18.07.2012 12:45
2 0

Re: Einige Fakten betreffend den Unternehmern in Österreich!

Parteigünstlinge als "Manager" beim Staat oder staatsnahen Betrieben sind besser dran.

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
18.07.2012 14:13
1 0

Re: Re: Einige Fakten betreffend den Unternehmern in Österreich!

Na sicher!

Genau deshalb haben sich die Typen ja auch den Parteien genähert!

Genaus deshalb bewerben sich die Parteien um die Wähler!

Es geht den frechen Typen doch nicht um etwas Anderes!

Gast: Beschränkte_Haftung
18.07.2012 11:48
2 0

Leistung muss gebremst werden

Wir (5-6 Personen) wollten gerade gemeinsam eine GMBH gründen ... und sind kläglich daran gescheitert. Partner unter 25 % Anteil müssen noch zusätzlich zum KV angestellt werden (wozu dann Eigentümer?) ... oder müssen Sperrrechte erhalten .... Dazu noch MEGA-Kosten durch Notare, Steuerberater usw.
.... bis jetzt fast 10.000 Euro ...
die 28 Arbeitstage haben wir schon lange hinter uns ....


Antworten Gast: DOra7E
18.07.2012 16:17
0 1

Partner?

Eine GmbH ist keine Partnerschaft, das ist eine Kapitalgesellschaft. Wenn Sie mehr die Partnerschaft suchen, müssen Sie eine OG aufsetzen.

Antworten Gast: Plach2
18.07.2012 12:44
3 0

Re: Leistung muss gebremst werden

Ein kleiner Handwerksbetrieb stellte eine Zusätzliche Kraft ein. Auf einmal kam ein Beamter und verlangte:

Eigene WC´s, obwohl die Leute überwiegend auf Monatge sind. Der Lufraum im Büro war zu gering, das Büro von der Gattin alleine berwerkstelligt muss umgebaut werden, der Durchgang im Lager war zu schmal.....

Die Firma verzichtete auf die zusätzliche Kraft und gab Aufträge ab.

Antworten Antworten Gast: Bärenfalle...
18.07.2012 13:54
1 0

Re: Re: Leistung muss gebremst werden

Hatte mal ähnliche Pläne.

Diese sind dann an 5cm gescheitert.

Diese 5cm war die geplante Gewerbeimmobilie in ihrer Deckenhöhe zu niedrig.

Tja, statt 2,5m nur 2,45m vorhanden.

Heute sage ich: Gottseidank !


Antworten Gast: 1. Parteiloser
18.07.2012 12:37
4 0

Das Ziel ist doch eine umfassende Planwirtschaft!

Du sollst auch nicht Unternehmer werden können, die Planwirtschafter in Österreich wollen das selber erledigen!

Um das zu erkennen muss man sich nur die Parteienherrschaft über das BIP anschauen:

52% des BIP werden alleine durch die Staatsausgaben von den Parteien kontrolliert.

Weitere etwa 20% kommen dann durch die Staatsunternehmen, allen voran die Versorger / Entsorger.

Weitere etwa 10% dann durch die Genossenschaften (auch Banken!), welche traditionell unter Parteienherrschaft sind.

Was an Rest noch bleibt wird dann mit einem kranken Fördervolumen von über 15 Mrd. Euro nach den Wünschen der Parteibonzen gelenkt.

Es geht aber nicht nur um Wien, welches eine Massen von staatlichen Privatfirmen (Privatstiftungen, Muhahah) hat.

In Ö gibt es auch schwarze Kommunisten, wie der LH Pröll deutlich macht. Eigene Bank, Versorger, volle Kontrolle über Bildung und Spitäler, Messen, Ausstellungen. Indirekt über den Raiffeisenbereich dann Großhandel (Alles) auch Gewerbe (bis zu Installationen, Maler, etc.). Kürzlich wurde seine Planwirtschaft dann auch noch durch Nebenbahnen und Skigebiete erweitert.

Du sollst also nicht selber aktiv werden und Dich den Planwirtschaftern unterwerfen und deren kranke Ideen umsetzen. Du hast Dich aber den Wünschen widersetzt, also musst Du auch die Strafe bezahlen!

Re: Leistung muss gebremst werden

Das erfährt man mit einwm kurzen Blick aus dem Internet, dass nur bei einer Beteiligung von mind. 25% bei einer GmbH man auch persönlich Unternehmer ist, ansonsten ist man Angestellter. Es gibt kein Land, wo das anders ist. Wenn ihre GmbH-Gründung also nur dem Zweck dient, die geringfügig höheren Sozialabgaben als Angestellter zu umgehen, dann mangelt es an einer guten Business Idee.

Lösen Sie ihr Problem wie folgt:
Stufen Sie die Tätigkeiten der 6 Personen auf die einfachste mögliche Stufe lt. Kollektivvertrag und zahlen Sie jedem das Mindestgehalt lt. Kollektivvertrag. Auf diesem Niveau unterscheiden sich die Sozialabgaben (einschl. AG-Anteil) kaum. Insbesondere nutzen Sie so den steuerfreien Teil, was Sie als Unternehmer nicht können.

Machen Sie einen Gesellschaftervertrag mit Ihrer gewünschten Gewinnaufteilung untereinander, so dass jeder seinen Gewinn mit 43,75% versteuert bekommt.
Die notwendigen Verträge kosten ca. 5000 €. Mit Eintragung dauert das ca. 3 Tage.

Antworten Antworten Gast: Keine_GmbH
18.07.2012 14:54
1 0

Re: Re: Leistung muss gebremst werden

Die GmbH hätte den Zweck die Kompetenzen der einzelnen Personen zu Bündeln und gemeinsam als Marke/Firma aufzutreten statt als Einzelkämpfer. Steuer/Sozialversicherung spart sich keiner, aber mit Gehältern auf KV-Niveau (tw. Akademikern) sowie den restlichen Kosten (Lohnverrechnung usw.) wird das ziemlich teuer - noch bevor irgendeine Leistung erbracht ist. Und 5000 Euro für Verträge (das ist noch nicht die GMBH-Einlage) wollen auch aufgebracht werden ....

Antworten Antworten Antworten Gast: Herr Einer
18.07.2012 16:18
1 0

OG

heisst das Mittel der Wahl in diesem Fall.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: daher-solls-eine-GMBH-sein
18.07.2012 17:53
1 0

Re: OG

viel Spass mit 6 Personen mit der Haftung

http://portal.wko.at/wk/startseite_th.wk?sbid=1231&dstid=0

Haftung
Die Gesellschafter haften
 persönlich, dh mit dem gesamten Betriebs- und Privatvermögen
 unbeschränkt, dh ohne Betragsbeschränkung
 solidarisch, dh nicht anteilsmäßig, sondern jeder für die ganze Schuld,
 primär, dh der Gläubiger kann sofort gegen einen der Gesellschafter vorgehen, ohne vorher die Gesellschaft klagen zu müssen

Gast: Tu felix Austria!
18.07.2012 11:39
2 0

Österreich ist ein guter Boden für....

Monetär betrachtet im Kosten/Nutzen Verhältnis:

1) Bankbesitzer: schaffen über Banken Geld aus Luft, haben aber die Macht über Staaten bis Gemeinden (je nach Größe der Bank); eigentlich alles, haften mit gar nichts; Gewinne streifen diese ein, bei Problemen: alle retten (=zahlen, arbeiten gratis) mit
2) Großkonzernbesitzer (am besten aus dem Ausland-nehmen Kredite bei 1 auf; fördern mit 3 das Geschäftsmodell von 1;3 profitiert mit)
3) Politdarsteller (diese verhelfen 1, 2 zu noch mehr Geld durch einseitige Gesetze:bekommen auch etwas ab)
diese sollen den Staat komplex halten-> Sinn: mehr Staatsschulden, mehr Schleichwege-> Bankbesitzer profitieren mit den Schulden des Staates-> ja, kein Abbau/keine Änderung von von..
a) externer Geldschöpfung: ja nicht im Staat ausführen lassen, sonst verdienen Bankbesitzer nicht am meisten
b) Alles was dem Staat weniger Ausgaben bereiten würde; je komplexer der Staat, desto besser für Staatsschuldengeber )

4) Andere Parteiponzen und sogenannte "Parteihawara"
5) Lobbyisten (verhelfen 3, 4 zu Geld, 1&2 zu Gesetzen; bekommen auch etwas Geld daher ab)

6) beim Militär: diverse Ränge über dem Fastgratis-Arbeiter Soldat- diese haben einen sicheren Job für relativ sinnvolle Arbeit
7) Beamten (Teil des aufgeblähten Apparates: je mehr Staatsschulden desto besser für Bankbesitzer)

Österreich ist ein schlechter Boden für....
1) ehrliche Politiker
2) Jungunternehmer
3) Angestellte und Arbeiter- dürfen das meiste zahlen, ohne was davon zu haben


Antworten Gast: Omiopfer
18.07.2012 11:51
1 1

Re: Österreich ist ein guter Boden für....


8) faule Jugendliche die nicht lernen/arbeiten wollen und trotzdem Geld bekommen

9) arbeitsscheue Menschen die lieber daheim sitzen als arbeiten gehen und sich dann noch mit verschiedensten Förderungen und Umschulungen die Zeit vertreiben ....

10) Sozialleistungsempfängern aller Art - Frühpensionisten mit Berufsschutz (!!) usw.


Gast: Gewerke
18.07.2012 11:19
1 0

Gebt die Wirtschaft frei !!

zu aller erst müsste die regierung die wettbewerbsverzerrungen die es zu hauf gibt in österreich (natürlich auch eu- weit) aus dem weg schaffen dann bräuchte man vielleicht gar kein finanzielles förderprogramm !! denn was sich hier an staats u. staatsnahen unternehmen inkl. banken abspielt, geschweige erst von den gewaltigen quersubventionen muss bei jedem anständigen kaufmann die alarmglocken schrillen lassen u. man muss wirklich überlegen ob es kaufmänisch klug bzw. vertrettbar ist gegen unternehmen anzutreten die nicht vom eigengewinn leben müssen sondern sich auf den staat bzw. den steuerzahler berufen um löhne bezahlen zu können(auch diverse phantasiegehälter) oder auch um fehlentscheidungen des "managements" auszugleichen !! keine ahnung ob politiker schnallen was hier abgeht oder ob sie teil dieser machenschaften sind ---> beides ist gleich viel not u. elend!

firmengründung

hallo ,
ich hatte das vergnügen eine arbeit zum thema wirtschaftsstandort für die uni st.gallen zu schreiben .
österreich flog bei der ersten runde raus .das aus guten gründen.
ich rate jeden gründungswilligen österreich uzu verlassen und die firma zb ,in der schweiz oder london zu gründen.
1.kein zwang bei einer kammer mitglied zu werden.
2.kein zwang einen teueren geschäftsführer einzustellen(sozialversicherung)
3.gereinge gründungskosten
4.gründung der firma innerhalb eines tages.
5.fast keine ausflagen .das heist ich darf alles arbeiten ohne eine bewilligung haben zu müssen .
6.bei erfolg bezahle ich einen bruchteil der steuern. soll heissen ich verdiene nicht der staat .
viel spass bei der gründung
hans g.

Re: firmengründung

"Ich verdiene, nicht der Staat"

Was ist das denn für eine merkwürdig Aussage? Mir scheint, Sie sind doch nicht so kompetent, wie Sie uns hier weismachen wollen. Offensichtlich sind Sie ein Egoist, der dem Staat die Steuereinnahmen neidet.

Beim Rest kenne ich mich nicht so gut aus, aber dass man in der Schweiz oder in UK fast keine Steuern zahlt, kann ich mir nicht vorstellen.

 
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Hobbyökonom