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Arbeitslosigkeit stieg im Juli um 8,7 Prozent

03.08.2012 | 11:13 |   (DiePresse.com)

Im Juli waren in Österreich insgesamt 286.000 Personen ohne Job. Österreich hat weiterhin die mit Abstand niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU.

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Die Zahl der Arbeitslosen in Österreich ist per Ende Juli nach vorläufigen Daten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,6 Prozent oder 18.126 Personen auf 227.869 gestiegen. Zugleich erhöhte sich die Zahl der Schulungsteilnehmer um 9,2 Prozent oder 4869 Menschen auf 58.030. Insgesamt waren damit 285.899 Personen ohne Job, um 8,7 Prozent mehr als im Juli 2011, teilte das Sozialministerium am Freitag mit. Der Anstieg betrifft nun alle Branchen und alle Bundesländer, geht aus den neuen Daten hervor.

Hundstorfer: Wichtige Handelspartner in Rezession

Sozialminister Rudolf Hundstorfer verwies am Freitag darauf, dass die Zahl unselbstständig Beschäftiger in Österreich im Juli mit 3,54 Millionen (+1,1 Prozent) auf einen neuen Rekord geklettert ist. Das Beschäftigungswachstum reiche aber nicht aus, um einen Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verhindern, räumte der Minister in einer Aussendung ein. Viele der wichtigsten Handelspartner Österreichs seien nämlich in eine Rezession gestürzt, und auch die Wirtschaftslokomotive Deutschland habe an Zugkraft verloren, sagte Hundstorfer zur Begründung für die Verschlechterung der Arbeitsmarktlage auch gegenüber dem Vormonat Juni.

Kärnten verzeichnet geringste Zunahme

Wie seit vielen Monaten sind Leiharbeiter besonders stark von der Arbeitslosigkeit betroffen, dort legte sie um 16,8 Prozent zu. Am stärksten vom Anstieg der Arbeitslosigkeit waren die Industriebundesländer OÖ (+11 Prozent) und Steiermark (+9,8 Prozent) betroffen, während die Tourismusländer Tirol (+7,2 Prozent) und Kärnten (+4,1 Prozent) die geringste Zunahme verzeichneten.

Die Jugendarbeitslosigkeit (15 bis 24 Jahre) legte im Juli lediglich um 6,7 Prozent zu. Und positives gibt es vom Lehrstellenmarkt zu berichten: Die Zahl der Lehrstellensuchenden (7930) lag nämlich im Juli mit um 1,5 Prozent unter dem Vorjahreswert, und die Zahl der gemeldeten offenen Lehrstellen stieg zugleich um 3,2 Prozent auf 3966 an. Die Arbeitslosigkeit bei Österreichern über 50 stieg mit 13,2 Prozent wieder einmal stark an.

Deutlich mehr arbeitslose Migranten

Bei Männern war der Anstieg im Juli mit 9,9 Prozent ein weiteres Mal kräftiger als bei Frauen mit 7,3 Prozent. Wesentlich stärker stieg die Arbeitslosigkeit erneut bei Ausländern - um 18,1 Prozent gegenüber nur 6,6 Prozent Plus bei Österreichern; deshalb wurden hier die Integrationssprachkurse verstärkt, im 1. Halbjahr stieg die Teilnehmerzahl um 24 Prozent auf über 14.000.

Die überaus starke Zunahme der Arbeitslosigkeit von Behinderten (+18,7 Prozent) liegt laut Sozialministerium vor allem an einer verstärkten Erfassung, wie sie seit Jahresbeginn vom AMS zur Vervollständigung der Daten v.a. mit Behindertenpass vorangetrieben wird. Nur so könne man die speziell zur Unterstützung Behinderter gedachten 10 Millionen Euro zugreifen.

Eurozone: 11,2 Prozent Arbeitslose

Die Arbeitslosenquote lag nach österreichischer Berechnungsmethode im Juli bei 6,0 Prozent. Nach EU-Berechnung belief sich die heimische Arbeitslosenquote im Juni - das ist der aktuellste verfügbare Wert - auf 4,5 Prozent. Österreich hat damit weiterhin die mit Abstand niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU. Im Schnitt lag die Arbeitslosenrate in der EU-27 im Juni bei 10,4 Prozent, in der Eurozone bei 11,2 Prozent.

(APA)

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26 Kommentare
 
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Gast: Stop the EU, and let me off
03.08.2012 17:51
4 0

Beschäftigung im A....

T€uro im A...., EU im A...., so und jetzt dürfen sich die letzten versprengten EU Jubelperser mit ihren Gegenargumentationen und roten Stricherln wieder einmal wichtig machen.Jetzt müsst ihr aber schon alles zusammen kratzen. Es wird aber alles nichts helfen,auch kein Fayger Sch(w)pindler

3 0

Arbeitslosigkeit stieg im Juli um 8,7 Prozent

ui, na sowas aber auch; hautpsache wir haben nach seltsamster Berechnungen immer noch die niedrigste Qote, um halt (weiterhin) mehr Gelder für allerlei unnsinniges (ESM) hinauswerfen zu dürfen ?

Dafür stehen nämlich nicht nur der Feigmann sondern auch sein Geselle Hundsi samt dem Gespann Witzekanzkler samt seiner Truppe plus die Kröten welche immer wieder gerne viele quaken, niemals aber was zustandebringen können, da sogar die Jugend denen nichts mehr glaubt ;-)

Gute Nachrichten!

Die Bürger sollen Fest Arbeitslos sein, das haben sie jetzt von der EU! (Und das in AUGUST!) Freue mich schon wenn der Dezember kommt :)

Gast: 1. Parteiloser
03.08.2012 14:15
7 0

Der Superregierungsschmäh!

Um den Regierungsschmäh zu erkennen, dazu braucht man sich nur die verfügbaren Arbeitskräfte in % der Gesamtbevölkerung anzuschauen.

1) Schweiz........55,7%
2) Deutschland..53,6%
3) Tschechien....51,8%
4) USA..............48,9%
5) Griechenland..46,2%
6) Frankreich......45,0%
7) Österreich......44,6%

Hätte Ö die gleiche Struktur wie die CH, dann hätte Ö um gut 900.000 Menschen mehr in Arbeitslosigkeit. Hätte Ö die gleiche Struktur wie D, dann hätte Ö um gut 700.000 Menschen mehr in Arbeitslosigkeit.

Die Ö Regierung hat es "erfolgreich" geschafft die Menschen aus dem Arbeitsprozess zu holen, bzw. gar nicht zum Arbeiten zuzulassen! So sehen Österreichs Daten zu den Arbeitslosenzahlen um int. Vergleich auch so gut aus.

Das Dumme ist nur, dass jede Gesellschaft genauso viel hat wie die Gesellschaft zusammen auch geschafft hat. So aber, so wird Ö auch die Leistung abhanden kommen.

Gast: bodo
03.08.2012 14:07
7 0

klein ösi

Ist am arsch,rot grün hat klein estarei an die wand gefahren.

wo ist das Jobwunder Bananien denn?

Letztes Monat hatte man sich ja noch ordentlich in typischer Ö-Manier heftigst gratuliert und jetzt bricht das Kartenhäuschen schon zusammen ...

dunkelziffer ist weit höher

im verschleier in AMS ja weltmeister... es muß nicht veröffentlicht werden wieviele arbeitssuchende im BFI herumsitzen.. oder in sonst einer deppenorganisation die vom AMS finanziert wird....

AMS macht sich keine mühen mehr personen in den ersten arbeitsmarkt zu integrieren, sondern nur noch, wie das rad mit dem SÖBs am laufen gehalten werden kann...
herumschupsen vom BFI, zur Proba, zu anderen Deppenvereinen und kursen...die milliarden von Steuergelder verschlingen für ncihts !!!


1 0

Re: dunkelziffer ist weit höher

einen hier geboren und aufgewachsenen Serbensohn (41) schickt man in einen Deutschkurs seitens des Ams; um WAS dort genau zu lernen ???

Als er sich völlig richtig dagegen wehrte, wurde sein Geld für 3 Monate gesperrt .... ob soetwas sinnvoll sein soll, will und darf ein Sozialminister gar nicht beantworten !?

Seit langem schon ist das Ams eine reine selbstverwaltete Institition welche sich ja auch nur mittels reichlicher Arbeitsloser am Leben erhalten kann, ansonst sie logischerweise sinnlos und einsparenswürdig wäre !

Hauptsache man sinniert mit sich selbst, denn glauben kann und wird dies längst niemand mehr, wie über Vollbeschäftigung, wie sie uns ja im Orf ständig erzählt wird ..... damit wir allesamt ? die wahren Kaiser wählen sollten ??


Re: dunkelziffer ist weit höher

Was ist ihre Alternative?

Re: Re: dunkelziffer ist weit höher

Die Praxis, Leute zu "SozialÖkonomischen Betrieben" zu vermitteln ist in der Tat in vielen Fällen fragwürdig. Es gibt dergestaltige Betriebe, welche den dorthin Vermittelten Langzeitarbeitslosen tatsächlich helfen, doch häufig sind diese Maßnahmen Steuer-/Abgabenfinanziertes Lohndumping. Ohne namen zu nennen ein Beispiel: ein SozialÖkonomischer Betrieb (Söb) "verleiht" Angestellte an große Handelsunternehmen. Die Löhne der SÖB-Angestellten werden aber von der Arbeitslosenversicherung (=AMS) bezuschusst, bzw ganz übernommen. Der erwähnte SÖB-Angestellte macht nun bei einem, sagen wir, Baumarkt ein mehrwöchiges "Praktikum". Dieses "Praktikum" entspricht dann einfach der Arbeit eines Lagerarbeiters - für den der Baumarkt nix zu bezahlen braucht. AMS bzw. Hundsi sing glücklich, da der SÖB'ler ja als "vermittelt" gilt, Baumarkt ist auch glücklich, da weniger Personalkosten. Ähnlich bei kirchlichen Organisationen: dort machen Mindestsicherungsbezieher mehrwöchige "Arbeitstrainings" in zb Kleiderlagern. Sie kosten dem Verein keinen müden Heller.

3 0

Re: Was ist ihre Alternative?

dem Volk welches all dies und weit mehr seit langem schon bezahlen muss, endlich die Wahrheit (welche viele ja bereits längst erkannten) sagen, statt es weiterhin unverschämt zu belügen um sich selbst besser darzustekllen als man in Wahrheit (realem Leben) ist !

Alles rächt sich im Leben, und auch heutige unverdiente Profiteure werden eines Tages dafür bezahlen !

Darum: besser jemanden zu wählen der sich beweisen will, statt eingefahrene Gleise welche längst brüchig sind, weiter befahren zu müssen in der Hoffnung, dass nix passiert !!!

Gast: hahahallo
03.08.2012 12:42
5 0

schön zu sehen wäre vielleicht auch

welche bevölkerungsschichten "stärker" von dem erneuten anstieg betroffen sind.

ob auch wie in spanien, italien usw. jetzt auch vermehrt junge akademiker ohne jobaussichten dastehen, oder ob es noch zum großteil noch die gering ausgegebildeten sind, die ja von haus aus einen schwereren stand am arbeitsmarkt haben?

14 0

Bei 300 000 Arbeitslosen verlangen SPÖVP noch

mehr Zuwanderung - das ist aber sehr solidarisch mit den Arbeitslosen.

Re: Bei 300 000 Arbeitslosen verlangen SPÖVP noch


Rätselhaft, weshalb die alle nach der Pfeife der grünen Demokratiefeinde tanzen!

3 0

Re: Rätselhaft, weshalb die alle nach der Pfeife der grünen Demokratiefeinde tanzen!

daran ist nichts rätselhaft, sondern reines Kalkül, welches alelrdings früher oder später scheitern wird ;-)

Warum werden Ätere ab 45 oder 50 nicht wahlwerbetechnisch wirklich angesprochen ?

Weil die vielleicht begriffen haben das es um weit mehr als um Stimmen geht, um im Sessel kleben bleiben zu dürfen wie dies heute solch Gestalten wie Hollande, dRAGHI jUNKER Barosseo oder wie die allesamt heissen, bestens beweisen ?!

Allesamt von keinem Bürger in Ämter gehievt in welchen sie sich nun auzutoben und bereichern (versuchen) dürfen, entcheiden solche NICHTSLEISTER über ganze Nationen ??????

Da läuft sichtlich nicht nur einiges, sondern ALLES schief !

Gast: Bauernfeld H
03.08.2012 12:27
11 0

Deutlich mehr arbeitslose Migranten

Wozu werden Millionen in die Migrantenhilfe gepumpt, wenn der Erfolg minimal ist.

Auch wenn man es nicht sagen darf, bin ich fest der Meinubg, dass viele von ihnen gar nicht WOLLEN!

Re: Deutlich mehr arbeitslose Migranten

Os eh wurscht, entweder Sozialhilfeempfänger mit Mindestsicherung oder AL-Empfänger!

Und Rot-Schwarz haben nicht genug davon!!!!!

Re: Deutlich mehr arbeitslose Migranten

Beim letzten Satz stimme ich Ihnen voll und ganz zu. Neben der Schule arbeite ich Samstas im Betrieb meines Vaters, der letztes Jahr neue Lehrlinge brauchte. Die Jungs, die er zur Probezeit da hatten waren furchtbar unmotiviert, kamen oft zu spät ofer haben gar geschwänzt. Die nachfolgenden Lehrlinge waren auch keinen Deut besser.

Manche der Bewerber kamen zu meinem Vater nur um sich den Stempel fürs AMS zu holen (ohne sich beworben zu haben). Viele der Arbeitslosen sind einfach nicht gewillt zu arbeiten.

Gast: Bauernfeld H
03.08.2012 12:24
5 0

Deutlich mehr arbeitslose Migranten

Wozu werden Millionen in die Migrantenhilfe gepumpt, wenn der Erfolg minimal ist.

Auch wenn man es nicht sagen darf, bin ich fest der Meinubg, dass viele von ihnen gar nicht WOLLEN!

Gast: mauerbluminger wohlstand
03.08.2012 12:08
7 1

ams unverändert... wahrheit tut weh!

das AMS ist seit jahren unverändert
geblieben wie kein anderes öffentlich rechliches system und wieder wird die eu arbeitslosenquote herangezogen!

1. es sind zuviele ams frauen die rechtlich keine
konsequenzen zu befürchten haben
2.das arbeitslosengesetz ist in der lage die todesstrafe zu verhängen und niemand
wird das auffallen
3.es gibt keine wiedereinsteigerjobs für männer nur verkauf von daten und arbeitslosen personen durch das ams bzw firmen im auftrag des ams aber anzeigen wird das niemand!
4.inländer sind durch zuwanderung
in exestenz schwierigkeiten
5. das ams ist natürlich bestens abgesichert und wiederlegt sogar einen langzeitarbeitslosen das er arbeitslos ist bzw
können sie ja vor den verfassungsgerichthof gehen aber eigentlich ist alles zivilrechtlich
relevant aber hat je eine ams geschäftstellenleiterin vor gericht müssen nein
das ist halt deren arbeit nur der job fehlt nocht deren arbeit es ist das ams zu klagen/überprüfen!

österreich ist in wirklichkeit brutaler als china
aber wer will das schon wissen bei ca. 25 jahren - vorspielung falscher tatsachen auf verlangen durch medien/politiker aller art...


Gast: *** Mark Poller ***
03.08.2012 11:44
10 0

Faymann beginnt zu wirken!

Österreichs ArbeitslosenQOUTE ist der größte Schwindel seit Griechenland!

Wenn man die Jahrgänge, welche sich laufend in die Frühpension schwindeln, mit berücksichtigen würde, dann liegt unsere Arbeitslosenquote weit über 10%!

So schauts aus mit der "geringsten Arbeitslosenquote der EU". Aufgelegter Betrug.

Interessant auch: während in Deutschland die Arbeitslosigkeit sinkt, steigt sie in Österreich seit einigen Monaten an.

Ein Hoch auf unseren Inseratenkanzler, der mit seiner neosozialistischen Politik den Wirtschaftsstandort Österreich in ALLEN relevanten Rankings dramatisch abstürzen lässt!

Antworten Gast: hahahallo
03.08.2012 12:40
0 0

Re: Faymann beginnt zu wirken!

gestern oder vorgestern war aber ein zeitungsartikel zu lesen, der in deutschland ebenfalls einen anstieg vermeldete

Re: Re: Faymann beginnt zu wirken!

bitte Bananein NICHT mit Deutschland zu vergleichen, die kratzen bestimmt die Kurve, bei Ö bin ich mir nicht sicher :-(

Re: Re: Re: Faymann beginnt zu wirken!

Bei der Arbeitslosenstatistik sind die Deutschen leider auch nicht besser als wir. Dort wird auch getrickst wo es nur geht.
Erwerbsfähige Leistungsberechtigte in der Grundsicherung 4,448.000 Personen.
Offizielle Arbeitslose 2,876.000 Personen.

Gast: Halbwissen
03.08.2012 10:39
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Jeder fängt mal klein an !

In Zeiten wo der Lehrbua mehr verdient als der Unternehmer wird es bald keine Unternehmer und damit auch keine Lehrbuam mehr geben.

Aber dafür macht der Staat ja Schulungen !
Blöd nur das dadurch keine Leistungen angeboten werden und bald alles unbezahlbar wird. Da kann der Staat in Zukunft noch so viel Geld verteilen.

Gast: fz76
03.08.2012 10:07
3 1

Vollbeschäftigung mit Juxlöhnen


der Rest ist langweilig.

 
12

Hobbyökonom