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Arbeitslosigkeit: "Wir verlieren einen Teil der Mädchen"

21.07.2012 | 17:38 |  von Jeannine Hierländer (Die Presse)

Zwei Drittel der arbeitslosen Jugendlichen sind Migranten, Ali Ordubadi betreut sie. Der »Presse am Sonntag« erklärt er, warum Türken öfter arbeitslos sind als andere Migranten.

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Sie sind der erste Diversity-Beauftragte des Arbeitsmarktservice und für arbeitslose Migranten zuständig. Was ist Ihre Aufgabe?

Ali Ordubadi: Zunächst einmal musste ich herausfinden, wo das Problem liegt. Wir haben nicht einmal gewusst, wie hoch der Anteil der Migranten an den Arbeitslosen überhaupt ist. Dabei habe ich festgestellt, dass zwei Drittel der beim AMS gemeldeten Jugendlichen Migrationshintergrund haben.

Warum ist dieser Anteil so hoch?

Ein großes Problem ist die mangelnde Unterstützung von zu Hause, was die Berufsfindung betrifft. 19 Prozent der Jugendlichen sagten, sie werden von den Eltern unterstützt. Zehn Prozent nannten AMS und Schule. Am Ende kam heraus, dass 60 Prozent auf sich allein gestellt sind. Ich bin in die Vereine und Moscheen gegangen und habe versucht, mit den Eltern zu sprechen. Sie wünschen sich, dass es den Kindern einmal besser geht, dass sie Arzt oder Anwalt werden. Aber wie das Kind diesen Wunschberuf erreicht, wissen sie nicht. Was sie kennen, ist die Schule und das Arbeitslosenamt.

 

Aus Ihren Zahlen geht auch hervor, dass es Zuwanderer leichter haben als Migrantenkinder, die in Österreich geboren sind.

Die erste Generation entscheidet sich bewusst dafür. Einschränkungen aufgrund der Sprachdefizite werden in Kauf genommen. Die zweite, dritte Generation, die hier geboren ist, fühlt sich als Österreicher, sie kann das nicht akzeptieren. Die Schule kann nicht voll ausgleichen, was von zu Hause an Unterstützung fehlt. Die vereinfachte Aussage, dass Migranten ein Defizit haben, stimmt nicht. Es gibt ein Defizit, sprachlich, aber auch von der Ausbildung her. Bei 60 Prozent der Zuwanderer ist die Entwicklung der Kinder im Vergleich zu den Eltern positiv. Bei 20Prozent hat sich nicht viel geändert. Und das ist die Gruppe, die sich am Ende beim AMS meldet.

81 Prozent der beim AMS gemeldeten Jugendlichen mit Migrationshintergrund haben ihre Lehre abgebrochen. Warum?

Viele Eltern kennen die Möglichkeiten und auch das Problem nicht. Vater und Mutter haben selbst 30, 40 Jahre lang als Hilfsarbeiter gearbeitet. Sie wissen nicht, dass sich der Arbeitsmarkt geändert hat, es heute nicht mehr so viele Hilfstätigkeiten gibt. Dazu kommen die Sprachbarriere und möglicherweise Diskriminierung.

Türken sind häufiger arbeitslos als andere Migrantengruppen. Die Arbeitslosigkeit unter Türken betrug zuletzt 16 Prozent, bei Migranten allgemein zwölf Prozent. Woran liegt das?

Weil der Anteil an Bildungsfernen dort so hoch ist. Es gibt Lehrer, die haben bei den Noten Nachsicht, damit die Kinder nicht durchfallen. Aber das darf nicht sein. Irgendwann ist die Schule zu Ende, und dann kommen sie zu uns. Das AMS investiert im Bereich Jugendliche sehr viel. Aber wenn die Kinder in der Schule nicht gelernt haben, in ihrem eigenen Interesse zu lernen, wird es auch bei uns schwer. Trotzdem nutzen viele die Gelegenheit. Weil sie irgendwann einfach merken, dass das AMS die letzte Station ist, die ihnen etwas Sinnvolles anbietet.

Bringt es da etwas, wenn man die Strafen für das Schuleschwänzen erhöht?

So formuliert habe ich persönlich ein Problem damit. Wenn, dann kann das nur in Kombination erfolgen. Ich kann eine Drohung aussprechen, wenn ich gleichzeitig auch die Angebote zur Verfügung stelle. Die Eltern müssen wissen, wo sie die nötige Unterstützung bekommen. Dann könnte es sinnvoll sein, das an Sozialleistungen wie die Familienbeihilfe zu koppeln.

Einige Experten sehen das Problem, dass Migranten nur unter Migranten gut vernetzt sind, und dass Kinder aus Migrantenfamilien deshalb den Aufstieg nicht schaffen.

Ein eigenes Netzwerk zu haben, sehe ich als Vorteil. Aber wenn kein Kontakt mit der Außenwelt besteht, ist das schon problematisch. Und die Frage ist, warum es so ist. Es gibt auf beiden Seiten Vorbehalte: Migranten sagen, „Die wollen sowieso nicht mit uns reden.“ Die gleichen Argumente kommen von den Österreichern.

Die häufigsten Probleme sind Sprachprobleme.

Die Fehler haben alle gemeinsam gemacht. Es war vorgesehen, dass die Gastarbeiter wieder gehen. Warum sollte man sie wegschicken und neue ausbilden? Und keiner, weder die Zuwanderer noch die Republik, hat sich darum gekümmert, dass sie Deutsch lernen. Man hat die richtige Zeit verpasst, und zwar beide Seiten. Daher sollte man darauf schauen, dass die Jugendlichen jetzt den richtigen Weg finden.

Sie sprechen jetzt vor allem davon, welche Angebote der Staat machen soll. Was ist die Bringschuld der Migranten?

Zu 50 Prozent ist es ihre Aufgabe. Sie müssen ihre Kinder unterstützen und auch die nötigen Investitionen tätigen, soweit es ihnen möglich ist. Die Ausbildung kostet in Österreich nichts, es steht alles zur Verfügung. Man muss die Eltern an Bord holen, sie darauf hinweisen, welche Möglichkeiten es gibt. Aber auch auf ihre Pflichten.

Frauen mit Migrationshintergrund sind besonders schwer zu vermitteln. Wie bekommt man sie in den Arbeitsmarkt?

Im Mai waren 12.700 unter 21-Jährige beim AMS Wien in Betreuung. Das Verhältnis Burschen zu Mädchen war 60 zu 40. Wir verlieren einen Teil der Mädchen. Sie hören mit der Schule auf, aber kommen nicht zu uns. Wenn sie auf dem Arbeitsmarkt keine Chance sehen, haben sie immer noch die Chance, zu Hause zu bleiben, manche bekommen Kinder. Frauen haben es sowieso schwerer, dazu kommt der Migrationshintergrund. Und wenn dann noch ein Pascha dazukommt, ein Mann, der von Gleichberechtigung nicht allzu viel hält, dann reicht das aus. Deshalb haben wir diese Frauen nicht genug auf dem Arbeitsmarkt.

 

Ist das Kopftuch ein Grund?

Selbstverständlich. Und zwar nicht nur bei Menschen mit Pflichtschulabschluss, sondern auch bei Akademikerinnen. Um meine Kollegen zu sensibilisieren, lade ich immer wieder Menschen ein, um über ihre Erfahrungen zu berichten. Einmal waren zwei Vertreterinnen des Vereins junge Muslime eingeladen. Gut ausgebildet, Österreich hat also in sie investiert. Sie finden keinen Job. Wegen des Kopftuchs.

Verstehen Sie es, wenn ein Arbeitgeber sagt, das wolle er nicht?

Nein. Bei einem Friseurgeschäft kann ich es nachvollziehen. Die Damen wollen sehen, ob die Menschen dort ihre Arbeit gut machen. Aber wenn jemand beim Billa oder hier im AMS mit Kopftuch sitzt, dann stört das nicht.

Es gibt aber auch Argumente gegen das Kopftuch. Für manche ist es ein Symbol für Unfreiheit und Unterdrückung.

Selbstverständlich gibt es Unterdrückung von Frauen, auch hier. Und das muss man mit allen Mitteln bekämpfen. Die Frauen haben lange für Gleichstellung gekämpft, nicht nur in Europa, sondern überall auf der Welt. Und jetzt, unter der Voraussetzung, dass es ihr freier Wille ist, ist es ihr Recht, das Kopftuch zu tragen.

Aber es ist nun einmal bei vielen nicht der freie Wille.

Ich wäre nicht begeistert, wenn meine Tochter plötzlich sagen würde: „Ab heute trage ich Kopftuch.“ Ich würde versuchen, sie zu überreden, dass sie es bleiben lässt. Aber zwingen würde ich sie bestimmt nicht. Ich glaube an das Recht des Einzelnen.

Steckbrief

1950
wurde Ali Ordubadi im heutigen Iran geboren. 1975 kam er nach Österreich, um Jus zu studieren.

Seit 1991
arbeitet Ordubadi für das Arbeitsmarktservice, zunächst in der Rechtsabteilung. Seit sechs Jahren ist er der erste Diversity-Beauftragte des AMS und in dieser Funktion für jugendliche arbeitslose Migranten zuständig.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.07.2012)

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71 Kommentare
 
12
Gast: Jim
23.07.2012 21:54
4 0

10 mal korrupter

Muslimische Polizisten sind in England 10 mal korrupter-dieser Bericht kam natürlich ungewollt ans Tageslicht.Warum sollte es hier und in anderen Behörden anders sein?Und deswegen stört mich ein Kopftuch weil ich davon ausgehen muss das Moslems von ihnen bevorzugt werden.

http://www.guardian.co.uk/uk/2006/jun/10/race.topstories3

Sandra Laville and Hugh Muir
The Guardian, Saturday 10 June 2006

A secret high-level Metropolitan police report has concluded that Muslim officers are more likely to become corrupt than white officers because of their cultural and family backgrounds.

The document, which has been seen by the Guardian, has caused outrage among ethnic minorities within the force, who have labelled it racist and proof that there is a gulf in understanding between the police force and the wider Muslim community. The document was written as an attempt to investigate why complaints of misconduct and corruption against Asian officers are 10 times higher than against their white colleagues.

Gast: WolfgangWanz
23.07.2012 14:59
0 0

Auf die Qualität kommts an - nicht auf die Quantität!

" Das AMS investiert im Bereich Jugendliche sehr viel. " liest man da.

Das AMS "investiert" in drittklassigste Kurse / Unternehmen. Da geht es nur darum "Geld zu verteilen". Und wenns nicht klappt, dann sind ja eh die Arbeitslosen schuld.


Gast: gast45
23.07.2012 11:16
2 0

ganz einfach ..

es gibt halt bekleidungsregeln .. wenn einer von seinen leuten erwartet, das sie krawatte tragen, dann kann er das verlangen .. und wenn er verlangt das sie keine kopftücher tragen, dann kann er das eben auch verlangen ...

Gast: Be-obachter
22.07.2012 16:52
4 0

Wir verlieren...

Na, na - die verlieren wir sicher nicht. Die bleiben da und konsumieren Sozialhilfe. Sowas gibt es ja in der Türkei nicht. Das Schjuleschwänzen wird auch noch laaange konsequenzlos bleiben.
Bevor da eingegriffen wird, erhöht man uns letzten Werktätigen die Lohnsteuer auf 90%.
Da läuft uns schon keiner davon, keine Sorge...

Mc Donald Filiale Österreich

Es ist langsam irritierend, wieviel Medienplattform den staatlich versorgten Schönrednern vom Schlage eines Ali Ordubadi immer wieder geboten wird.

Irritierend vor allem deswegen, weil der gute Mann an seiner eigenen Entwicklung am besten wissen müsste, dass Integration und berufliches Fortkommen hauptsächlich eine Bringschuld der Migranten sind.

Wer hat Ihnen denn seinerzeit geholfen, Herr Ordubadi, als Sie nach Österreich kamen? Etwas das szt. Landesarbeitsamt Wien? Konnten Sie sich auf Ihren familiären Hintergrund berufen, wenn es um mangelnde Qualifikation ging?

Heutzutage werden die Migrantenkinder der 2. und 3. Generation, welche per Smartphone immer auf dem neuesten Stand z.B. hinsichtlich der nächsten Konzerte des türkischen Popstars Tarkan sind, von der Geldvernichtungsmachine AMS nur mehr gepampert und deren soziale und intellektuelle Defizite - man könnte auch sagen: deren Bildungsresistenz - mit dem sozialem Hintergrund entschuldigt: Der Baba war ja nur Hilfsarbeiter, die Anne immer zu Hause.

Ah ja. Schuld ist immer die Gesellschaft. Damit entschuldigen diese Schönredner auch das Abdriften Österreichs in die Mc Donalds oder Hilfsarbeitergesellschaft.

Mit dieser politischen Lebenslüge sägen sich die Migrantenkinder auch den eigenen Ast ab, auf dem sie dank der Leistungen der Alten noch sitzen dürfen.

Von den eigenen Pensionen können sie sowieso nur mehr träumen. Aber vielleicht leben sie dann wieder im selbst errichteten Eigenheim in Anatolien.

Gast: porto5
22.07.2012 11:52
12 0

Von Holland lernen

Junge Erwachsene im Alter bis zu 27 Jahren haben in den Niederlanden grundsätzlich keinen Anspruch auf Sozialhilfe. Zudem sind die Gemeinden verpflichtet, jüngeren Arbeitslosen einen Arbeitsplatz, eine berufliche Ausbildung oder eine Kombination von beidem anzubieten. Wird dieses Angebot ausgeschlagen, erlischt der Anspruch auf Sozialhilfe.

Re: Von Holland lernen

gute theorie, sollten sie hier geboren sein werden sie aber auch wissen, dass hierzulande nur zählt, was auch hierzulande ausgeheckt wird. kopiert wird nur innerhalb der staatsgrenzen, dahinter ist das böse ausland...

Gast: HKW
22.07.2012 11:49
9 0

Bei der bevorstehenden Staatsverarmung...

...und den damit verbundenen massiven Einschränkungen von Sozialleistungen, wird es zu massiven Verteilungskonflikten kommen. Wer kann sich da bloß noch eine Zunahme der Immigration von Minderqualifizierten wünschen? Die Schlacht um die Sozialtöpfe wird brutal werden.

Re: Bei der bevorstehenden Staatsverarmung...

ähm, wo sehen sie im artikel, dass sich jemand eine zunahme von immigration wünscht??? artikel gelesen? vielleicht nochmals versuchen, eventuell mit hilfe von jemandem, der es sinnerfassend kann?

Antworten Gast: Messalina-X
22.07.2012 12:31
3 0

Re: Bei der bevorstehenden Staatsverarmung...

exakt so ist es....

Gast: Affffe
22.07.2012 11:41
4 0

Ich denke wir sollten einfach eine Extrawürste braten

Sobald wir einfach einfordern unsere Gesetze zu beachten, auch nicht für jede Sprache gleich Informationszettel und Dolmetscher zur Verfügung stellen, keine Sonderförderung für Ausländer anbieten, sondern diese ins normale System, das bei uns erstklassig ist, integrieren, werden sich so manche Probleme von selbst lösen


85% der türkischstämmigen Migranten


wählen SPÖ. Daher ist diese Klientel zu hegen und zu pflegen. Sie brauchen nichts zu arbeiten, können ihre Lehre abbrechen, können zuhause bleiben und Kinder kriegen (viele!) und die wählen dann wieder SPÖ.

Wo ist das Problem?

Antworten Gast: SPÖ sei nicht Dank
22.07.2012 12:08
6 0

Re: 85% der türkischstämmigen Migranten

Auch Sie werden ein Problem bekommen.
Denn Bildungsferne werden auch weiterhin keine Lehrstelle und somit auch später keinen Job bekommen. Ergo dessen: Sie einmal später keine Pension, von den ihnen als Pensionssicherer verkauften. Sie werden dann mit ihnen die Mindestsicherung teilen dürfen. Na, das ist doch schon eine geniale soziale downgegradete Errungenschaft.

Gast: Reflector
22.07.2012 11:18
12 1

Bitte aus dem teuren, sinnlosen Milieu Theorie Traum aufwachen!


Es gibt eine durchschnittliche Grundintelligenz und diese ist von Ethnie zu Ethnie verschieden.

Die vielgeliebten 68er Milieu Ideologie, die besagte, dass die Herkunft egal sei wenn man nur genug ins soziale Umfeld stopft kommt schon was Gutes raus, ist schon längst hunderttausendfach widerlegt.

Auch spielen Buben mit Puppen, aber eben im Durchschnitt nicht bevorzugt und umgekehrt.

Kann jeder Hirni beobachten.

Ebenso, dass ein bettelarm aufgewachsenes, intelligentes Kind geistig viel mehr erreichen kann als ein unterdurchschnittlich intelligentes das hinten und vorne gepampert wird.

Hat man das einmal wert- und ideologiefrei akzeptiert, dann ist man viel weiter.

Entweder akzeptiert man dann eben den Verfall in den Hilfsarbeiterstaat durch Import von unterdurchschnittlich intelligenten Ethnien bei gleichzeitiger Flucht der Intelligenten (Brain Drain) oder man versucht eben intelligente oder zumindest gleichwertige Ethnien fürs Land zu gewinnen.

So einfach ist das.

Aber auf der einen Seite bei Sonntags- und Wahlreden die Hochtechnologiejobs preisen und andererseits Hilfsarbeiterarmeen samt nachfolgender Generationen importieren, ist verlogen, weit weg von einer humanistischen oder gar sozialen Einstellung, weil die Spannungen die damit verbunden sind, absehbar vorprogrammiert sind.

Die Menschen sind nicht gleich und das ist gut so, sie sind lediglich laut unserer Verfassung unter gleichen Umständen gleich zu behandeln, das ist ein wesentlicher Unterschied!

Religion als Integrationsverhinderer

Ich würde auch nicht das unterschreiben, was Sie als ethnisch relevante Grundintelligenz beschreiben...aber tatsächlich ist es so, dass der Islam in seiner derzeitigen fundamentalen Ausprägung analog zum frühen Christentum Entwicklungen und sozialen Aufstieg verhindert.

Sozusagen dreht sich die islamische Sonne um die Erde.

Antworten Gast: Nepomuk
22.07.2012 14:26
2 4

Die Menschen sind nicht gleich und das ist gut so, sie sind laut unserer Verfassung unter gleichen Umständen gleich zu behandeln!


D'accord.

Ihr erster Satz liegt allerdings schwer daneben:
„Es gibt eine durchschnittliche Grundintelligenz und diese ist von Ethnie zu Ethnie verschieden.“

Erinnert stark an eine bestimmte Ideologie des letzten Jahrhunderts, daß bestimmte Völker als Untermenschen bezeichnet hat.


Antworten Gast: Messalina-X
22.07.2012 12:33
7 1

Re: Bitte aus dem teuren, sinnlosen Milieu Theorie Traum aufwachen!

sehr guter Kommentar

Gast: geniesser
22.07.2012 11:01
11 0

Aber zwingen würde ich sie bestimmt nicht. Ich glaube an das Recht des Einzelnen.

ah ja

die nullnummer hat nicht erkannt, dass es net um das recht geht, sondern um den muss, der zb bei mädchen vom elternhaus erzeugt wird,

aber darauf gibts keine antwort...

wär ja politisch inkorrekt

das darf ja nicht sein...

das türkinnen keine ausbildung kriegen, weil sie ja schon einen bräutigam ausgesucht bekommen haben....

usw....

das ist real

und ein skandal ist das:
Weil der Anteil an Bildungsfernen dort so hoch ist. Es gibt Lehrer, die haben bei den Noten Nachsicht, damit die Kinder nicht durchfallen. Aber das darf nicht sein.

darf man auch nicht sagen...

der nachbarsjunge von nebenan wurde anscheinend 4 j. lang plus vorschule mitgezerrt.

er kann nicht die einfachsten sätze in deutsch....weil außer in der schule alle zu hause die muttersprache sprechen.

wer soll den mal einstellen?

Antworten Gast: hervorgehoben
22.07.2012 11:34
0 7

Re: Aber zwingen würde ich sie bestimmt nicht. Ich glaube an das Recht des Einzelnen.

Ihr Deutsch - in allen Ehren - ist auch nicht besonders schön. Kleinschreibung und dann das prahlerische Drumherum in Ihrer Sprache widersprechen sich irgendwie. Das ist so, als wenn der kleine Frosch in meinem Gartenteich zu einem Blasbalg mutiert und aufgeblasen Eindruck schinden möchte. Das geht am Ziel vorbei ....

10 0

Die Ursachen liegen in der Vergangenheit

Viele kamen um zu arbeiten und wieder zurück zu kehren in ihr Land. So war es geplant. Aber es kam anders. Sie blieben, vermehrten sich und hielten an ihren Traditionen fest. Sie dachten, man könne hier gut leben, aber achteten nicht darauf, dass ihre Kinder eine entsprchende Ausbildung bekamen. Die damaligen Kinder sind heute erwachsen und haben wieder Kinder, die Masse nimmt zu, die Jobs aber verlangen nicht Masse sondern Bildung. Aber auf Bildung wurde und wird in den Familien zu wenig Wert gelegt. Man ging nicht mit der Entwicklung des Arbeitsmarktes mit, sondern bildete Netzwerke, die die Bildung von Ghettos zur Folge hatten. Man blieb unter sich und schiebt nun Versäumnisse auf den Staat, der in ihren Augen zu wenig für sie tut. Man wurde nicht aktiv, sondern passiv und dachte, der Staat würde es richten. So konnte es nicht gut gehen und nun haben wir die Probleme, die wir nicht wollten. Ob es hier jemals zu guten Lösungen kommen wird, wage ich zu bezweifeln, denn unser Land muss eine Belastung nach der anderen bestehen, siehe Fiskalpakt, ESM und die soziale Versorgung vieler Migranten. Die Probleme werden nicht weniger, sie werden mehr.

Gast: Gezielter Konsument
22.07.2012 10:17
14 2

Guter Mann

Zum Billa oder Spar gehe ich auch deswegen, weil ich keine Köpftüchln beim Regal einschlichten oder an der Kasse sehen will. Sonst könnte ich ja gleich beim Türken ums Eck einkaufen und das tue ich bewußt nicht. Es genügt mir schon vollauf, wenn ich auf der Straße alle paar Meter welche sehe.Und zu ihnen aufs AMS kommen die Leute auch nur weil sie ein Geld haben möchten und dabei die Einwicklungen zähneknirschend ertragen müssen.

Antworten Gast: Themistokles3000
22.07.2012 12:51
2 11

Re: Guter Mann

Drum gehe ich am liebsten in elitäre Bio-Märkte einkaufen, dort begegne ich nämlich keinen Proleten Ihres Formats!

Antworten Antworten Gast: Gezielter Konsument
22.07.2012 13:24
7 0

Re: Re: Guter Mann

Da haben Sie recht, denn wer möchte schon mit hochnäsigen eingebildeten Körndlfressern wie Sie Kontakt haben.

Antworten Antworten Antworten Gast: Themistokles3000
22.07.2012 17:19
1 5

Re: Re: Re: Guter Mann

Ich sehe, wir verstehen uns, Arbeiterkind!

15 0

Es mag schon sein,...

...dass es der freie Wille ist, ein Kopftuch zu tragen. Aber diesen freien Willen muss man dem potentiellen Arbeitgeber auch zugestehen, wenn er das nicht will, oder zumindest mit gutem Grund annimmt, dass seine Kunden das nicht wollen.
Welches Zeichen auch immer das Kopftuch ist, auf jeden Fall ist es eines des "Andersseinwollens".

Antworten Gast: Themistokles3000
22.07.2012 12:57
2 9

Re: Es mag schon sein,...

Krawattenträger unterwerfen sich patriarchalischer Kleidungsvorschriften und kuschen damit vor dem Chef, um ihre Identifikationsprobleme zu kaschieren und aus Angst es zu nichts zu bringen. Ausserdem sehen Krawatten scheisse aus und sind ein Zeichen dafür, dass mann anders sein will... Von mir aus dürfen Krawattenträger aber trotzdem in der Bank arbeiten und auf meine Kohle aufpassen, ich bin da nicht so.

 
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Hobbyökonom