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Leitl will Prämien für Firmen mit älteren Mitarbeitern

30.07.2012 | 08:42 |   (DiePresse.com)

Der Wirtschaftskammer-Präsident kann sich ein Bonus-Malus-System vorstellen. Finanzielle Anreize seien wichtiger als Strafzahlungen, so Leitl.

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Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl kann sich ein Bonus-Malus-System für Unternehmen vorstellen, die zu wenig ältere Menschen beschäftigen. Höhere Sozialversicherungsbeiträge für solche Firmen, wie sie die Arbeiterkammer (AK) zuletzt gefordert hat, lehnt Leitl aber ab: Ältere Arbeitnehmer kämen Unternehmen schon jetzt durch höhere Löhne teurer als jüngere, eine nochmalige Verteuerung könne es nicht sein, so Leitl am Sonntag im ORF-Radio.

Generell zeigte sich Leitl aber im "Ö1-Morgenjournal" bereit, über ein Bonus-Malus-System für Betriebe zu verhandeln. Firmen, die ältere Arbeitnehmer beschäftigen, sollten durch finanzielle Anreize belohnt werden, denn "Anreize sind immer besser als Strafdrohungen". Für Unternehmen, die zu wenige ältere Menschen beschäftigen, kann sich Leitl aber auch Strafzahlungen vorstellen, so der Bericht.

Wie dieses Bonus-Malus-System genau aussehen könnte, müsse verhandelt werden. Dass die Betriebe zu wenig, für ältere Arbeitnehmer tun, wie die Arbeiterkammer kritisiert, bestreitet der WKÖ-Präsident. Seit Juni 2011 habe die Wirtschaft mehr als 40.000 neue Arbeitsplätze allein für Menschen über 50 geschaffen.

 

(APA)

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16 Kommentare
Gast: Schwarzer Peter
01.08.2012 21:32
0 0

Prämie

Der Vizepräsident von St. Pölten kündigt seine
Mitarbeier nach fast 4o Jahren.
Da kann der Herr Leitl gleich die erste Prämie kassieren.

Armer Rufer in der Wüste

Gast: Hermann vom Gipfel
01.08.2012 08:50
0 0

Genausogut könnte man

den jungen Mitarbeitern einfach weniger bezahlen.

nach den quotenfrauen

nun also qutenoldies. viva austria!

Unternehmer brauchen kein Bonus-Malussystem


Unternehmer brauchen ein politisches und soziales Umfeld, in dem sie die dringenden und wichtigen unternehmerischen Entscheidungen rasch und wirkungsvoll treffen können.

Unternehmer brauchen nicht mehr Regelungen sondern weniger.

Vielleicht kann das auch einmal unser Präsident verstehen und uns Unternehmer vor der nationalen und der EU-Bürokratie und ihrem Regulierungswahn wirksam schützen.


Antworten Gast: Vogel Strauss
31.07.2012 14:24
1 0

Re: Unternehmer brauchen kein Bonus-Malussystem

Was wir vor allem nicht brauchen können, ist die ominöse Bildungskarenz von Mikl-Leitner und dem sog. Wirtschaftsminister Mitterlehner ... das kann in einem kleinen Betrieb nie funktionieren! Ich fühle mich von den sog. Wirtschaftsvertretern nicht vertreten, sondern verar....t!!!

1 0

Re: Unternehmer brauchen kein Bonus-Malussystem

Er ist eben ein Kind der so oft gepriesenen Sozialpartnerschaft, welche oft Arbeitsplätze vernichtet und andere (wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen) ausgleichen müssen. Hauptsache ist: wir haben uns alle lieb.

2 0

Wer nicht arbeitet, bekommt das Mindesteinkommen. Und so sollt's bleiben, bis man 65 ist.

. . . die Wirtschaftskammer hätte sich besser um die Händler und Gewerbetreibenden kümmern sollen.
Wir haben der Welt beste Ausbildung, die besten Fachleute und Meister, aber schon bald keine Fachgeschäfte mehr, nur Supermärkte mit Regalbetreuer.

4 0

Leitl heißt das Problem

und das gilt. es zu lösen.

Gast: habermoser
30.07.2012 15:23
1 0

grundsätzlich sollte jeder,

der für einen anderen arbeitet etwas bezahlen, angefangen schon mit den Lehrlingen, die das Lehrgeld zu entrichten haben. Dieses steigt dann mit zunehmendem Alter und wird direkt auf ein Nummernkonto in der Schweiz überwiesen, damit es dort mit Fekters Hilfe gegen eine geringe Gebühr legalisiert werden kann. Ansonsten geht es dem Herrn Leitl gut, hoffentlich.

kann sich ein Bonus-Malus-System vorstellen. Finanzielle Anreize seien wichtiger als Strafzahlungen

Natürlich. Da "Malus" unmöglich als "Strafzahlung" interpretiert werden kann. Der nächste Eiertänzer.

Eine Prämie für die Wirtschaftskammer?

Schließlich ist deren Präsident mitsamt dem Direktorium auch schon schön in die jahre gekommen!

Gast: lachenderBär
30.07.2012 12:21
4 1

mit allen Tricks und Kniffen

versuchen sie das Kernproblem zu umschiffen und scheitern jämmerlich: Die Wahnsinnspensionen der Beamtenkaste sind durch keine Brutalo-Massnahmen bei den ASVGlern zu finanzieren.

Gast: Fixnocheinmal
30.07.2012 11:31
6 0

Haben die nix anderes zu tun als die Leute sekkieren



Und noch irgendwas erfinden um für noch ein paar Bürokratenschädl einen Arbeitsplatz erfinden...

Laßt uns einfach in Ruh, wir können euch eh schon nimmer sehen...

Gast: Halbwissen
30.07.2012 10:46
4 0

Diese Planwirtschaftler !!!


Gast: Unternehmer in Österreich sein ist gar nicht fein
30.07.2012 09:40
6 0

Schon wieder will dieser Bürokrat mehr Macht

Der Leitl, genauso wie die vielen anderen Umverteilungsbürokraten in diesem Land, haben dem Wirtschaftsstandort Österreich schon bisher unendlich geschadet, indem sie nie und nimmer die Zwangsmitgliedschaft in der überflüssigen Kammer, die horrenden Abgaben aller Arten - von ARA bis Steuern - einfach wegrationalisiert bzw. verringert hätten - wie sollte er auch? Sein Job wäre ja dann weg.

Stattdessen erfrecht er sich, den Unternehmern noch mehr dreinreden zu wollen - noch mehr Macht an die Bürokratie, noch weniger Entscheidungsfreiheit für die Produktiven dieses Landes.

Wir bluten schon jetzt zuviel, Herr Leitl! Sie sind nicht der Sprecher freier Unternehmer, denn durch unsere Zwangsmitgliedschaft sind wir hier in Österreich zu Ihren unfreiwilligen Untertanen degradiert.

Ich überlebe nur, weil ich in zwei weiteren Jurisdiktionen ausserhalb Österreichs ebenso Unternehmen betreibe.

Überlegen Sie sich einmal, Herr Leitl, wieso der Wirtschaftsstandort Österreich immer mehr im internationalen Vergleich zurückfällt!

Sie sind ein Teil des Problems, Ihre Kammer ist ein Teil des Problems, die Überregulierung bringt uns hier um und erstickt die Kreativität.

Lassen Sie uns doch bitte endlich in Ruhe arbeiten.

Hobbyökonom