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Rückschlag für OMV in der Türkei

19.07.2012 | 18:23 |   (Die Presse)

Wie hoch die Kosten für die wahrscheinliche Verzögerung der Inbetriebnahme des Kraftwerks ausfallen werden, könne noch nicht gesagt werden.

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Wien/Red. Im September hätte das nahezu fertige Gaskraftwerk der OMV im türkischen Samsun in Betrieb gehen sollen. Daraus dürfte nun aber nichts werden. Denn laut der Zeitung „Haber Turk“ kippte ein türkisches Gericht die bereits vergebene Betriebsgenehmigung, nachdem Umweltschützer Einwände gebracht hatten, wonach das Kraftwerk den Anbau von Lebensmitteln in der Region gefährden würde. Die Behörde müsse diese Einwände vor einer erneuten Erteilung der Genehmigung beachten, so das Gericht.

„Wir haben immer alle Auflagen der Behörden erfüllt“, heißt es dazu aus der OMV. Da es ein laufendes Verfahren gebe, wolle man aber nicht mehr dazu sagen und vertraue auf die „Rechtssicherheit in der Türkei“. Wie hoch die Kosten für die wahrscheinliche Verzögerung der Inbetriebnahme des Kraftwerks ausfallen werden, könne noch nicht gesagt werden. In den Bau der 870-Megawatt-Anlage an der Schwarzmeerküste investiert die OMV in Summe rund 600 Mio. Euro.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.07.2012)

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2 Kommentare
Gast: biersauer
22.07.2012 20:36
0 0

Übermut tut selten gut!

Aber an der OMV sind eh die Ölscheichs schon zu 25% die Besitzer.

Gast: Rosemann234
21.07.2012 19:59
0 0

So wie bei staatsnahen Betrieben üblich,

genügt es auch bei der OMV das richtige Parteibuch zu haben um im eigenen Land ausreichend qualifiert zu sein.

Das dürfte in der internationalen Geschäftswelt zu wenig sein.

Hobbyökonom