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Kosteneinsparung: Telekom Austria spart beim Putzen

02.08.2012 | 13:24 |   (DiePresse.com)

Mistkübel werden nur mehr einmal pro Woche entleert. "Die Kollegen verdienen sich ein sauberes Arbeitsumfeld", empören sich Personalvertreter.

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Bei der Telekom Austria wird beim Putzen gespart. Wie die Personalvertretung ihren Kollegen mitteilte, wird seit 1. August der Mistkübel nur mehr einmal die Woche entleert, die Mikrowellenherde und Kühlschränke müssen die Mitarbeiter nun selbst reinigen. Und in den Vorstandsbüros wird jetzt so geputzt wie das früher beim "einfachen" Personal der Fall war. Auch beim Essen wird laut Personalvertretung gespart. Seit der Umstellung auf Eurest sollen die Portionen kleiner und die Beilagen weniger geworden sein, heißt es in einem der APA vorliegenden Schreiben.

Das Unternehmen bestätigte die Änderungen beim Reinigungsplan. "Das ist eine Kosteneinsparungsmaßnahme, die sich durch alle Ebenen durchzieht", so Sprecher Peter Schiefer.

"Kollegen verdienen sich sauberes Arbeitsumfeld"

Ein APA-Rundruf zeigt, dass die reduzierte Reinigung ein eher ungewöhnlicher Schritt ist. Beim einstigen Schwesterunternehmen der Österreichischen Post- und Telegraphengesellschaft, der Post AG, hieß es, es werde täglich die Mistkübel entleert und die Teppiche gesaugt. Gleiches gilt auch für die Telekom-Mitbewerber Orange und "3".

Die Personalvertreter der Telekom sind jedenfalls sauer. "Wir erwarten eine Rücknahme dieser nicht nachvollziehbaren Maßnahme - es steht außer Zweifel, dass sich alle Kolleginnen und Kollegen ein sauberes und reines Arbeitsumfeld verdient haben", so die Betriebsräte.

(APA)

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19 Kommentare
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Die Probleme des Telekom Betriebsrat hätt ich auch gern...

Da erfahrst die Wahrheit über Österreich:

Normales Büro 2012:
Kein gratis Kaffee
Keine Freigetränke
Keine Kantine - Kein Essensgeld
Putzfrau kommt einmal die Woche

Telekom bis 01.August 2012:
Gratis Kaffee
Gratis Mineralwasser (oder sogar noch mehr?)
üppiges Mittagessen gratis, oder um Spottbetrag
Putzfrau kommt 3mal die Woche

Telekom jetzt:
Gratis Kaffee
Gratis Mineralwasser (oder sogar noch mehr?)
übliches Mittagessen gratis, oder um Spottbetrag
Putzfrau kommt einmal die Woche

Diese armen Hascherl!!!
Pragmatisierter Betriebsrat for the rescue!

Re: Die Probleme des Telekom Betriebsrat hätt ich auch gern...

... anscheindend gibt es 2 Klassen von Mitarbeitern in der Firma?! Die eine Klasse bekommt was gratis, oder um einen Spottbetrag, die andere Klasse darf für alles bezahlen oder sich selbst organisieren ... . Waren das mal nicht auch 2 Firmen?

Gast: Werwillnochmalwerhatnochnicht
03.08.2012 17:24
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Uneinbringbar !!!

Anscheinend müssen die 28 Mio Euro die lt.Hauptversammlung in dubiosen Kanälen verschwunden und kaum einbringbar sind lt.Ametsreiter, auf diese Art wieder gut gemacht werden.
Wie in der Politik,alle verschleudern od.bedienen sich,zahlen tut es das Volk.
Bei der Telekom zahlen es die Mitarbeiter.

Gast: Sklavenhändler
03.08.2012 10:00
0 0

moderne Sklaverei

bekommen die mitarbeiter wenigstens entsprechendes putzmittel zur verfügung gestellt, oder müssen sie das von zu hause mitnehmen??
ehrlich gesagt, verstehe ich die ma bei der telekom nicht mehr! zuerst lassen sie sich von div. vorständen pflanzen, die so richtig absahnen und dann noch derartige vorschriften! das ein unternehmen nur soviel wert ist, wie seine mitarbeiter, haben die vorstände wohl noch nie gehört. die würden schon sehen, was passiert, wenn alle mal so richtig schön streiken!!!!!

Telekom

Frage eines Außenstehenden:
um wieviele Millionen wurden die Gehälter/Boni des Führungspersonals gekürzt?

Gast: Lumpenpack
03.08.2012 00:36
1 0

Moderne Managementmethoden

Es ist immer dasselbe. Der Vorstandsvorsitzende casht 1 Mio Euro Jahresgage (wofür eigentlich?) und das Personal soll beim Häuslpapier sparen und darf keine farbigen Ausdrucke mehr anfertigen (Wir machen uns umweltfit!). Die Personalvertreter lassen sich mit Dienstwägen und Unternehmenskreditkarten kaufen und sitzen in den Aufsichtsräten...
Wenn sich dann nix mehr ausgeht, wird Personal abgebaut und Schuld ist natürlich Weissrußland, die Währungsschwankungen, die allgemeine Finanzkrise, eine geänderte Industrielogik und natürlich immer wieder die Beamten. Was sind die auch sowas von unflexibel (nix untreu, nix korrupt, nix bestechlich). Die passen wirklich nicht mehr in dieses moderne Unternehmen.

Gast: PRINZ W.
02.08.2012 19:46
1 0

Ist doch nicht so schlimm

wenn die Arbeitnehmer (ältere spezialisierte Mitarbeiter) putzen. Umso früher sind sie frustriert, und verlassen das Unternehmen.
Somit kann ein Ziel (Mitarbeiterabbau) erreicht werden, und die Boni an die dafür zuständigen Manager können endlich ausbezahlt werden.
Leben & Leben lassen - Die fehlenden Mitarbeiter werden dann selbstverständlich durch Leasingkräfte ersetzt, wobei natürlich ein Freund die Bestbietende Firma hat, und somit wird wieder ein Körberlgeld eingestreift.

War auch so bei Eurest - die Portionen wurden kleiner und die Beilagen weniger.
Ein genialer Schachzug, somit auch dort gespart (wobei der Preis gleich blieb). Der Bonus wird eben wieder in der eigenen Tasche versenkt.

LG
Man in Black

Re: Ist doch nicht so schlimm

geh höhrens doch auf, sowas gibts doch bei der ta nicht dass ein freund einem freund mit beraterfirma oder reinigungsfirma oder immobilienfirma udgl etwas zukömmen lassen würde. die führungsriege wird von neubesetzung zu neubesetzung besser, sozialer und vor allem kundenfreundlicher,- was man ja im gebremsten breitbandausbau sieht, denn gekürzte investitionen helfen doch die breitbandigkeit voranzutreiben und somit den kunden zufreiden zu stellen, oder hab ich da was falsch verstanden. lediglich eines muß man den führungskremien zugestehen ,- die kreative erstellung und erläuterung der bilanzen wird von mal zu mal interessanter und unterhaltsamer zu lesen und nimmt bald schon formen an bei denen sich sogar das kabarett simpl schwer tun wird dies zu überbieten. aber wie gesagt schuld sind vor allem die bediensteten und besser noch die beamteten.

bravo

der hannes der kann,s. von aktienspekualtionen 2004 nie nix gewusst, von jagden beim ministergatten grafen alfi nie nix gehört, von diversen geldflüssen an den lobbyisten niemals nix geahnt, aber wie man das eigene personal pflanzt, ja da dürfte er on top sein. also wie gesagt jeder hat sein so fachliches spezialgebiet, ausser dem geldcashen

Gast: jajajajaja
02.08.2012 18:21
2 0

was fuer ein schwachsinn

lieber eine vorstand einsparen, dann koennens jahrelang taeglich putzen.

Gast: Nepomuk
02.08.2012 18:15
2 0

Und ich möchte den Ametsreiter beim Kühlschrankputzen sehen


2 0

einsparungspotential

Diensthandys (telefonanschluss in jeden büro vorhanden), dienstwagen (carsharing), vorzimmerdamen (durch zusammenlegung in eine hauptkanzlei), dienstessen, provisionen (jeder ist für die positive entwicklung mitverantwortlich, und manager verdienen eh genug) , usw. und so fort. Da wäre weit mehr einzusparen.
wie es halt ist, sch***** fällt von oben nach unten.

Gast: A.B.C.
02.08.2012 17:57
2 0

Was, so viel Luxus haben die Mitarbeiter

Das sollte sich schleunigst ändern.

Ich schlage vor, das Management sollte eine 4-wöchige Luxusbesichtungstour, natürlich mit Ehepartner und Kindern nach China machen und in den Fabriken schauen, welche Standards dort für die Arbeiter gelten und diese dann übernehmen.

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Re: Was, so viel Luxus haben die Mitarbeiter

Realkommunist?!
Glaube das ist keine gute werbung für die telekom (austria) .

Vielleicht sollte man

"unsere" Politiker auch das Parlament regelmäßig reinigen lassen...
Sie verdrecken es ja auch in enormem Maße.

Gast: Gauwutzl
02.08.2012 15:45
3 0

Abputzen

In den Chefetagen muss man sich ja abputzen. Da bleibt kein Gertl für die Putzerinnen. TYpisch Österreich. Wo haben sie das wohl gelernt? Von der Politik natürlich

Belagerung

Die Mitarbeiter, die sich bis jetzt nicht geschlichen haben werden jetzt ausgehungert.
Wer das auch noch aushält darf bleiben, weil er sich eh alles gefallen lässt.


Gast: DER BÜRGER
02.08.2012 14:37
3 0

Zuerst das Geld

mit vollen Händen den Freunden & Politikern in die Tasche stecken, dann wenn es eng wird sich vom (älteren) Personal trennen.
Und nun und ich würde sagen das passt zu diesem Unternehmen - das ganze zum "SAUSTALL" endgültig verkommen lassen. Sparen, bei kleinen Dingen, aber der Vorstand und Co streifen mehr als je ein......

Ein Bild für die Führungsetage, sparen bei den Mitarbeitern jetzt, und vor einigen Tagen wurde vollmundig eine SUPER BILANZ rausgepostet.

Traurig aber wahr, der Vorstand und seine Freunde leben in einer "PARALLELWELT", und dern der Realität.


Gast: teleflopp
02.08.2012 14:12
4 0

*grins*

Als nächstes sparens beim Trinkwasser ... nur mehr 1x pro Woche gibts sauberes Wasser *gg*

Hobbyökonom