Wien/APA. Der Tourismus ist ein Chamäleon. Er ändert sein Aussehen blitzartig. Im Mai und Juni verzeichnete er hervorragende Werte. 5,5 Millionen Gäste machten Urlaub in Österreich. Das waren 5,4 Prozent mehr als 2011. Noch nie wurden so viele von der Statistik erfasst. Die 16 Millionen Nächtigungen in diesem Zeitraum stellen den besten Wert seit 1993 dar. Damals endete der Sommer mit 78 Millionen Nächtigungen. Ein Wert, der nie wieder erreicht wurde. Billigreisen, Globalisierung & Co. stutzen den Sommertourismus auf 64 Mio. Nächtigungen 2011 zusammen.

Und der Sommer ist lange, Mai und Juni sagen wenig aus. Juli und August machen das Kraut fett. Fast 30 Millionen Nächtigungen gab es in der Hochsaison im vergangenen Jahr. Schlechtes Wetter, wie es in den letzten zwei Wochen herrschte, kann den klassischen Sommergast durchaus im letzten Augenblick vertreiben. Glücklicherweise trägt der wetterunabhängige Städtetourismus in Wien längst einen gehörigen Teil zum Sommertourismus bei. In den ersten beiden Sommermonaten stiegen die Nächtigungen in der Hauptstadt um acht Prozent.
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